Etwa 500 Besucher und 500 Mitarbeiter könnten den Nationalpark in der Mojave-Wüste westlich der Casino-Metropole Las Vegas vorerst nicht verlassen. Alle Straßen bleiben so lange gesperrt, bis Behördenmitarbeiter einen Überblick über das Ausmaß des Schäden haben.

Die Wassermassen rissen Straßen auf und schoben Müllcontainer in geparkte Autos. Mehrere Autos wurden ineinander geschoben. Auch Büros und Hotels standen unter Wasser.

Im Gebiet Furnace Creek fielen am Freitag 3,7 Zentimeter Regen - damit wurde fast der bisherige Tagesrekord erreicht. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge im Death Valley liegt bei fünf Zentimetern. Das Risiko von Starkregen wird nach Warnungen von UN-Klimaexperten durch die Erderwärmung erhöht. Da eine wärmere Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, nehmen in vielen Weltregionen die Häufigkeit, Intensität und Menge starker Regenfälle zu.