Die USA wollten, wie Regierungsbeamte argumentierten, Sanktionen erreichen, "die die Fähigkeit Nordkoreas weiter einschränken, seine rechtswidrigen Programme für Massenvernichtungswaffen und ballistische Flugkörper voranzutreiben". Die Resolution enthielt unter anderem Maßnahmen gegen die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus.

Nordkorea hatte am Mittwochmorgen (Ortszeit) in kurzen Zeitabständen drei ballistische Raketen in Richtung offenes Meer im Osten abgeschossen, von denen eine offenbar eine Interkontinentalrakete (ICBM) war. Zudem mehren sich die Anzeichen für einen bevorstehenden neuen Atomversuch durch Nordkorea. Der jüngste Raketentest erfolgte zu einem Zeitpunkt wachsender Unsicherheit in der Region. Es war bereits die 17. Runde von Raketentests durch Nordkorea in diesem Jahr.

Wegen der jüngsten Raketentests Nordkoreas telefonierte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Donnerstag mit seinem japanischen Amtskollegen Nobuo Kishi. Das Pentagon teilte mit, Austin habe dabei "das unerschütterliche Engagement der USA für die Verteidigung Japans" bekräftigt. Bereits am Mittwoch habe Austin mit dem südkoreanischen Verteidigungsminister Suh Wook gesprochen.