So können Besucherinnen und Besucher der in Kooperation mit dem Berliner Bauhaus-Archiv entstandenen Zusammenstellung etwa Kästen erleben, in denen sich stapelbare Sessel finden oder Podeste, die sich zu Betten mutieren lassen. Allesamt Entwürfe, die in der Ateliergemeinschaft von Dicker und Singer entstanden und dem Primat einer sinnvollen Ausnützung begrenzten Raumes und einer Nutzungsvielfalt gehorchen.

Vieles ist dabei im Original verloren gegangen, zählten doch vornehmlich jüdische Auftraggeber zum Kundenkreis der beiden Möbelkünstler, deren Einrichtungen entweder ins Exil mitgingen oder im Zuge der Vertreibung durch die Nazis zerstört wurden. Zur MUSA-Ausstellung ist auch die Publikation "Atelier Bauhaus, Wien. Friedl Dicker und Franz Singer" im Verlag Müry Salzmann erschienen.

(S E R V I C E - "Atelier Bauhaus, Wien. Friedl Dicker und Franz Singer" von 24. November bis 26. März 2023 im Museum MUSA, Wien 1, Felderstraße 6-8, jeweils dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr. )