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UnfallversicherungenDie häufigsten Fehler und Irrtümer

Was man über private Unfallversicherungen wissen sollte und was Versicherte vor bösen Überraschungen schützt.

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© (c) simoneminth - stock.adobe.com
 

Der 70-jährige Bruder unserer Leserin hatte im Vorjahr mit seinem Motorrad bei einer privaten Fahrt auf dem steirischen Red-Bull-Ring einen schweren Unfall, durch den er zum Pflegefall wurde. „Mein Bruder ist seit Jahrzehnten ein begeisterter Motorradfahrer, dem es nie ums Rasen ging. Als wir vom Unglück erfuhren, waren wir nur froh, dass er seit vielen Jahren eine private Unfallversicherung hatte“, erzählt die Schwester. Umso größer sei die Erschütterung gewesen, als sich herausstellte, dass die Familie nach dieser Tragödie auf ihren Kosten für die seither nötige 24-Stunden-Pflege und den Umbaukosten für ein barrierefreies Zuhause sitzen bleibt. „Seine Unfallversicherung zahlt prinzipiell schon bei Motorradunfällen, aber leider nicht auf privaten Rennstrecken“, sagt die Schwester. Den Ring-Betreibern nimmt sie nur eines übel: „Die weisen zwar auf das Problem hin, aber nur im Kleingedruckten nach x anderen Punkten, die man als Ring-Benutzer unterschreibt. Dass Spielberg nicht haftet, ist ja klar, aber auch nicht die eigene Versicherung? Das gehört doch fett auf Seite eins!“ Kleiner Nachsatz: „Auch die Kosten für den Hubschrauberflug ins Krankenhaus waren nicht gedeckt. Die Sozialversicherung zahlte hier nur aus Kulanz.“

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