WAC - RapidStart in Meistergruppe: Zu feiern soll es für Kühbauer heute nur den "50er" geben

Der WAC startet heute gegen Rapid in die Meistergruppe. Mit Platz zwei liegen die Hütteldorfer da, wo die Wolfsberger hinwollen. Trainer Stary sieht keinen Favoriten.

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WAC Trainer Didi Kuehbauer Sportpark Wolfsberg September 2014
Von 2013 bis 2015 war Kühbauer WAC-Trainer. Heute feiert er am ehemaligen Arbeitsplatz den 50. Geburtstag © Traussnig
 

Einen Grund zu feiern wird Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer heute so oder so haben. Der Ex-Coach des WAC wird am Ostersonntag 50 Jahre alt. Von 2013 bis 2015 stand der Jubilar im Lavanttal an der Seitenlinie. Solange Kühbauer heute nur seinen Geburtstag und nicht auch einen Sieg feiern kann, werden dem Ex-Klub die Glückwünsche leichter fallen.

Nach einer Länderspielpause von zwei Wochen geht die Bundesliga damit in die entscheidende Phase. Beim WAC hat man mit einigen freien Tagen versucht, eine Mischung aus Regeneration und Belastung zu finden. „Mir war es wichtig, dass die Spieler auch Zeit zu Hause mit ihren Partnerinnen und Kindern verbringen und abschalten konnten. Trotzdem haben wir gezielt Reize gesetzt. Es liegen extrem intensive Wochen vor uns“, sagt Trainer Roman Stary.

Reize hat nach dem letzten Spieltag im Grunddurchgang auch die Mannschaft gesetzt. Platz zwei wurde nach dem Sieg gegen Austria Wien noch in der Kabine als Ziel ausgerufen. Dort steht mit Rapid der heutige Gegner. „Als Trainer freut es mich, dass von der Mannschaft so eine Ansage kommt. Alleine wenn man sich heute unsere Bank ansieht, dann weiß man, dass wir viel Qualität drinnen haben“, sagt Stary, der trotz zwei Niederlagen gegen Rapid im Grunddurchgang (das 3:4 und das 0:1 waren im Videostudium Teil der Vorbereitung) keinen Favoriten sieht. Bei einem Sieg würde man den Rückstand auf die Hütteldorfer halbieren. Umgekehrt wäre der Vizemeister bei einer Niederlage wohl außer Reichweite. „Mit einem Sieg ist der WAC weg. Neun Punkte kann man in neun Runden nicht mehr aufholen“, bescheinigt Kühbauer dem Spiel richtungsweisenden Charakter. Das sieht auch Stary so: „Wenn uns drei Punkte gelingen, dann sind wir vorne mit dabei.“ 

Mario Leitgeb ist heute erstmals nach seiner Verletzung wieder ein Thema für die Startelf. Vor allem defensiv könnte der Routinier als zweiter Sechser mehr Flexibilität in die Mannschaft bringen. „Rapid arbeitet viel mit hohen Bällen. Bei den Abprallern müssen wir dann präsent sein. Das wird der Schlüssel sein“, sagt Stary über einen Gegner, der auch ohne zu glänzen immer für einen Sieg gut sei. Michael Novak (Rücken) und Stefan Peric (Wade) fallen verletzt aus. Bei den vier Wolfsberger Nationalspielern Kai Stratznig (als jüngster im U21-Team gutes Feedback von Trainer Werner Gregoritsch bekommen), Matthäus Taferner, Guram Giorbelidze und Dario Vizinger wird es bei den beiden letzteren ein Abwiegen, ob es für die Startelf reicht. Der Georgier und der Kroate sind erst spät zur Mannschaft zurückgekehrt.

Bei Rapid wird Neo-Nationalspieler Yusuf Demir in der Startelf erwartet. Der Marktwert des 17-Jährigen wird mit acht Millionen Euro beziffert.

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