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49er-FX-Duo Frank/Abicht übernahm WM-Führung

Tanja Frank und Lorena Abicht haben bei der Segel-WM zum Auftakt der Goldflotte der 49er-FX-Klasse ihre starken Leistungen nochmals gesteigert. Das Duo vom UYC Neusiedlersee feierte am Mittwoch in der letzten Wettfahrt des Tages einen Sieg und übernahm damit die Führung auf der Jagd nach Medaillen und nach einem Olympia-Quotenplatz. Den haben David Bargehr/Lukas Mähr vorerst verpasst.

© APA (Tobias Stoerkle)
 

Frank, Olympia-Dritte von Rio im Nacra17 mit Thomas Zajac, und Vorschoterin Abicht begannen die Goldflotte vor Aarhus mit den Rängen zwölf und sechs. Dank des folgenden ersten Platzes übernahm das Duo vom dritten Vortagesrang die Spitze. "Wir haben heute wirklich von Rennen zu Rennen geschaut, das war unser großer Vorteil. Wir haben uns nie auf die Erfahrungen der vorherigen Wettfahrt verlassen, sondern immer wieder neu eingestellt," erklärte Steuerfrau Frank das Erfolgsrezept.

Das OeSV-Duo geht mit fünf Punkten Vorsprung in den zweiten Tag der Goldflotte, an dem erneut drei Rennen auf dem Programm stehen. Abicht warnte aber. "Wir dürfen uns noch nicht zu früh freuen. Das Ergebnis schaut derzeit super aus und wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir müssen uns aber weiterhin bewusst sein, dass noch einiges passieren kann."

Auch Angelika Kohlendorfer und Lisa Farthofer erreichten mit den Rängen neun und zehn zwei Top-10-Ergebnisse in der Goldflotte. "Morgen gehen wir richtig auf Angriff, es kann noch viel passieren", meinte Vorschoterin Farthofer.

Die Vorarlberger Bargehr und Mähr waren am Dienstag aus dem Kreis der besten acht Nationen gefallen, die Quotenplätze für Tokio 2020 erhalten. Nach dem dritten 27. Platz in Serie beendete das Duo des YC Bregenz die Titelkämpfe auf dem 17. Platz. "Wir haben beim Start die falsche Seite erwischt und sind dann nicht wirklich ins Fahren gekommen. In den letzten Rennen konnten wir unsere Leistungen der Vortage leider nicht mehr abrufen. Die Enttäuschung ist jetzt groß, es gibt aber auch positive Dinge, die wir mitnehmen", erklärte Mähr.

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