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Leichte SpracheKärntner horten vermeintliches Mittel gegen Corona

Eine Studie hat herausgefunden, dass Asthma-Sprays mit Cortison gegen Corona schützen. Seitdem werden viele Sprays gekauft.

Helfen cortisonhaltige Asthma-Sprays tatsächlich gegen schwere Covid-Verläufe? © Andrey Popov - stock.adobe.com
 

Asthma-Sprays mit Cortison sollte gegen Corona helfen. Asthma ist eine Krankheit, bei der man schwer Luft bekommt. Dagegen helfen Asthma-Sprays. Ein Spray kommt aus einer Dose und wird auf etwas aufgesprüht.

Cortison ist ein Medikament, das bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt wird. Eine Studie von einer Universität in England hat herausgefunden, dass die Asthma-Sprays mit Cortison vor schweren Corona-Erkrankungen schützen sollen. Deshalb kaufen jetzt viele Menschen die Sprays in den Apotheken.

Nur mit Rezept

Damit man das Spray bekommen kann, braucht man ein Rezept.
Ein Rezept ist eine Bestätigung vom Arzt, dass man das Medikament braucht. Viele Menschen gehen zum Arzt und fragen nach einem Rezept. Das sagt Paul Hauser. Er ist Präsident der Kärntner Apotheker-Kammer.

Sie lassen sich das Spray verschreiben, obwohl sie es gar nicht brauchen. Viele Menschen nehmen das Asthma-Spray vorbeugend, damit sie nicht Corona bekommen. Das ist aber keine gute Idee, meint Hauser. Man soll zuerst immer den Arzt fragen.

Nicht zu Hause lagern

Er sagt, dass man die Asthma-Sprays nicht zu Hause horten sollte. Man sollte das Spray nicht auf Vorrat kaufen und zu Hause dann lagern.
Dadurch könnten Personen, die es dringend brauchen würden, keines bekommen. Viele Krankenhäuser benötigen diese Sprays. In den Apotheken sind sie auch fast ausverkauft. Außerdem ist es nicht bewiesen, dass das Spray wirklich gegen Corona hilft.

 

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