Alois Dolinar (Team Kärnten) hat gesagt, dass es in Klagenfurt keine Erhöhung der Miet-Preise geben wird. Jetzt sagt er, dass die Mieten teurer werden. Die Stadt Klagenfurt muss die Miet-Preise alle 2 Jahre wegen der Inflation anpassen. Inflation bedeutet, dass das Geld weniger wert wird und bestimmte Dinge deshalb teurer werden. Dolinar ist der Wohnbau-Referent von Klagenfurt. Ein Referent ist für einen bestimmten Fach-Bereich zuständig. 

Weil die Mieten nun teurer werden, bekommen die Menschen, die Wohn-Beihilfe erhalten 100 Euro als City Zehner. Wohn-Beihilfe bekommen die Menschen, die wenig Geld haben. Der City Zehner ist ein Gutschein, mit dem man in bestimmten Geschäften in Klagenfurt einkaufen kann.  Die FPÖ in Klagenfurt ist mit dieser Entscheidung nicht zufrieden. Erwin Baumann (FPÖ) verspricht die Mieten in Villach nicht zu erhöhen. Weil die Mieten erst vor kurzem ein wenig erhöht wurden. Baumann sagt, dass die Mieten nur wenig gestiegen sind. Baumann ist ein Stadt-Rat in Villach und für den Wohnungs-Markt zuständig. 

Nächste Erhöhung im Jahr 2023

Im Jahr 2023 wird es die nächste Erhöhung der Mieten geben. Das schreibt das Land Österreich so vor.

Viele leere Wohnungen

In Villach versucht man herauszufinden, wie viele leere Wohnungen es gibt, die nicht vermietet werden, denn dadurch, dass wenig freie Wohnungen vermietet werden, steigt der Preis. Wie viele leere Wohnung es in Villach gibt, weiß man aber noch nicht. In Klagenfurt gibt es 4000 leere Wohnungen. Das sagt Philipp Liesnig. Liesnig ist der Stell-Vertreter des Bürger-Meisters von Klagenfurt. 

Abgabe für leere Wohnungen

In beiden Städten soll es für leere Wohnungen eine Abgabe geben. Diese Abgabe beträgt 1 Euro pro Quadrat-Meter. Für eine Wohnung die 60 Quadrat-Meter groß ist und ein halbes Jahr nicht genutzt wird, muss man 720 Euro im Jahr an die Stadt zahlen.

Mehr gemeinnützige Wohnungen

Um die Wohnungen am Immobilien-Markt billiger zu machen, soll es mehr gemeinnützige Wohnungen geben. Unter Immobilien versteht man zum Beispiel Wohnungen, Häuser oder Grund-Stücke. Gemeinnützige Wohnungen können Menschen mit einem gewissen Einkommen beantragen. Sie werden von den Genossenschaften gebaut und zum Teil von der Stadt vergeben. Eine Genossenschaft ist zum Beispiel: meine Heimat oder Kärntnerland.

Teure Bau-Gründe in der Stadt

Baumann sagt, dass es in Villach gerade nur 3 freie Gemeinde-Wohnungen gibt. Es gibt aber 1000 Menschen, die eine Wohnung suchen. Villach braucht neue und günstigere Wohnungen. Die Bau-Gründe im Stadt-Gebiet von Villach sind für die Genossenschaften aber sehr teuer. Deshalb wird es nicht einfach, neue und günstigere Wohnungen zu bauen. Dagegen will die Stadt Villach etwas tun. Bei neuen Wohnbau-Projekten soll es auch mehr gemeinnützige Wohnungen geben. Unter einem Projekt versteht man ein zeitlich begrenztes Vorhaben mit einem bestimmten Ziel. 

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