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Leichte SpracheIllegale Geschäfte: Spanischer Ex-König geht ins Ausland

Seit einiger Zeit gibt es gegen Juan Carlos I. Ermittlungen wegen illegaler Geld-Geschäfte. Nun verlässt er Spanien und geht ins Ausland.

© AP
 

Juan Carlos I. war von 1975 bis 2014 spanischer König. Nun hat er sich entschieden, ins Ausland zu gehen. Wo er in Zukunft leben wird, ist noch nicht genau bekannt.

Grund für den Umzug des Ex-Königs sind Ermittlungen gegen den ehemaligen spanischen König. Ihm wird vorgeworfen, absichtlich Steuern nicht richtig bezahlt zu haben und Geld-Einnahmen falsch angegeben zu haben. Ihm werden Steuer-Hinterziehung, Geld-Wäsche und Korruption vorgeworfen.

Schwarzgeld-Konten in der Schweiz

Juan Carlos I. soll mehrere Konten in der Schweiz haben, auf denen sich ein Teil des Schwarz-Geldes befinden soll. Schwarz-Geld ist Geld, das nicht richtig oder gar nicht angegeben wird bei den Finanz-Behörden eines Landes. Schwarzgeld ist illegal. In Genf und in Madrid sind Ermittlungen gegen Juan Carlos I. aufgenommen worden.

Uneinigkeiten zwischen Vater und Sohn

Der Nachfolger von Juan Carlos I. ist sein Sohn, Felipe. Er ist seit 2014 der König von Spanien. 

Juan Carlos I. ist 2014 zurückgetreten, weil er wegen eines Jagd-Ausflugs in Afrika kritisiert wurde. Er hat dabei Elefanten in Botswana getötet. Die Reise bezahlte er mit Steuergeld aus Spanien. Dafür ist er stark kritisiert worden, weil damals die Wirtschafts-Krise in Spanien besonders stark war und viele Menschen keine Arbeit hatten.

Die Vorwürfe gegen Juan Carlos I. hatten zuletzt dazu beigetragen, dass der König und seine Familie bei den spanischen Bürgern relativ unbeliebt waren.

 

 

 




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