Sowohl Martin Ermacora/Moritz Pristauz als auch Robin Seidl/Philipp Waller hielten vor einem auf vollen Rängen begeisterten Publikum gegen die Azzurri gut mit, gegen Enrico Rossi/Adrian Carambula bzw. Samuele Cottafava/Paolo Nicolai setzte es aber dann doch jeweils 1:2-Niederlagen. Die Niederländer waren am Vormittag den Norwegern 1:2 unterlegen. Damit kommt es für die Lokalmatadore zur Revanche gegen das "Oranje"-Team, in der Gruppenphase waren die Heimischen den Niederlande ohne Satzgewinn glatt 0:2 unterlegen.

Seidl strahlte schon unmittelbar nach dem verpassten Finaleinzug dennoch Optimismus aus. "Morgen werden wir eine Medaille holen und dann werden wir alle zusammen feiern", meinte der Kärntner im ORF-Interview. "Revanche ist immer geil, da sind wir doppelt motiviert. Wir werden mit einer neuen Taktik kommen und da werden wir sie besiegen. Jetzt haben wir die Chance. Wir stecken unsere Köpfe zusammen und dann pushen wir uns alle zum Sieg." Besonders gefordert in der Match-Vorbereitung ist also auch ÖVV-Headcoach Martin Olejnak.

Für Österreichs Frauen-Equipe besiegte zunächst Dorina Klinger/Ronja Klinger das lettische Duo Varvara Brailko/Anete Namike 2:0 (15,12). Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig verloren gegen Tina Graudina/Anastasija Kravcenoka 0:2 (-14,-14). Im Golden Set setzten sich Letztere gegen Plesiutschnig/Schützenhofer 15:12 durch.

"Wir haben alles gegeben", betonte Schützenhofer und stellte trotz der Niederlage fest, dass es "ein geniales Turnier" gewesen sei. Am Dienstag geht es für sie und Plesiutschnig zum Elite-Turnier nach Hamburg, die Woche darauf steht die Individual-EM in München auf dem Programm. "Da wollen wir um eine Medaille mitmischen", stellte die Steirerin unmissverständlich klar. Für Dorina Klinger war schon die Teilnahme am Wien-Event ein großes Plus: "Es war echt ein Traum, da zu spielen. Wir freuen uns auf mehr."

Matchwinner der Schweizerinnen war das Duo Tanja Hüberli/Nina Brunner. Sie besiegten Cinja Tillmann/Svenja Müller 2:0 (18,18) und im Golden Set Karla Borger/Julia Sude glatt 15:8. Diese hatten zum Auftakt Anouk Verge-Depre/Nina Brunner 2:0 (19,19) in die Schranken gewiesen.