WAC und AustriaZahlen lügen nicht: Ist Kärnten jetzt Bundesland Nummer eins im Fußball?

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© 
 

Es ist bekannt, dass viele Statistiken oft nur die halbe Wahrheit zeigen. Nur jenen zu glauben, die man selbst fälscht, war schon immer ein nahe liegender Schluss. Doch wer behauptet, dass Kärnten laut Statistik Österreichs Bundesland Nummer eins im Fußball ist, liegt damit nicht falsch. 49 Punkte haben sich WAC und Austria Klagenfurt heuer bereits erspielt. Da können weder die Steiermark (44 Punkte) noch Wien (40 Punkte) mithalten. Zu Oberösterreich (35 Punkte) gibt es einen Respektabstand. Kein Nachteil, dass Salzburg nur einen Verein in der obersten Spielklasse hat, könnte man jetzt einwenden.

Kommentare (2)
fersler
1
2
Lesenswert?

Versuch

einer etwas anderen Sicht zur Schlagzeile.

Es wäre es doch erfreulich wenn man in beiden Mannschaften auch noch mehr Kärntner Spieler finden könnte. Beide Vereine zusammen würden im Moment (bitte um Korrektur wenn ich falsch liege) keine konkurrenzfähige Mannschaft mit ausschließlich Kärntnern zusammenbringen. Weiß natürlich, dass das im Profisport aber kein Kriterium ist/sein kann.

Gehe sogar soweit, dass man dies auch nicht schafft wenn man alle Bundesligavereine diesbezüglich durchsucht.

Dazu aber eine Randnotiz. Viele Millionen (!!) Steuergeld wurden in den letzten Jahren zur Förderung der Akademie (3 Mannschaften) ausgezahlt und es wäre hier die Verhältnismäßigkeit Profisport zu Amateursport zu hinterfragen.

joe1406
0
1
Lesenswert?

Im Fußball schiessen die Talente

nicht so aus dem Boden wie Pilze. Man darf ja nicht vergessen wie viele österreichische Spieler jetzt bei "Big Playern" spielen und planen kann man sehr gute Spieler auf keinen Fall. In welchem Bundesland jetzt diese Talente nach oben kommen, kann man nicht steuern. Es gibt viele Gründe, dass ein Talent es am Ende nicht in die Bundesliga schafft. Schauen wir mal die heilige Kuh der Österreicher - den alpinen Schisport an. Mit riesigem Aufwand wird versucht ein schlagkräftiges Team aufzubauen, bei nahezu null Konkurrenz wenn man betrachtet wie viele Nationen den alpinen Schisport ernsthaft betreiben. Und trotzdem gab es nur einen Hirscher bislang, aber jede Menge dominante Sportler aus anderen Nationen.