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Stahl ist ein Naturprodukt

Stahl ist aus unserem Leben und unserer Zivilisation nicht mehr wegzudenken und ein wesentlicher Faktor unseres Wohlstands. Einmal erzeugt, dient er unzähligen Generationen – vor allem auch im Bauwesen.

Bauen mit Stahl prägt heute unsere Städte und unsere Behausungen © Tomasz Zajda
 

Eisenerz kommt überall in der Erdkruste vor. Aus ihm gewinnen Menschen seit Jahrtausenden Eisen, das sich wiederum mit Sauerstoff zu Stahl veredeln lässt. Und das passiert heute übrigens großteils im so genannten Linz-Donawitz-Verfahren, das schon in den 1950er-Jahren bei der Voest entwickelt wurde und die weltweite Stahlherstellung revolutionierte.

Ohne Stahl bzw. den Stahlbau, der die Architektur des 20. Jahrhunderts revolutionierte, wäre ein Großteil der heutigen Bauten unmöglich. Baustahl enthält keine chemischen Zusätze und emittiert keinerlei schädliche Dämpfe. Und was ihn besonders auszeichnet: Er ist ein extrem tragfähiges Material. Schon ein Stab mit einem Querschnitt von einem Quadratzentimeter der niedrigsten Sorte kann ein Gewicht von 3600 Kilogramm tragen. Das erlaubt besonders schlanke Konstruktionen bei hohen Spannweiten.

Seine Tragfähigkeit, seine Leichtigkeit und seine Beständigkeit haben Stahl zum äußerst gefragten Werkstoff am Bau gemacht. Etwa die Hälfte des weltweit hergestellten Stahls wird für die Errichtung von Gebäuden und Infrastruktur verwendet.

Stahl lässt sich zu hundert Prozent und beliebig oft aufbereiten und wiederverwenden. So werden in Österreich, Deutschland und der Schweiz etwa 99 Prozent des gesammelten Baustahls und Alteisens wiederverwendet. Dabei sind elf Prozent der alten Baustähle beim Abbruch eines Hauses sofort wiederverwendbar und werden ganz ohne zusätzlichen Energieaufwand in neuen Projekten verbaut. 88 Prozent wandern als Schrott zurück ins Stahlwerk und werden dort mit Strom in einem Elektrolichtbogenofen wieder zu frischem Baustahl aufbereitet. Der Werkstoff Stahl gewährleistet wie kein anderer einen optimalen Umgang mit Ressourcen – heute wie künftigen Generationen.

Tomasz Zajda
Ewald Kronheim, Obmann-Stv. Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel Foto © Foto Melbinger/grosschädl

„Der Werkstoff Stahl gewährleistet wie kein anderer einen optimalen Umgang mit Ressourcen.“

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