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Leichte SpracheMarchfelder Gemüsebauer zahlte seinen Arbeitern kaum Geld

Der Gemüsebauer bezahlte seine Erntehelfer kaum. Er meldete sie auch spät bei der Versicherung an. Ihm drohen nun Geld- und Haftstrafe.

Symbol-Bild © APA
 

Ein Gemüsebauer im niederösterreichischen Marchfeld ist bei einer Kontrolle aufgeflogen. Die Finanzpolizei entdeckte, dass der Gemüsebauer seine Erntehelfer kaum bezahlte. Er gab ihnen nur vier Euro pro Stunde. Das ist nur die Hälfte des Mindestlohns.
 
Der Mindestlohn ist das niedrigste Gehalt, das ein Arbeiter bekommen muss. Wie hoch ein Mindestlohn sein muss, gibt der jeweilige Kollektiv-Vertrag vor. Es gibt für jede Sparte einen eigenen Kollektiv-Vertrag.  

Bis zu 100 Stunden gearbeitet 

Die Erntehelfer mussten bei dem Gemüsebauer teilweise 100 Stunden pro Woche arbeiten. Nur 40 wurden offiziell angegeben. Das stand auf den Stundenlisten.
 
Das Finanzministerium sagt, es wurden 12 der 23 Arbeiter zu spät bei der Versicherung angemeldet. Einer war gar nicht angemeldet. 

Kaum Deutsch gesprochen 

21 Arbeiter kommen aus dem Ausland. Sie sprachen kaum Deutsch. Fünf Dolmetscher halfen den Beamten bei der Kontrolle. Dolmetscher sind Personen, die mehrere Sprachen können und beim Übersetzen helfen.
 
Es wurden Ermittlungen eingeleitet. Dem Gemüsebauern drohen eine Geldstrafe und bis zu 7 Jahre Haft. 




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