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Leichte SpracheDie Krise am Arbeitsmarkt trifft Frauen stärker

Seit Beginn der Corona-Einschränkungen gibt es deutlich mehr Arbeitslose. Wobei mehr Frauen als Männer ihre Arbeit verloren haben. Die Bereiche, in denen sie oft arbeiten, sind stark von der Krise betroffen.

Frau
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Seit Beginn der Corona-Krise verloren mehr Frauen ihre Arbeit als Männer. Insgesamt wurden 13.544 Frauen arbeitslos. Dagegen ist die Zahl der Männer, mit 8431 Arbeitslosen, geringer.  

Das hängt damit zusammen, dass von den Corona-Einschränkungen vor allem die Bereiche Handel, Gastronomie und Beherbergung betroffen sind. In diesen Branchen arbeiten Frauen sehr oft etwa als Verkäuferin, Kellnerin oder Köchin.

Am 15. März sind die Beschränkungen wegen der Corona-Krise in Kraft getreten. Danach hat sich die Zahl der Arbeitslosen fast verdoppelt. Derzeit sind fast 60.000 Menschen in der Steiermark arbeitslos.
 
In Kärnten ist die Situation ähnlich. Hier verloren 7484 Frauen und 3098 Männer ihre Arbeit. Auch in Kärnten liegt es daran, dass Frauen eher in den Bereichen arbeiten, die von der Krise besonders betroffen sind. Seit Beginn der Krise stieg die Zahl der Arbeitslosen in Kärnten auf rund 35.000 Menschen.

Es gibt aber auch etwas Gutes. Der Bau fährt langsam wieder die Arbeit hoch. Das heißt, auf den Baustellen darf wieder gearbeitet werden. Seit Mitte April sinkt die Zahl der Arbeitslosen in dieser Branche ein wenig. Trotzdem bleibt die Zahl der Arbeitslosen in der Steiermark und in Kärnten insgesamt sehr hoch. 




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