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Leichte SpracheFor-Forest-Verhandlung geht heute weiter

Das Kunst-Projekt „For Forest“ ist im Oktober 2019 beendet worden. Trotzdem gibt es noch immer Streit um das Projekt. Es geht um viel Geld. Der Schweizer Künstler Klaus Littmann ist der Gründer des Projekts. Jetzt hat er seinen ehemaligen Geschäftspartner Herbert Waldner geklagt. Es geht um 39.000 Euro. Heute geht die Verhandlung weiter.

For Forest
© Helmut Weichselbraun
 

„For Forest“ war ein Kunstprojekt des Schweizer Künstlers Klaus Littmann. Es wurde am 8. September 2019 in Klagenfurt für alle geöffnet. 299 rund 14 Meter hohe Bäume wurden im Wörthersee Stadion im Sommer auf das Spielfeld gestellt. Bis zum 27. Oktober 2019 konnte man sie bei freiem Eintritt bestaunen.
 
Auch wenn die Ausstellung schon lange abgebaut ist, gibt es noch immer Probleme, die nun vor Gericht verhandelt werden.

Ehemalige Partner fordern Geld voneinander  

Die Gerichtsverhandlung um das Kunstprojekt „For Forest“ wurde am 24. Februar 2020 eröffnet und gleich wieder verschoben. Es gab noch viel zu klären. In der Klage geht es um offene Geldbeträge für die Monate November und Dezember 2019. Das Geld fordert der Schweizer Künstler Klaus Littmann von seinem ehemaligen Geschäftspartner, dem Bauunternehmer Herbert Waldner.

Waldner ist der Geschäftsführer der „For Forest Forever GmbH“. Waldner meint, er selbst müsste noch Geld von Littmann bekommen. Es geht Kosten für Aktivitäten in den sozialen Medien sowie dem Auftritt des Burgtheaters im Stadion. Konkret geht es um 63.000 Euro, die über dem Budget lagen. Daher will sie Littmann zurückhaben.  

Aber es geht noch um anderes Geld: um weitere 45.000 Euro. Das ist Geld von der Stadt Klagenfurt. Es wurde an Littmanns Firma bezahlt und zwar für die Gestaltung mehrerer Ausstellungen. Laut Waldners Anwalt war das nicht richtig.

Der Richter meinte bei der ersten Verhandlung, dass das Geld direkt von Littmann zu fordern sei und nicht von seiner Firma. Es sei sehr schwer, all diese Summen gegenzurechnen. Auch deshalb, weil der Richter daran zweifelte, dass Littmann die vorgeworfenen Gelder freigegeben haben kann. Waldner war damals bereits alleiniger Geschäftsführer und somit für die Gelder verantwortlich.

Einigung außer Gericht schwierig 

Einen Vergleich zu machen, scheint für beide Seiten schwierig. Ein Vergleich ist eine Einigung ohne Richter. Die betroffenen Parteien einigen sich mit Hilfe ihrer Anwälte. Dabei besprechen sie alles noch einmal ganz genau und jeder gibt ein bisschen nach. Beide Seiten haben bestimmte Ziele und Forderungen. Erst, wenn alles geklärt wird, kann man sich über einen Vergleich Gedanken machen.
 
Beim heutigen Verhandlungstag hätten Littmann und Waldner befragt werden sollen. Doch kam keiner von beiden zum Gericht. Weitere Zeugen werden befragt.
 
 




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