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Gewinnspiel3x Exemplare von "Der Mensch braucht den Menschen" gewinnen!

Teilnahmeschluss: 16. Dezember 2020

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Munition gegen die schwarzen Tage des Lebens

Wer hilft bei Trauer, wer hilft Schwerkranken?
Hospizmitarbeiterinnen erzählen von ihrer Arbeit mit Schwerkranken und prominente Autoren geben Mut und Hoffnung.

Sie begleiten auf schwierigen Wegen, sind einfach da, hören zu und schenken das Wichtigste: Zeit, Hoffnung, Mut. Wie Sigi Kaiser, der im Buch "Der Mensch braucht den Menschen" von seiner Arbeit als Hospizmitarbeiter erzählt. Ein Mann, dessen Frau an Leukämie erkrankt war, hat ihn einmal abends angerufen und lange erzählt, wie es ihm geht. Nach dem Gespräch sagte er: "Jetzt ist mir nicht nur ein Stein vom Herzen gefallen, sondern ein ganzer Felsen".
Sprechen kann Druck von der Seele nehmen. Hospizmitarbeiterinnen können ein Lied davon singen. Was aber hilft bei Trauer und im Umgang mit dem Ende? Gerhard Roth verrät in "Der Mensch braucht den Menschen" seine Munition gegen die schwarzen Tage des Lebens. Der Schriftsteller Arno Geiger erzählt berührend von seinem Vater, der trotz seiner Demenz gerne lebte. "Bis zum letzten Tag, den mein Vater gelebt hat, habe ich an seine Zukunft geglaubt, an den nächsten Moment", schreibt Geiger. Und er erzählt, wie sein Vater bei einem Besuch im Pflegeheim reagierte, als er ihm Grüße von rund hundert Lesern ausgerichtet hat. Von jenen Lesern, die das Buch "Der alte König in seinem Exil" gelesen haben. Der Vater hat ihn ungläubig angeschaut und der Sohn sagte: "Na ja, du bist den Leuten sympathisch." Das sei, schreibt er, zu jener Zeit gewesen, als sein Vater oft sagte: "Ich bin nichts mehr, nichts mehr."

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Teilnahmeschluss: 16. Dezember 2020