Leichte SpracheLebens-Retter: Erste-Hilfe-Kurse trotz Corona-Pandemie sehr gefragt

Mehr als 118.000 Menschen haben im Vorjahr einen Erste-Hilfe-Kurs besucht.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Sie war als Erste da, als er einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitt: Harald Pöll und seine Retterin Nicole Rabenseifner vom "Team Österreich Lebensretter" ©  Rotes Kreuz, Joseph Krpelan
 

Erste-Hilfe-Kurse sind sehr wichtig. Auch während der Pandemie-Zeiten gibt es Erste-Hilfe-Kurse. Und diese sind durchaus sehr gefragt. Mehr als 118.000 Personen haben 2020 einen Erste-Hilfe-Kurs beim Roten Kreuz besucht. Das Rote Kreuz empfiehlt mindestens alle 5 Jahre einen Kurs zu besuchen.

Erste Hilfe rettet Leben 

Erste-Hilfe ist wichtig, da sie im Notfall Leben retten kann. In Österreich haben jedes Jahr rund 10.000 Menschen einen Atem-Kreislauf-Stillstand. 2 von 3 davon ereignen sich daheim.

Bei einem Atem-Kreislauf-Stillstand hört das Herz plötzlich auf zu schlagen. Der Betroffene braucht dringend Hilfe. In den meisten Fällen ist niemand in der Nähe, der Erste-Hilfe leisten kann. Doch genau das ist wichtig: Innerhalb der ersten Minuten mit der Herz-Druck-Massage zu beginnen. Das könnte das Leben des Betroffenen retten. 

Jede Minute zählt  

Am Samstag war der Welt-Tag der Ersten Hilfe. Zu diesem Anlass erinnerte das Rote Kreuz an eine Aktion. Wer alle 2 Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs macht, kann dem „Team Österreich Lebensretter“ beitreten. Dafür registriert man sich bei einer App. Eine App ist eine Software auf einem Handy, die heruntergeladen wird.

Wenn es einen Notfall gibt, werden Teilnehmer von diesem Team in der Nähe kontaktiert. Sie sind oft schneller vor Ort als der Notarzt und beginnen mit der Wiederbelebung, bis Rettung und Notarzt eintreffen. 




Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!