JOB-OMBUDSMANNDarauf sollten Sie bei Blindbewerbungen achten

Die Experten der Arbeiterkammer raten Arbeitslosen, selbst aktiv zu werden und sich zu bewerben.

Ein Foto gibt der Bewerbungsmappe den letzten Schliff
Ein Foto gibt der Bewerbungsmappe den letzten Schliff © (c) contrastwerkstatt - stock.adobe.com
 

FRAGE: Ich bin arbeitslos und versuche verzweifelt, einen neuen Job zu bekommen. Es gibt aber kaum Angebote; hat es einen Sinn, Blindbewerbungen zu verschicken?

ANTWORT: Zwar führen nur drei bis zu 10 Prozent der Aktivbewerbungen zu einer Einladung zu einem Gespräch. Aber auch wenn momentan kein Personalbedarf besteht, kann man auf Sie zurückgreifen, wenn Sie mit Ihrer Bewerbung überzeugt haben.

Erstellen Sie ein Qualifikationsprofil, in dem Sie kurz und prägnant Ihre Fachkenntnisse, Fähigkeiten, praktische Erfahrungen und ihr Wissen erläutern.

Sammeln Sie genaue Informationen über das Unternehmen, an das Sie Ihre Bewerbung richten. Arbeiten Sie heraus, in welchen Bereichen für das Unternehmen Personalbedarf bestehen könnte und welche Schlüsselqualifikationen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen hier gefragt sind.

Scheuen Sie sich nicht, sich bei den Personal- oder Fachabteilungen des Unternehmens telefonisch nach Personalbedarf und nach den Verantwortlichen zu erkundigen.

Adressieren Sie Ihre Aktivbewerbung an das Personalbüro, verwenden Sie in der Anrede den Namen der zuständigen Person!

Beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung individuell auf das jeweilige Unternehmen und stellen Sie heraus, warum gerade Sie für das Unternehmen wichtig sind.

Verfassen Sie für Ihre Aktivbewerbung einen gut strukturierten, sehr aussagekräftigen möglichst kurzen Text. Ein biografischer Lebenslauf in Tabellenform mit einem Foto rundet Ihre Bewerbung ab.

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