Die bisherigen Einreiseregeln für Virusvariantengebiete bleiben zwar offiziell bestehen, allerdings befindet sich derzeit kein Land auf der entsprechenden Liste der Staaten mit sehr hohem epidemiologischem Risiko. Sollte eine neue Virusvariante auftauchen, könnte damit für bestimmte Länder rasch wieder eine Test-, Registrierungs- und Quarantänepflicht verhängt werden.

Wie bereits zuvor die Reisebranche zeigte sich auch der Flughafen Wien am Montag erfreut über das Ende der 3G-Pflicht im Hinblick auf die bevorstehende Urlaubssaison als "wichtiges Signal zur Rückkehr zur Reisefreiheit". Die Vorstände des Flughafens, Julian Jäger und Günther Ofner, dankten dem Bundesheer, Grenzpolizei und der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha in einer Aussendung für ihren "enormen Einsatz zur Überprüfung der täglich am Flughafen ankommenden Reisenden" in den vergangenen zwei Jahren, ohne den die Umsetzung der Einreiseverordnung nicht möglich gewesen wäre.

Zugleich forderten die Flughafenvorstände eine "europaweit einheitliche Regelung zur Maskenpflicht im Flugverkehr und die Vermeidung eines neuen internationalen Fleckerlteppichs durch unterschiedliche nationale Regelungen". Seit dem heutigen Montag ist die allgemeine Maskenpflicht auf Flügen in der EU offiziell aufgehoben. Allerdings behalten zahlreiche EU-Staaten die Maskenpflicht vorerst auf allen Flügen bei. Neben Österreich und Deutschland sind auch wichtige Tourismus-Ziele wie Spanien, Griechenland, Portugal und Italien darunter. Wenn am Abflugort oder am Ziel eine staatliche Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr besteht, sollte dies laut Luftsicherheitsagentur EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC weiter auch an Bord der Maschinen gelten.