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Leichte SpracheMit diesen neuen Regeln soll Gewalt vermieden werden

Die Regierung traf sich am Montag zu einem Gewalt-Schutz-Gipfel. Dabei wurden neue Maßnahmen gegen Gewalt in der Privatsphäre vorgestellt. Vertreter der Opfer sehen die neuen Maßnahmen teilweise skeptisch.

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© dpa
 

Am Montag trafen sich die zuständigen Minister der österreichischen Regierung zu einem Gewalt-Schutz-Gipfel. Bei einem Gewalt-Schutz-Gipfel wird besprochen, wie man Menschen besser vor Gewalt schützen kann. Bei dem Gewalt-Schutz-Gipfel am Montag ging es um den Schutz vor Gewalt in der Privatsphäre.
 
Der Grund dafür waren unter anderem die Morde an Frauen in letzter Zeit. Dabei waren die Täter meist die Partner oder Ex-Partner der Frauen.
 
Bei dem Gewalt-Schutz-Gipfel wurden einige neue Maßnahmen vorgestellt. Diese sollen Opfer von häuslicher Gewalt in Zukunft besser schützen: 

  • Daten-Austausch zwischen Gewalt-Schutz-Einrichtungen soll verstärkt werden
  • Es werden Fall-Konferenzen verstärkt. In Fall-Konferenzen werden bestimmte Gewalt-Situationen genau besprochen
  • Die Gründe der Taten sollen genauer betrachtet werden
  • Bei der Polizei sollen mehr Beamte daran arbeiten, Gewalt-Verbrechen zu verhindern

Nicht alle finden die neuen Maßnahmen gut. Sie werden besonders von Opfer-Schutz-Organisationen eher skeptisch betrachtet. Diese forderten unter anderem, dass deutlich mehr Geld für den Schutz von Menschen in häuslicher Gewalt ausgegeben wird. Das soll in den Maßnahmen aber nicht berücksichtigt worden sein. Es ist aber oft das fehlende Geld und das fehlende Personal, das den Schutz von Gewalt-Opfern sehr schwierig macht. 




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