Wer lernt was?

Lehrlinge unter der Lupe

Wer lernt was? Wie viele werden Meister? Und welche sind die jüngsten Lehrberufe? Lesen Sie hier die Zahlen und Fakten rund um die Lehre.

© Elnur Amikishiyev
 

ÖSTERREICH: Die Steiermark (15.326) hat nur etwas weniger Lehrlinge als Wien (16.832). Die meisten gibt es mit 22.986 in Oberösterreich – das sind 21,5 Prozent aller öster­reichischen Lehrlinge.

7202 Lehrbetriebe gibt es in den beiden süd­lichsten Bundesländern – 2116 sind es in Kärnten, 5086 in der Steiermark.

STEIERMARK: Die Grüne Mark zählt mit Stichtag 31. Dezember 2016 ganze 15.326 Lehrlinge. Diese Zahl ist erstmals seit fünf Jahren wieder gestiegen.

KÄRNTEN: Die Wirtschaft hat hier Ende des Vorjahres 7135 Lehrlinge betreut, 4619 davon waren männlich, 2516 weiblich.

GRAZ ist im Süden Österreichs die Nummer 1. Hier befinden sich 3870 Lehrlinge in Ausbildung – in keinem anderen Bezirk sind es mehr.

7,8 Prozent der steirischen Lehrlinge kommen aus dem Ausland. Die meisten von ihnen aus Kroatien (174), Rumänien (162), Bosnien und
Herzegowina (133) sowie Deutschland (113).

1/3 der steirischen Lehrlinge hat zuvor eine polytechnische Schule besucht. Etwa 15 Prozent waren hingegen an einer BHS, 13 Prozent an einer Haupt- oder Neuen Mittelschule.

29,7 Jahre ist bundesweit das Durchschnittsalter beim Abschluss der Meisterprüfung.

671 junge Steirer haben im Vorjahr Meister- und Befähigungsprüfungen abgelegt.

NEU: Die jüngsten Lehrberufe – laut Wirtschaftskammer Kärnten – sind Forsttechniker, Zimmereitechniker, Medizinproduktekaufmann, Hotelkaufmann und Textiltechnologe.

47 Prozent der österreichischen Lehrlinge sehen die Meisterprüfung als Basis für eine spätere Selbstständigkeit. Fast genauso viele wollen sich durch die Meisterprüfung eine bessere Position am Jobmarkt ver­schaffen.

7202 Lehrbetriebe gibt es in den beiden süd­lichsten Bundesländern – 2116 sind es in Kärnten, 5086 in der Steiermark.


 

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