Vilnius/Minsk
Tichanowskaja und Tichanowski wollen weiterkämpfen
Jahrelang hat die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja wiederholt, dass das Regime in Minsk ihren Mann Sergej im Gefängnis völlig isoliere und sie nichts über sein Befinden wisse. Seit seiner überraschenden Freilassung am 21. Juni ist dies anders: In einem gemeinsamen Interview mit der APA machte das Ehepaar Ende der Woche in Vilnius klar, den Kampf für ein demokratisches Belarus fortzusetzen. Tichanowski selbst gab sich nach fünf Jahren Haft ungebrochen.
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