Omikron-VarianteErster Verdachtsfall in Österreich nach Rückkehr von Südafrika-Reise

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation als "besorgniserregend" eingestuft. Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest. Die Ereignisse des Samstags zum Nachlesen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
 

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die neue Corona-Variante B.1.1.529 alias Omikron als "besorgniserregend"  eingestuft.
  • Diese Klassifizierung ist laut WHO-Definition ein Signal, dass eine Variante ansteckender ist oder zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Außerdem besteht bei "besorgniserregenden Varianten" die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen, Medikamente oder Corona-Maßnahmen weniger wirksam sind.
  • Auch wenn die Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe bei der neuen Corona-Variante Omikron nach bisher bekannten Daten geringer sein könnte: Die Impfung bleibt auch in diesem Fall die beste Option, betonen Experten.
  • Die Europäische Kommission, Österreich, Deutschland und einige andere Staaten kündigten am Freitag an, Einreisen aus dem südlichen Afrika einschränken oder untersagen zu wollen.
  • Die Variante hat bereits mehrere europäische Länder erreicht.
  • Außenministerium ruft zur Rückkehr aus südlichem Afrika auf.

DER SAMSTAG ZUM NACHLESEN

20:50 Uhr: Erster Omikron-Verdacht in Österreich

Am späten Samstagabend bestätigte das Land Tirol, dass auch in Österreich ein erster Verdachtsfall aufgetaucht sei. Ein positiver PCR-Test im Bezirk Schwaz zeigte Auffälligkeiten, die Kontaktpersonen wurden eruiert und abgesondert. Die betreffende Person sei vor wenigen Tagen von einer Südafrika-Reise zurückgekehrt und zeige keine Symptome. Die zweite Corona-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff liege neun Monate zurück. Die Testprobe werde nun an die AGES nach Wien für eine entsprechende Sequenzierung übermittelt, erläuterte Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes Corona. Dort werde die Viruszusammensetzung genau beleuchtet. Mit einem endgültigen Ergebnis wird in wenigen Tagen gerechnet.

Rizzoli empfahl "Personen, die aus den definierten Ländern (Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini; Anm.) in den vergangenen 14 Tagen eingereist sind, vorsorglich einen Covid-PCR-Test vorzunehmen".

20:40 Uhr: Niederländische Behörden gehen von Dutzenden Fällen aus

Nach bestätigten Fällen in Deutschland, Italien und Großbritannien teilten am Samstagabend auch die niederländischen Behörden mit, dass Dutzende Flugpassagiere aus Südafrika vermutlich die Omikron-Variante in sich tragen. Man sei sich diesbezüglich "zu 95 Prozent" sicher, weil erste Schnelltests von der Delta-Variante abweichende Ergebnisse gezeigt hätten. Gewissheit soll es am morgigen Sonntag geben. Bei insgesamt 61 Fluggästen war das Coronavirus festgestellt worden. Alle positiven Passagiere wurden in einem Hotel am Flughafen Schiphol isoliert

21:10 Uhr: Flugzeugpassagier in Mailand positiv getestet 

Am Abend teilten die italienischen Behörden mit, dass ein Flugpassagier in Mailand positiv auf die Omikron-Variante getestet worden war. Der Passagier sei "vor einigen Tagen" aus Mosambik eingereist und positiv getestet worden, meldete die Nachrichtenagentur ANSA. Er sei im süditalienischen Kampanien ansässig.

Besorgniserregende Varianten

Laut WHO wurde B.1.1.529 in Südafrika mittels genetischer Analyse entdeckt, die vom 9. November stammt. Insgesamt ist die Variante bisher weniger als 100 Mal genetisch nachgewiesen worden. Sie weist viele Mutationen auf, die aus Sicht von Wissenschaftern möglicherweise zu einer leichteren Übertragung führen können. Nach Angaben der WHO wird es jedoch noch Wochen dauern, bis klar wird, welche genauen Auswirkungen die Mutationen haben.

Bisher hatte die internationale Gesundheitsbehörde vier "besorgniserregende Varianten" ("variants of concern") identifiziert: Alpha, Beta, Gamma, sowie Delta, die wegen ihrer hohen Übertragbarkeit zur vierten Pandemie-Welle beigetragen hat. Zusätzlich sind zwei "Varianten unter Beobachtung" ("variants of interest") gelistet, die um den vorigen Jahreswechsel in Südamerika aufgetreten waren.

18:41 Uhr:  Zwei Fälle in München bestätigt

Die jüngste Variante des Coronavirus hat nun auch Deutschland erreicht. Wie der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Samstag mitteilte, sei die Omikron-Mutation bei zwei Personen in München festgestellt worden. Sie seien am Mittwoch mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen, sagte Holetschek. Zuvor hatte es bereits einen Verdachtsfall in Frankfurt am Main gegeben.

Die beiden Personen in München seien seit Donnerstag nach einem positiven PCR-Test in häuslicher Isolation, hieß es vom bayerischen Gesundheitsministerium. Genauere Erkenntnisse zu dem hessischen Verdachtsfall sollte es am Montag geben. Dann werde mit der vollständigen Sequenzierung gerechnet, teilte das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main am Samstag mit.

18.35 Uhr: Großbritannien verhängt Quarantäne für alle Einreisenden

Großbritannien versucht der Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron mit drakonischen Maßnahmen beizukommen. Wie der britische Premierminister Boris Johnson am Samstagnachmittag in London mitteilte, wird für alle Einreisenden eine verpflichtende Quarantäne verhängt. Sie müssen am zweiten Tag nach ihrer Einreise einen PCR-Test machen und bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses in Quarantäne gehen, sagte Johnson.

Der britische Premier äußerte sich, nachdem bei zwei Reiserückkehrern aus dem südlichen Afrika die Omikron-Variante nachgewiesen worden war. Die spanische Regierung hatte daraufhin ihrerseits die Einreisebestimmungen für Briten verschärft. Ab Mittwoch dürfen nur noch vollständig immunisierte Personen aus Großbritannien nach Spanien einreisen, ein negativer PCR-Test reicht nicht mehr.

18:01 Uhr Impfpflicht gefordert

Die rasante Ausbreitung der Corona-Ansteckungen in Deutschland mache "ein sofortiges Gegensteuern dringend erforderlich", empfehlen indes die Fachleute der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina. Sie sind für Kontaktbeschränkungen ab Anfang der Woche, und diese Zeit müsse "für eine massive Erstimpfungskampagne und Auffrischungsimpfungen genutzt" werden. Zudem plädiert die Akademie für die Einführung einer stufenweisen Impfpflicht. Der deutsche Grünen-Bundestagsabgeordnete Janosch Dahmen befürchtete, dass wegen beschränkter Krankenhauskapazitäten Hunderte Intensivpatienten verlegt werden müssen. "Weil der Bedarf so eklatant ansteigen könnte, werden möglicherweise auch Verlegungen in EU-Nachbarstaaten notwendig", sagte der Gesundheitspolitiker der "Welt am Sonntag".

16.59 Uhr: Chaos rund um Südafrika-Rückkehrer am Airport Schiphol

Stundenlang eingepfercht in einem unbelüfteten Raum, viele Reisende ohne Mund-Nasen-Schutz - am Amsterdamer Flughafen Schiphol haben sich nach Berichten von Passagieren in der Nacht auf Samstag verstörende Szenen abgespielt. Die Insassen von zwei aus Südafrika gelandeten Maschinen wurden wegen der in ihrem Abflugsland zuerst festgestellten neuen Corona-Variante abgefangen und getestet.

Nach Stunden war klar, dass 61 von rund 600 Passagieren Corona-positiv sind - ob die sogenannte Omikron-Variante darunter ist, wird noch geprüft.

 

16.42 Uhr: Experten: Impfung ist auch bei Varianten besser als keine

Auch wenn die Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe bei der neuen Corona-Variante Omikron nach bisher bekannten Daten geringer sein könnte: Die Impfung bleibt auch in diesem Fall die beste Option, wie Experten betonen. "Alle Menschen, die sich impfen lassen, fangen nicht bei null an, wenn sie sich mit einer neuen Variante infiziert haben", betonte Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), am Samstag in Berlin bei einem virtuellen Bürgerdialog.

Sie hätten auf jeden Fall schon einen gewissen Impfschutz. Das sei entscheidend zu wissen.

Zwar gebe es bei Omikron viele Veränderungen an Stellen, an denen gerade die besten Antikörper binden können, sagte Leif Erik Sander, Immunologe an der Charité Berlin. "Aber unser Körper bildet eine Unmenge an verschiedenen Antikörpern." Hinzu kämen spezielle Zellen der Immunabwehr, die in der Regel ganz andere Stellen erkennen als die Antikörper. "Also wir haben immer ein Netz und einen doppelten Boden."

Gerade bei der zellulären Immunität sei er sehr optimistisch, dass sie auch bei Omikron greife - und das sei die, die den Körper schütze, wenn das Virus in die Lunge eindringe und dort zu schwerem Lungenversagen führen könnte. "Darum sind wir optimistisch, dass wir mit so einer neuen Variante nicht bei null anfangen."

Das Level an Immunität könne durch die Booster-Impfungen generell noch einmal sehr stark angehoben werden - was auch gegen Varianten helfe, führte der Infektionsimmunologe weiter aus. "Die Booster bleiben wichtig, gerade auch bei den Varianten." Für eine genaue Einschätzung speziell zu Omikron fehlten bisher noch Daten - noch sei daher auch unklar, ob eine Anpassung der Impfstoffe nötig werde.

 

15.27 Uhr: Zwei Fälle der Variante in Großbritannien entdeckt

In Großbritannien sind zwei Corona-Fälle mit der als besorgniserregend eingestuften Omikron-Variante entdeckt worden. In den englischen Städten Nottingham und Chelmsford sei jeweils ein Fall festgestellt worden, teilte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Samstag mit. Beide Fälle sollen miteinander in Verbindung stehen und auf Reisen in den Süden Afrikas zurückzuführen sein. Die betroffenen Personen und ihre Haushalte befänden sich in Quarantäne. Außerdem werde man in den Gegenden verstärkt testen, kündigte Javid an. Großbritannien setzt nun weitere afrikanische Länder - darunter Malawi, Mosambik und Angola - auf die sogenannte rote Liste. Damit wird für Rückkehrer eine zehntägige Hotel-Quarantäne Pflicht.

14.14 Uhr: Lauterbach glaubt an Wirkung der Impfung

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat angesichts der aktuellen Corona-Lage und des Auftretens einer möglicherweise noch gefährlicheren Variante des Virus weitere Einschränkungen gefordert. Er geht aber auch davon aus, dass die Impfung gegen Omikron wirkt.

13.51 Uhr: Britischer Experte: Vakzine sollten gegen Variante schützen

Der Mitentwickler des AstraZeneca-Impfstoffs, Andrew Pollard, geht davon aus, dass ein neuer Impfstoff gegen die Omikron-Variante des Coronavirus bei Bedarf "sehr schnell" entwickelt werden könnte. Er glaube, dass die vorhandenen Vakzine gegen die zuerst in Südafrika entdeckte neue Variante funktionieren sollten, sagte der Leiter der Oxford Vaccine Group am Samstag der BBC. Dies werde sich aber erst nach weiteren Untersuchungen in den kommenden Wochen herausstellen.

"Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung zu einem Neustart einer Pandemie kommt, wie wir ihn letztes Jahr (mit der Delta-Variante) erlebt haben", sagte Pollard. Aber falls erforderlich, seien "die Verfahren zur Entwicklung eines neuen Impfstoffs zunehmend gut geölt, sodass man bei Bedarf sehr schnell handeln könnte".

13.10 Uhr: Außenministerium ruft zur Rückkehr aus südlichem Afrika auf

Außenminister Michael Linhart (ÖVP) hat österreichische Reisende im südlichen Afrika am Samstag dringend dazu aufgerufen, nach Hause zurückzukehren. "Die Lage spitzt sich merklich zu, immer mehr Flughäfen in Europa sperren Flüge aus Südafrika und den anderen betroffenen Staaten. Ich appelliere dringend an unsere Österreicherinnen und Österreicher nachhause zu kommen, bevor es nicht mehr möglich ist", so der Außenminister in einem der APA übermittelten Statement.

Der Stand der beim Außenministerium Reiseregistrierten in Botswana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika habe sich seit Freitagnachmittag von gut 170 auf über 200 erhöht. Das Außenministerium werde nun auch den Reiseregistrierten, die in den vergangenen Wochen aus einem der betreffenden Länder zurückgekehrt sind, den Aufruf schicken, sich PCR testen zu lassen, teilte das Außenamt mit.

12.53 Uhr: Reger Zuspruch bei heimischer Afrika-Rückkehrer-Hotline

Die Telefon-Hotline der AGES für Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika erfährt regen Zuspruch. Wie es aus dem Gesundheitsministerium hieß, haben sich bisher 300 Personen unter 01/26 75 032 gemeldet. Dort erhalten sie Informationen, wohin sie sich wegen eines behördlichen PCR-Tests wenden können, damit sie auf die neu aufgetauchte Variante des Coronavirus B.1.1.529, Omikron genannt, getestet werden können. Bisher gab es in Österreich keinen Verdachtsfall auf die Mutation.

12.22 Uhr: Verdachtsfall auch in Tschechien

Auch in Tschechien besteht der Verdacht, dass die Variante bereits aufgetreten sein könnte: Wie das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit mitteilte, sei eine Person betroffen, die sich in Namibia aufgehalten hatte. Weitere Tests würden aber erst noch unternommen.

11.00 Uhr: Verdacht auf Variante bei Reiserückkehrer in Deutschland

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" in Deutschland angekommen. Das teilte der Grünen-Politiker am Samstag auf Twitter mit. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika seien mehrere für Omikron typische Mutationen gefunden worden.

10.35 Uhr: Reisende aus südlichem Afrika sollen in Niederlanden testen

Die niederländische Gesundheitsbehörde hat alle seit dem vergangenen Montag aus dem südlichen Afrika eingereisten Personen aufgefordert, sich umgehend auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Aufforderung erging am Samstag, nachdem am Vortag auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol bei 61 von rund 600 Passagieren aus Südafrika eine Corona-Infektion festgestellt worden war. Ob es sich dabei um die neue Omikron-Variante (B.1.1.529) handelte, war zunächst noch unklar.

Die in Amsterdam getesteten Reisenden waren mit Maschinen der Fluggesellschaft KLM aus Kapstadt und Johannesburg gekommen. Für alle positiv getesteten Reisenden gelte eine Quarantäne-Pflicht, erklärte Gesundheitsminister Hugo de Jonge. Zudem haben die Niederlande Nicht-EU-Bürgern die Einreise aus Ländern des südlichen Afrika untersagt. Dies gilt für Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Südafrika und Swasiland, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Niederländer dürfen bisher noch ins südliche Afrika fliegen, müssen sich aber nach der Rückkehr in Quarantäne begeben. KLM fliegt zunächst weiter nach Südafrika.

9:10 Uhr: Infizierte in Hongkong mit ungewöhnlich starker Viruslast

Die zwei bestätigten Omikron-Infizierten in Hongkong weisen offenbar eine sehr schnell ansteigende Viruslast auf. Die PCR-Tests der zwei Männer, die wenige Tage zuvor noch negativ ausgefallen waren, enthielten einen Ct-Wert von 18 und 19. "Das ist wahnsinnig hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zwei bei den letzten PCR-Tests noch negativ waren", schreibt der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der lange Zeit an der Universität Harvard forschte.

Es sehe so aus, als ob die Variante dem Impfschutz tatsächlich entgehen könnte, mutmaßte Feigl-Ding weiter. Laut Angaben der Hongkonger Regierung wurde die Omikron-Variante des Coronavirus von einem Reisenden aus Südafrika eingeschleppt, der sich seit seiner Ankunft am 11. November in einem Quarantäne-Hotel befand. Am 13. November wurde er dann positiv getestet.

Es wird davon ausgegangen, dass der Mann trotz strenger Isolation einen 60-Jährigen im gegenüberliegenden Zimmer des Quarantäne-Hotels angesteckt hat. Dieser wurde am 18. November während seines vierten PCR-Tests positiv getestet. In beiden Fällen wurde bei einer späteren Genomsequenzierung deutlich, dass sie sich mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert hatten.

Einer Stellungnahme der Hongkonger Regierung zufolge soll der Einreisende aus Südafrika möglicherweise keinen ausreichenden Mundschutz getragen haben, als er seine Hoteltür beim Entgegennehmen von Essensbestellungen geöffnet habe. Dies sei womöglich der Grund für die Infektion trotz Quarantäne-Isolation.

8:00 Virologe Nowotny: Omikron in ein, zwei Wochen in Österreich

Norbert Nowotny erwartet, dass die neue Corona-Variante Omikron "in ein, zwei Wochen, etwa in der Range" auch in Österreich ankommen wird. Grund dafür sei, dass das veränderte Virus sich schon einige Zeit in Südafrika ausgebreitet hat und möglicherweise durch Touristen nach Europa gebracht wurde, ein Fall in Belgien ist ja bereits nachgewiesen, so der Experte am Freitag in der "ZIB Nacht".

Nowotny begründete seine Besorgnis damit, dass mehr als 30 Varianten im Spike-Protein akkumuliert seien. Eine erhöhte Ansteckung sei wahrscheinlich. "Wir sehen das schon in Südafrika, dass es Gegenden mit erhöhtem Infektionsgeschehen gibt." In Sachen größerer Gefährlichkeit lasse sich noch nichts sagen, dies werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.

Was die Wirksamkeit der derzeitigen Impfstoffe betrifft, wäre es laut dem Virologen möglich, dass deren Wirksamkeit gegen Omikron etwas reduziert ist. Der Vorteil der RNA-Seren sei jedoch, dass man diese relativ leicht und schnell anpassen könne, so Nowotny.

Kommentare (99+)
Zeitgenosse
12
37
Lesenswert?

Heute haben tausende gegen

Corona Maßnahmen verstoßen und keiner tut was dagegen, brüllen ohne Masken ohne Abstand durch die Stadt.

Zeitgenosse
13
46
Lesenswert?

Heute haben tausende gegen

Corona Maßnahmen verstoßen und keiner tut was dagegen, brüllen ohne Masken ohne Abstand durch die Stadt.

gonzolo
4
31
Lesenswert?

Aber die Freiheitsliebenden haben dabei eindrucksvoll Argumente vorgebracht …

na ja – sagen wir von einem Anhänger über Lautsprecher in den Haufen gebrüllt – zitiere: „Steckt´s eich eiern Impf-Dreck in den Oasch!“ …
Da muss man einfach mitmarschieren und mitbrüllen, denn man fühlt sich dabei dann einfach so waaaaahnsinnig frei …

Sogar Kinder mit Taferln habens so lieb in diesen Haufen reinplatziert ... ein richtig nettes Event für die ganze Familie ... feine freie Leute halt ...

Immerkritisch
23
31
Lesenswert?

Warum Rückruf???

Die sollen bleiben, wo sie sind - möglichst für immer!!!

Amadeus005
6
44
Lesenswert?

Auge 👁 auf Hillinger

Hoffe man schaut genau auf ihn. Sollte ja vor einem Jahr irgendwie mit Südafrika in Verbindung gebracht worden sein. Dieses Mal hat er ein Foto von sich in Kapstadt am 24.11. gepostet. Also kommt er jetzt zurück und 14 Tage in Quarantäne. Kann man das dann auch bestätigen lassen ?

gonzolo
12
59
Lesenswert?

Schön langsam sollte man erkennen, wer der „Feind“ ist. Ich glaube nicht, dass es all die Fakultäten der Wissenschaft sind, die jetzt mit der Pandemie rund um die Uhr beschäftigt sind und im Wettlauf mit Covid und seine Mutationen verzweifelt nach den besten Gegenmitteln forschen und suchen.

Vielmehr denke ich, dass es jene dreisten Influencer aus diversen Lagern - die nach der Reihe jetzt mit Covid infiziert wurden und werden und natürlich bei einem schweren Krankheitsverlauf das gesamte medizinische Instrumentarium – das sie ja angeblich niemals brauchen (weil eh nur Schnupfen) – sind.

Wie dekadent man hierzulande schon ist, offenbart sich, wenn man uns mit anderen Ländern vergleicht. In vielen afrikanischen Staaten prügelt man sich um einen Erststich – der Schwarzmarkt blüht und für die paar Intensivbetten muss man 1000de Euro im Voraus zahlen – während viele bei uns den Impfstoff lieber vergammeln lassen würden, bevor sie sich gratis impfen lassen - und vor Kliniken demonstrieren und dort am liebsten das Personal verprügeln würden.

Wenn diesen Verwirrten nicht bald ein Licht aufgeht, werden sie bald die „Freiheit“ in Anspruch nehmen müssen, um über den Jordan zu gehen. Leider müssen aber andere auch mit, weil diese geistige und soziale Elite die Kliniken zum Kollabieren bringt.

Vonherzengrazer
20
49
Lesenswert?

Denkt an meine Worte!

Genau die -man mag sie bezeichnen wie man will- ich will sie nicht mehr benennen, werden am lautesten nach modifizierten RNA- Impfstoff schreien! „ Warum bekommen die bereits Geimpften den dritten und/oder vierten Stich und wir die armen Ungeimpften nicht den ersten!“ Vielleicht gehen diese De…. sogar auf die Straße und demonstrieren wieder!? Diesmal um das Recht auf den ersten Stich, mit dem rettenden Impfstoff, gegen das Recht der bereits Geimpften, auf den rettenden dritten und/oder vierten Peak. Ich schwöre die Politik heute schon ein: Vergessen wir dann auch die Verweigerer, wie die seinerzeit auf die Gesellschaft vergessen haben!
Bitte geht zur Impfung!

Vonherzengrazer
3
10
Lesenswert?

Autokorrektur

Mit Peak ist natürlich Piek gemeint

Ninaki
20
17
Lesenswert?

lockdown

Laut den aktuellen lockdown Bestimmungen ist Reisen ja ausdrücklich erlaubt....
Uns wenn in Österreich alles zu ist, muss ich halt ins Ausland fahren. In Südafrika ist auch noch Sommer.
Und wer kann sich das leisten? Ich als Angestellte, die um ihren Job fürchten muss, sicher nicht....
Wie hoch ist eigentlich der Altersschnitt der weltweit Reisenden?

Stony8762
2
1
Lesenswert?

Ninaki

Du darfst zwar aus Österreich raus, aber wie dsrfst du in andere Länder rein?

Reipsi
6
27
Lesenswert?

Der Aufruf heißt

Sie wollen die neue Variante auch bei uns haben, Super Deal, die sollen unten bleiben wenn unbedingt zu solchen Zeiten Urlaub machen wollen.

selbstdenker70
29
15
Lesenswert?

..

Man muss aufs Gas steigen. Die Panik muss größer werden, die Ablenkung vom Versagen der Regierung ebenfalls, und die Impfpflicht, nicht nur in Österreich, braucht eine handfeste Berechtigung. Viele europäische Länder denken laut über eine Impfpflicht nach, doch nicht jedes Land hat die gleichen verfassungsrechtlichen Vorraussetzungen. Solche Vorhaben, die man dann nicht mehr groß hinterfragen kann, weil keine Diskussion zugelassen wird, bringt man natürlich in gewollter Panik und Chaos durch. Und wir erklärt man nach dem dritten Stich, daß man noch 4 Stiche braucht....

selbstdenker70
6
15
Lesenswert?

..

Nachsatz...ich will diese Variante nicht verharmlosen, wie auch, wenn sogar die Experten noch keine Ahnung haben was da gerade passiert. Drosten sagte gestern sinngemäß..schau ma mal. Lauterbach zuerst zögerlich, dann aber etwas aufgeregter. Kurzum, man weiß es nicht. Ansteckender ist sie anscheinend schon, ob sie die Antikörper bzw die Impfung umgehen kann wird man erst in ein paar Wochen wissen. Wenn dies der Fall ist, haben wir sowieso ein massives Problem und brauchen über eine Impfpflicht gar nicht mehr nachdenken. Die alles entscheidende Frage wird dann allerdings sein, wie schaut das Krankheitsbild dieser Variante aus. Am schönsten wäre es wenn sie extrem ansteckend wäre und den Verlauf von einem Schnupfen hätte. Dann hätten wir eine schnelle und sichere Durchseuchung. Träumen kann man ja...

SOEDING1956
8
55
Lesenswert?

Außenministerium ruft zur Rückkehr aus südlichem Afrika auf

ja sicher damit der Virus schneller bei uns ist - die Leute die jetzt Reisen die können gleich dort bleiben

Hapi67
20
13
Lesenswert?

Die punktgenauen Prognosen

der Experten stehen den Verschwörungstheorien der Gegner um nichts nach.

Faktenbasiertiertes Kaffeesudlesen vom Feinsten vollkommen befreit von Eigeninteressen.

Vielen Dank

rb0319
2
9
Lesenswert?

@Hapi67

Wie soll man bei neuen, noch unerforschten Virenstämmen bitte punktgenaue Prognosen machen? Haben Sie zu viele Science-Fiction Inhalte gesehen? Dort nimmt man immer
jemandem Blut ab, und hat in ein paar Tagen die Welt mit dem daraus extrahierten Impfstoff gerettet. So funktioniert Wissenschaft halt leider nicht.

lombok
13
34
Lesenswert?

Liebe Kleine Zeitung - bitte etwas runter vom Gas!

Es ist bedenklich, mit welch dramatischer Berichterstattung hier an die Sache herangegangen wird! Ich bitte Sie, darüber nachzudenken!!!

Vielen Dank!

Ragnar Lodbrok
4
27
Lesenswert?

Ja sicher...die sollen

gefälligst unten bleiben!

missionlivecm
14
25
Lesenswert?

Hallo Hallo!!

Irgendwann muss Schluss sein mit der Panikmache!!! Es gibt ja angeblich schon 5 mil. Mutationsvarianten also bitte am Boden bleiben!! Wenn ma nie weiss ob der Impfstoff gegen neue Varianten hilft oder nicht dann wird sich wohl irgendwann keiner mehr impfen lassen Weils sowieso sinnlos erscheint da der Vitus immer ein paar Schritte voraus is…oder wie??

voit60
11
37
Lesenswert?

Der Hillinger hat auch noch frech

Am 24.11. aus Kapstadt beim radeln gepostet. Sehr gescheit, sicher eine gute Werbung für seinen Wein.

voit60
6
36
Lesenswert?

Und wer

kontrolliert diese Rückkehrer? In Amsterdam waren 11 Prozent der Rückkehrer mit der neuen Variante infisziert

petzi2307
7
34
Lesenswert?

Medien

Bitte liebe Medien bremst euch ein , man weiß zwar nichts genaues aber wieder ganz nachdem Motto "schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten " 🤮🤮🤮🤮🤮🤮

techwag
40
19
Lesenswert?

oje...

...endlich wieder was, vor dem wir uns fürchten können...wir werden nun doch wieder alle sterben :(

tomtitan
7
31
Lesenswert?

Ein Horrorszenario - und das Virus mutiert munter weiter...

Falls die Impfung gegen die neue Variante möglicherweise auch nicht so wirksam sein sollte, ist es sicherlich besser geimpft zu sein als nicht.

DergeerdeteSteirer
6
38
Lesenswert?

Teile der Menschheit bringen sich durch ihre globalen Bewegungsmuster selbst in große Gefahr, ...................

jene die sie durch Übertragung der Viren mitreißen können und werden sind diesen als schon süchtig zu bezeichneten der Ich - Gesellschaftsteile "schnurzegal"!

Denkweise derer : Hauptsache ich bin gereist, reise wieder und der andere "Pöbel" ist mir egal!

Der Mensch versenkt sich selber, die Natur profitiert dann eventuell davon da sie um ein Problem weniger sorgen muß!!

chrisshorty
5
36
Lesenswert?

Der neue Virus ist da.

Hoffentlich sind unsere Hotelbesitzer aus Tirol nicht wieder dort?

Kommentare 76-101 von 101