Omikron-VarianteErster Verdachtsfall in Österreich nach Rückkehr von Südafrika-Reise

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation als "besorgniserregend" eingestuft. Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest. Die Ereignisse des Samstags zum Nachlesen.

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Das Wichtigste im Überblick

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die neue Corona-Variante B.1.1.529 alias Omikron als "besorgniserregend"  eingestuft.
  • Diese Klassifizierung ist laut WHO-Definition ein Signal, dass eine Variante ansteckender ist oder zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Außerdem besteht bei "besorgniserregenden Varianten" die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen, Medikamente oder Corona-Maßnahmen weniger wirksam sind.
  • Auch wenn die Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe bei der neuen Corona-Variante Omikron nach bisher bekannten Daten geringer sein könnte: Die Impfung bleibt auch in diesem Fall die beste Option, betonen Experten.
  • Die Europäische Kommission, Österreich, Deutschland und einige andere Staaten kündigten am Freitag an, Einreisen aus dem südlichen Afrika einschränken oder untersagen zu wollen.
  • Die Variante hat bereits mehrere europäische Länder erreicht.
  • Außenministerium ruft zur Rückkehr aus südlichem Afrika auf.

DER SAMSTAG ZUM NACHLESEN

20:50 Uhr: Erster Omikron-Verdacht in Österreich

Am späten Samstagabend bestätigte das Land Tirol, dass auch in Österreich ein erster Verdachtsfall aufgetaucht sei. Ein positiver PCR-Test im Bezirk Schwaz zeigte Auffälligkeiten, die Kontaktpersonen wurden eruiert und abgesondert. Die betreffende Person sei vor wenigen Tagen von einer Südafrika-Reise zurückgekehrt und zeige keine Symptome. Die zweite Corona-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff liege neun Monate zurück. Die Testprobe werde nun an die AGES nach Wien für eine entsprechende Sequenzierung übermittelt, erläuterte Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes Corona. Dort werde die Viruszusammensetzung genau beleuchtet. Mit einem endgültigen Ergebnis wird in wenigen Tagen gerechnet.

Rizzoli empfahl "Personen, die aus den definierten Ländern (Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini; Anm.) in den vergangenen 14 Tagen eingereist sind, vorsorglich einen Covid-PCR-Test vorzunehmen".

20:40 Uhr: Niederländische Behörden gehen von Dutzenden Fällen aus

Nach bestätigten Fällen in Deutschland, Italien und Großbritannien teilten am Samstagabend auch die niederländischen Behörden mit, dass Dutzende Flugpassagiere aus Südafrika vermutlich die Omikron-Variante in sich tragen. Man sei sich diesbezüglich "zu 95 Prozent" sicher, weil erste Schnelltests von der Delta-Variante abweichende Ergebnisse gezeigt hätten. Gewissheit soll es am morgigen Sonntag geben. Bei insgesamt 61 Fluggästen war das Coronavirus festgestellt worden. Alle positiven Passagiere wurden in einem Hotel am Flughafen Schiphol isoliert

21:10 Uhr: Flugzeugpassagier in Mailand positiv getestet 

Am Abend teilten die italienischen Behörden mit, dass ein Flugpassagier in Mailand positiv auf die Omikron-Variante getestet worden war. Der Passagier sei "vor einigen Tagen" aus Mosambik eingereist und positiv getestet worden, meldete die Nachrichtenagentur ANSA. Er sei im süditalienischen Kampanien ansässig.

Besorgniserregende Varianten

Laut WHO wurde B.1.1.529 in Südafrika mittels genetischer Analyse entdeckt, die vom 9. November stammt. Insgesamt ist die Variante bisher weniger als 100 Mal genetisch nachgewiesen worden. Sie weist viele Mutationen auf, die aus Sicht von Wissenschaftern möglicherweise zu einer leichteren Übertragung führen können. Nach Angaben der WHO wird es jedoch noch Wochen dauern, bis klar wird, welche genauen Auswirkungen die Mutationen haben.

Bisher hatte die internationale Gesundheitsbehörde vier "besorgniserregende Varianten" ("variants of concern") identifiziert: Alpha, Beta, Gamma, sowie Delta, die wegen ihrer hohen Übertragbarkeit zur vierten Pandemie-Welle beigetragen hat. Zusätzlich sind zwei "Varianten unter Beobachtung" ("variants of interest") gelistet, die um den vorigen Jahreswechsel in Südamerika aufgetreten waren.

18:41 Uhr:  Zwei Fälle in München bestätigt

Die jüngste Variante des Coronavirus hat nun auch Deutschland erreicht. Wie der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Samstag mitteilte, sei die Omikron-Mutation bei zwei Personen in München festgestellt worden. Sie seien am Mittwoch mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen, sagte Holetschek. Zuvor hatte es bereits einen Verdachtsfall in Frankfurt am Main gegeben.

Die beiden Personen in München seien seit Donnerstag nach einem positiven PCR-Test in häuslicher Isolation, hieß es vom bayerischen Gesundheitsministerium. Genauere Erkenntnisse zu dem hessischen Verdachtsfall sollte es am Montag geben. Dann werde mit der vollständigen Sequenzierung gerechnet, teilte das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main am Samstag mit.

18.35 Uhr: Großbritannien verhängt Quarantäne für alle Einreisenden

Großbritannien versucht der Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron mit drakonischen Maßnahmen beizukommen. Wie der britische Premierminister Boris Johnson am Samstagnachmittag in London mitteilte, wird für alle Einreisenden eine verpflichtende Quarantäne verhängt. Sie müssen am zweiten Tag nach ihrer Einreise einen PCR-Test machen und bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses in Quarantäne gehen, sagte Johnson.

Der britische Premier äußerte sich, nachdem bei zwei Reiserückkehrern aus dem südlichen Afrika die Omikron-Variante nachgewiesen worden war. Die spanische Regierung hatte daraufhin ihrerseits die Einreisebestimmungen für Briten verschärft. Ab Mittwoch dürfen nur noch vollständig immunisierte Personen aus Großbritannien nach Spanien einreisen, ein negativer PCR-Test reicht nicht mehr.

18:01 Uhr Impfpflicht gefordert

Die rasante Ausbreitung der Corona-Ansteckungen in Deutschland mache "ein sofortiges Gegensteuern dringend erforderlich", empfehlen indes die Fachleute der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina. Sie sind für Kontaktbeschränkungen ab Anfang der Woche, und diese Zeit müsse "für eine massive Erstimpfungskampagne und Auffrischungsimpfungen genutzt" werden. Zudem plädiert die Akademie für die Einführung einer stufenweisen Impfpflicht. Der deutsche Grünen-Bundestagsabgeordnete Janosch Dahmen befürchtete, dass wegen beschränkter Krankenhauskapazitäten Hunderte Intensivpatienten verlegt werden müssen. "Weil der Bedarf so eklatant ansteigen könnte, werden möglicherweise auch Verlegungen in EU-Nachbarstaaten notwendig", sagte der Gesundheitspolitiker der "Welt am Sonntag".

16.59 Uhr: Chaos rund um Südafrika-Rückkehrer am Airport Schiphol

Stundenlang eingepfercht in einem unbelüfteten Raum, viele Reisende ohne Mund-Nasen-Schutz - am Amsterdamer Flughafen Schiphol haben sich nach Berichten von Passagieren in der Nacht auf Samstag verstörende Szenen abgespielt. Die Insassen von zwei aus Südafrika gelandeten Maschinen wurden wegen der in ihrem Abflugsland zuerst festgestellten neuen Corona-Variante abgefangen und getestet.

Nach Stunden war klar, dass 61 von rund 600 Passagieren Corona-positiv sind - ob die sogenannte Omikron-Variante darunter ist, wird noch geprüft.

 

16.42 Uhr: Experten: Impfung ist auch bei Varianten besser als keine

Auch wenn die Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe bei der neuen Corona-Variante Omikron nach bisher bekannten Daten geringer sein könnte: Die Impfung bleibt auch in diesem Fall die beste Option, wie Experten betonen. "Alle Menschen, die sich impfen lassen, fangen nicht bei null an, wenn sie sich mit einer neuen Variante infiziert haben", betonte Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), am Samstag in Berlin bei einem virtuellen Bürgerdialog.

Sie hätten auf jeden Fall schon einen gewissen Impfschutz. Das sei entscheidend zu wissen.

Zwar gebe es bei Omikron viele Veränderungen an Stellen, an denen gerade die besten Antikörper binden können, sagte Leif Erik Sander, Immunologe an der Charité Berlin. "Aber unser Körper bildet eine Unmenge an verschiedenen Antikörpern." Hinzu kämen spezielle Zellen der Immunabwehr, die in der Regel ganz andere Stellen erkennen als die Antikörper. "Also wir haben immer ein Netz und einen doppelten Boden."

Gerade bei der zellulären Immunität sei er sehr optimistisch, dass sie auch bei Omikron greife - und das sei die, die den Körper schütze, wenn das Virus in die Lunge eindringe und dort zu schwerem Lungenversagen führen könnte. "Darum sind wir optimistisch, dass wir mit so einer neuen Variante nicht bei null anfangen."

Das Level an Immunität könne durch die Booster-Impfungen generell noch einmal sehr stark angehoben werden - was auch gegen Varianten helfe, führte der Infektionsimmunologe weiter aus. "Die Booster bleiben wichtig, gerade auch bei den Varianten." Für eine genaue Einschätzung speziell zu Omikron fehlten bisher noch Daten - noch sei daher auch unklar, ob eine Anpassung der Impfstoffe nötig werde.

 

15.27 Uhr: Zwei Fälle der Variante in Großbritannien entdeckt

In Großbritannien sind zwei Corona-Fälle mit der als besorgniserregend eingestuften Omikron-Variante entdeckt worden. In den englischen Städten Nottingham und Chelmsford sei jeweils ein Fall festgestellt worden, teilte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Samstag mit. Beide Fälle sollen miteinander in Verbindung stehen und auf Reisen in den Süden Afrikas zurückzuführen sein. Die betroffenen Personen und ihre Haushalte befänden sich in Quarantäne. Außerdem werde man in den Gegenden verstärkt testen, kündigte Javid an. Großbritannien setzt nun weitere afrikanische Länder - darunter Malawi, Mosambik und Angola - auf die sogenannte rote Liste. Damit wird für Rückkehrer eine zehntägige Hotel-Quarantäne Pflicht.

14.14 Uhr: Lauterbach glaubt an Wirkung der Impfung

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat angesichts der aktuellen Corona-Lage und des Auftretens einer möglicherweise noch gefährlicheren Variante des Virus weitere Einschränkungen gefordert. Er geht aber auch davon aus, dass die Impfung gegen Omikron wirkt.

13.51 Uhr: Britischer Experte: Vakzine sollten gegen Variante schützen

Der Mitentwickler des AstraZeneca-Impfstoffs, Andrew Pollard, geht davon aus, dass ein neuer Impfstoff gegen die Omikron-Variante des Coronavirus bei Bedarf "sehr schnell" entwickelt werden könnte. Er glaube, dass die vorhandenen Vakzine gegen die zuerst in Südafrika entdeckte neue Variante funktionieren sollten, sagte der Leiter der Oxford Vaccine Group am Samstag der BBC. Dies werde sich aber erst nach weiteren Untersuchungen in den kommenden Wochen herausstellen.

"Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung zu einem Neustart einer Pandemie kommt, wie wir ihn letztes Jahr (mit der Delta-Variante) erlebt haben", sagte Pollard. Aber falls erforderlich, seien "die Verfahren zur Entwicklung eines neuen Impfstoffs zunehmend gut geölt, sodass man bei Bedarf sehr schnell handeln könnte".

13.10 Uhr: Außenministerium ruft zur Rückkehr aus südlichem Afrika auf

Außenminister Michael Linhart (ÖVP) hat österreichische Reisende im südlichen Afrika am Samstag dringend dazu aufgerufen, nach Hause zurückzukehren. "Die Lage spitzt sich merklich zu, immer mehr Flughäfen in Europa sperren Flüge aus Südafrika und den anderen betroffenen Staaten. Ich appelliere dringend an unsere Österreicherinnen und Österreicher nachhause zu kommen, bevor es nicht mehr möglich ist", so der Außenminister in einem der APA übermittelten Statement.

Der Stand der beim Außenministerium Reiseregistrierten in Botswana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika habe sich seit Freitagnachmittag von gut 170 auf über 200 erhöht. Das Außenministerium werde nun auch den Reiseregistrierten, die in den vergangenen Wochen aus einem der betreffenden Länder zurückgekehrt sind, den Aufruf schicken, sich PCR testen zu lassen, teilte das Außenamt mit.

12.53 Uhr: Reger Zuspruch bei heimischer Afrika-Rückkehrer-Hotline

Die Telefon-Hotline der AGES für Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika erfährt regen Zuspruch. Wie es aus dem Gesundheitsministerium hieß, haben sich bisher 300 Personen unter 01/26 75 032 gemeldet. Dort erhalten sie Informationen, wohin sie sich wegen eines behördlichen PCR-Tests wenden können, damit sie auf die neu aufgetauchte Variante des Coronavirus B.1.1.529, Omikron genannt, getestet werden können. Bisher gab es in Österreich keinen Verdachtsfall auf die Mutation.

12.22 Uhr: Verdachtsfall auch in Tschechien

Auch in Tschechien besteht der Verdacht, dass die Variante bereits aufgetreten sein könnte: Wie das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit mitteilte, sei eine Person betroffen, die sich in Namibia aufgehalten hatte. Weitere Tests würden aber erst noch unternommen.

11.00 Uhr: Verdacht auf Variante bei Reiserückkehrer in Deutschland

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" in Deutschland angekommen. Das teilte der Grünen-Politiker am Samstag auf Twitter mit. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika seien mehrere für Omikron typische Mutationen gefunden worden.

10.35 Uhr: Reisende aus südlichem Afrika sollen in Niederlanden testen

Die niederländische Gesundheitsbehörde hat alle seit dem vergangenen Montag aus dem südlichen Afrika eingereisten Personen aufgefordert, sich umgehend auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Aufforderung erging am Samstag, nachdem am Vortag auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol bei 61 von rund 600 Passagieren aus Südafrika eine Corona-Infektion festgestellt worden war. Ob es sich dabei um die neue Omikron-Variante (B.1.1.529) handelte, war zunächst noch unklar.

Die in Amsterdam getesteten Reisenden waren mit Maschinen der Fluggesellschaft KLM aus Kapstadt und Johannesburg gekommen. Für alle positiv getesteten Reisenden gelte eine Quarantäne-Pflicht, erklärte Gesundheitsminister Hugo de Jonge. Zudem haben die Niederlande Nicht-EU-Bürgern die Einreise aus Ländern des südlichen Afrika untersagt. Dies gilt für Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Südafrika und Swasiland, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Niederländer dürfen bisher noch ins südliche Afrika fliegen, müssen sich aber nach der Rückkehr in Quarantäne begeben. KLM fliegt zunächst weiter nach Südafrika.

9:10 Uhr: Infizierte in Hongkong mit ungewöhnlich starker Viruslast

Die zwei bestätigten Omikron-Infizierten in Hongkong weisen offenbar eine sehr schnell ansteigende Viruslast auf. Die PCR-Tests der zwei Männer, die wenige Tage zuvor noch negativ ausgefallen waren, enthielten einen Ct-Wert von 18 und 19. "Das ist wahnsinnig hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zwei bei den letzten PCR-Tests noch negativ waren", schreibt der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der lange Zeit an der Universität Harvard forschte.

Es sehe so aus, als ob die Variante dem Impfschutz tatsächlich entgehen könnte, mutmaßte Feigl-Ding weiter. Laut Angaben der Hongkonger Regierung wurde die Omikron-Variante des Coronavirus von einem Reisenden aus Südafrika eingeschleppt, der sich seit seiner Ankunft am 11. November in einem Quarantäne-Hotel befand. Am 13. November wurde er dann positiv getestet.

Es wird davon ausgegangen, dass der Mann trotz strenger Isolation einen 60-Jährigen im gegenüberliegenden Zimmer des Quarantäne-Hotels angesteckt hat. Dieser wurde am 18. November während seines vierten PCR-Tests positiv getestet. In beiden Fällen wurde bei einer späteren Genomsequenzierung deutlich, dass sie sich mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert hatten.

Einer Stellungnahme der Hongkonger Regierung zufolge soll der Einreisende aus Südafrika möglicherweise keinen ausreichenden Mundschutz getragen haben, als er seine Hoteltür beim Entgegennehmen von Essensbestellungen geöffnet habe. Dies sei womöglich der Grund für die Infektion trotz Quarantäne-Isolation.

8:00 Virologe Nowotny: Omikron in ein, zwei Wochen in Österreich

Norbert Nowotny erwartet, dass die neue Corona-Variante Omikron "in ein, zwei Wochen, etwa in der Range" auch in Österreich ankommen wird. Grund dafür sei, dass das veränderte Virus sich schon einige Zeit in Südafrika ausgebreitet hat und möglicherweise durch Touristen nach Europa gebracht wurde, ein Fall in Belgien ist ja bereits nachgewiesen, so der Experte am Freitag in der "ZIB Nacht".

Nowotny begründete seine Besorgnis damit, dass mehr als 30 Varianten im Spike-Protein akkumuliert seien. Eine erhöhte Ansteckung sei wahrscheinlich. "Wir sehen das schon in Südafrika, dass es Gegenden mit erhöhtem Infektionsgeschehen gibt." In Sachen größerer Gefährlichkeit lasse sich noch nichts sagen, dies werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.

Was die Wirksamkeit der derzeitigen Impfstoffe betrifft, wäre es laut dem Virologen möglich, dass deren Wirksamkeit gegen Omikron etwas reduziert ist. Der Vorteil der RNA-Seren sei jedoch, dass man diese relativ leicht und schnell anpassen könne, so Nowotny.

Kommentare (99+)
markus144
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Weil Tirol bzw. Platter alles richtig macht...

Günther Platter ist absolut nicht kritikfähig und schafft es nicht zu den Fehlern zu stehen, die gemacht wurden und wiederholt und wiederholt und wiederholt sie immer wieder.
Alles für's Skifahren, dann sind wir eigentlich fertig
Und wie war das noch mit den PCR Testungen, die von einem Urologen mit Berufsverbot durchgeführt wurden und noch dazu mit falschen Ergebnissen.

(Natürlich nur meine persönliche Meinung)

Irgendetwas
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Nur so

Eine Frage an alle geimpften und Virologen. Muss ich mich ab Februar bei der Impfpflicht 5 mal impfen lassen damit ich gegen alle Coronavarianten immun bin ?

gonzolo
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Nein irgendwas …

mit Arzneimittel für Huftiere bist garantiert immun und resistent gegen alles – wirklich gegen alles …

demitigo
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3-Mal sollte reichen (fürn Selbstschutz)

zum Fremdschutz, da man bei B.1.1.529 ggf. trotz Impfung einen niedrigen CT-Wert haben könnte, bitte wie gehabt zusätzlich FFP2, Hygiene und Abstand einhalten (wer das nicht will - ab in den Lockdown!) So einfach geht das!

markus144
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Ist ja schon wieder gelaufen...

Das gleiche Spiel wie bei Delta, in 2-3 Wochen gibt es quasi nur noch die neue Variante.
Wird dann natürlich wirklich "lustig", wenn die Impfung dann kaum mehr helfen sollte.
Frohe Weihnachten im Lockdown.... mal wieder
Und das meine ich nicht sarkastisch oder süffisant, ich bin einfach nur noch verzweifelt....

Irgendetwas
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Aber

Der 4. Stich wird schon helfen

sebsi55
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Und wenn nicht,

dann der 5., 6., 7.,… warum soll es heutzutage eine Impfung geben, die nach dem 1. Stich schon für längere Zeit wirkt? Da entgehen der Pharmaindustrie doch Milliarden an Gewinn?

Irgendetwas
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Was mich

Sehr wundert ist wie man im Lockdown weltweit unterwegs sein kann. Ach ja sind ja alle geimpft

iwasnit
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Vielmehr

wundert mich dass man sich inmitten einer weltweiten Pandemie nicht gegen den Virus impfen lässt.

DerEnnstaler
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Da haben Sie Recht

Sowas kann ich auch einfach nicht verstehen!! 🤷‍♀️😤
Ich arbeite im Krankenhaus und kann nur sagen: BITTE lasst euch impfen!!!

iwasnit
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Trotz Demonstrationen

wird die Freiheit der Impfverweigerer, Entwurmer für die so hart demonstriert wurde bald Geschichte sein. Omicron wird euch jagen bis euch die Luft wegbleibt. Schade nur wenn kein Intensivbettchen mehr frei sein wird.

Irgendetwas
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Sind Sie ein

Wenig zart besaitet oder Glaubens den Impfhaberern das eh alles super ist was sie so spritzen

iwasnit
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Zart besaitet

sind de Impfverweigerer. Ja ka Risiko eingehn. Obwohl das Risiko um einiges höher ist schwer an Covid zu erkranken. Aber der Entwurmungsmeister erzählt euch ja was anderes. Es gibt keinen einzigen Fall wo man nach einer Impfung auf der Intesnsiv liegt. Ohne Impfung tausendfach.

sycjohannes72
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Resistenz?

Der oder die RedakteurIn schreibt zum Fall aus Italien, dass die neue Virusvariante resistent gegen die Impfung ist. Da weiß er/sie mehr als alle Experten. Bitte keine unbelegten Behauptungen aufstellen. Danke

sycjohannes72
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Da Residenz

Sry, „möglicherweise resistent“ ist im Ticker zu lesen. Vielleicht ist es mir entgangen, aber aktuell fehlen Daten die auch das „möglicherweise“ resistent rechtfertigen würden

stadtkater
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Dann kann man genausogut schreiben:

Möglicherweise inresistent!

sebsi55
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Quarantäne für alle Einreisenden…

…für fast alle, denn gegen die illegale Migration hat die EU seit Jahren nichts getan, keine Eier haben diese Bürokraten, hilflos stehen sie den großen Problemen der heutigen Zeit gegenüber, Lobbyisten bestimmen fast immer wo es lang geht… diese Pandemie wird uns noch lange begleiten… vielleicht wünschen sich das sogar einige, um noch mehr Kontrolle über uns zu erlangen. Oder um von der Thematik Islamisierung abzulenken? Will man die Gesellschaft bewusst spalten mit Lockdown und Impfpflicht? Ein Bürgerkrieg in unserer zivilisierten Gesellschaft, kaum vorstellbar, aber hätten wir uns vor 2 Jahren gedacht, dass eine Pandemie mit Lockdown uns für längere Zeit begleiten wird?

sycjohannes72
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Afrika

Vielleicht sollte man einfach daran denken, dass wir seit jeher auf keiner Insel leben und alle Bewohner dieser Erde Zugang zum Impfstoff benötigen, damit das Virus unter Kontrolle gebracht wird. Populismus löst kein Problem

eston
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Rückkehraufruf kontraproduktiv

zumindest golfende coronahilfsgeldergestützte Hotelliere sollen bitte dort bleiben

gonzolo
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Und an all jene, die bei solchen Demos mitmarschieren und meinen,

sie hätten nichts mit den hintergründigen politischen Intentionen zu tun, die die Blauen, Reichsbürger, Identitäre - und wie sie alle bei dieser unsäglichen Freaks-Show heißen– organisieren und orchestrieren: Ihr seid Mitläufer jener, denen Covid wurscht ist – und denen die Toten wurscht sind … wie sagte ein Sprecher („Charly“= Organisator) heute in Klagenfurt: „Mit den starken Partnern, die wir an Land gezogen haben (FPÖ usw.), werden wir diese Regierung stürzen!“

Da geht´s keinem darum, dass Menschen sterben - deshalb sterben müssen, weil solche Typen zu einem Verhalten aufhetzen, dass das Gesundheitssystem kollabiert – sondern um Politik - und darum, dass man mit Hilfe solch einer Gesundheitskrise die Leute gegeneinander aufhetzt um so den Rechtsstaat und die Demokratie auszuhebeln – lernt endlich mal Geschichte!

Und wer sich dort in solch einen Haufen reinstellt, wo ein Einpeitscher sowas ins Mikro brüllt – zitiere: „Steckt´s euch euren Impf-Dreck in den Oasch!“ … der macht das gerade mit seiner angeblichen „Freiheit“ …
Schauts mal in den Spiegel, dann seht ihr, wie Mitläufer aussehen – und die später einmal von nichts etwas geahnt oder gewusst haben …

dude
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Sie haben schon recht, gonzolo!

Selbst wenn ich gegen eine Corona Impfpflicht wäre, würde ich in Zeiten wie diesen nicht bei einer Massen-Demo mitmarschieren!
Aber muss man in Zeiten wie diesen (das gilt auch schon für die Zeit vor 3 Wochen) nach Südafrika fliegen?

gonzolo
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Na ja – Rotstrichler …

ihr könnt hier rot buzzern ohne Ende – aber in den Spiegel müsst ihr halt trotzdem jeden Tag schaun … oder ist er schon abmontiert?

Hausverstand100
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Welch

Wahre und kluge Worte! Leider sind diese Mitläufer viel zu blöd, um über den Horizont, der bei der Nasenspitze endet, hinauszudenken!

GanzObjektivGesehen
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16.59 Uhr: Chaos am rund um Südafrika-Rückkehrer am Airport Schiphol

Deutsche Sprache, schwere Sprache!

GanzObjektivGesehen
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16.59 Uhr: Chaos am rund um Südafrika-Rückkehrer am Airport Schiphol

Deutsche Sprache, schwere Sprache!

jorg
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Zu spät

Die Katze ist aus dem Sack (Zitat F. Krammer).
Und was macht Österreich? Landeverbot für Flugzeuge aus SA!! Dabei gibt es keinen einzigen Direktflug! Aber die Passagiere aus Amsterdam (dort gab es 60 positive!!) die dort umgestiegen sind fliegen einfach weiter nach Wien......
Von anderen Indirektflügen Türkei Dubai,,,,, nicht zu reden.

VH7F
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Ist Omikron das Ende von Delta?

Oje, der Arme. Von Indien nach Südafrika.

Hardy1
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Sehen wir mal das Positive....

....jeder wird mit der neuen Variante in Berührung kommen.....und ich möchte nicht in der Haut der Ungeimpften stecken....! Aber das kümmert diese Traumtänzer ja kaum....sie werden es selbst spüren....entweder Geimpft, Genesen oder Gestorben....na ja, dann schaun wir mal.....!!

zeus9020
3
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DRASTISCH ABER EINZIG UND ALLEIN ADÄQUAT

freilich freut es keinen, ohne wenn und aber in Quarantäne zu müssen, aber in Wahrheit ist dies die einzige Möglichkeit, wirklich alle von der lückenlosen Kontrolle zu erfassen und nur solcherart das häufigere Einfilteron der Omycron-Variante zu verhindern!
Auf der Insel leicht(er), bei uns als Binnen(durchreise)Land wäre das eigentlich noch viel wichtiger...

leli
7
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Warum

Österreich nicht sofort alle einreisenden durchtestet und bis zum testergebnis im quarantäne schickt ist unverantwortlich und eine frotzelei aller geimpften umd im lockdown befindlichen.

GanzObjektivGesehen
1
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Wäre nur eine sinnlose Verzögerungstaktik.

Entweder die Impfung hilft oder……

Landbomeranze
4
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Offensichtlich ist die neue Variante auch bereits in Deutschland

angekommen. Werden die Deutschen nun von der Regierung als Variantengebiet ausgewiesen mit Einreiseverboten und Landeverboten für Flugzeuge aus Deutschland? Wäre eigentlich logisch. Wird sich aber niemand trauen. Jede Wette.

carlottina22
2
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Wir werden sehen.

Die Schweiz ist schnell und reagiert sofort. Dort sind bereits Belgien, Tschechien und das Vereinigte Königreich auf der Quarantäneliste. Deutschland sicher auch bald.

dude
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Ich gehe einmal davon aus, dass mittlerweilen keine Fluglinie...

... ungeimpfte Passagiere mitnimmt. Somit sind die Südafrika-Heimkehrer alle geimpft. Wenn man bedenkt, wie viele Infizierte nach Hause kommen, sieht man gleich, wie gut die jetzigen Impfungen gegen die Südafrika-Variante wirken! In Holland waren es gestern 2 Maschinen mit 600 Passagieren und 61 Infizierten!
Da kann keiner etwas Schönreden, das ist leider so.

stb1
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Das ist völliger Blödsinn

Die Airlines verlangen maximal 3G! Der Impfstatus ist fürs Fliegen irrelevant. Entscheidend welche Regeln gelten ist auch das Abflugsland.

dude
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@ stb & carlottina

Es wird wohl die eine oder andere Airline geben, die nur 3G verlangen, aber die überwältigende Mehrheit der int. Fluglinien hat sehr strenge Regeln, die auch exekutiert werden! 3 Leute in meinem Bekanntenkreis machten im Oktober Fernreisen und alle berichteten von 2G + aktuellem PCR Test. Und sogar auf den bekannten Drehscheiben-Flughäfen darf man nur mit 2G+ umsteigen. Es wird streng kontrolliert.

carlottina22
2
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Nein, dude,

Viele Fluglinien befördern nach wie vor Passagiere mit negativen Tests.

checker43
11
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Die

Impfung soll in erster Linie gegen einen schweren Verlauf schützen. Dass die Drecksvariante ansteckender ist, spricht immer noch nicht gegen die Impfung. Sondern dafür.

dude
2
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Es soll ja auch nicht gegen die Impfung sprechen, Checker!

Ich wollte nur sagen, dass es nach der Delta-Variante, bei der es schon viel Durchbrüche gab, jetzt mit der Südafrika-Variante offensichtlich noch mehr Durchbrüche gibt und geben wird.
Leider!

hansi01
2
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Noch weis man nichts über Omikron

Aber eines können wir uns sicher sein. Der Lockdown wird auch für Geimpfte verlängert werden. Gel Herr Schallenberg oder du ich mich täuschen?

checker43
0
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Dazu

muss man auch nicht mehr über Omikron wissen als es derzeit der Fall ist.

derdrittevonlinks
2
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Covid ...

.... make the world go round, quieter.

excalibur
12
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Sicher ist sicher...

...man kennt die neue Variante noch nicht wirklich, aber die Impfung, die auch bei Delta nur überschaubar wirkt, passt sicherheitshalber hier auf jeden Fall...

checker43
4
19
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Sie

wirkt besser als keine. Nicht mehr wurde gesagt, phantasieren Sie also nichts rein.

Edlwer
10
37
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Bitte holt alle zurück...

.... wir brauchen neue Supersprader.
Und es kann uns ja nichts passieren, wir sind ja Test- und Impfweltmeister!!!!
So ein Schwachsinn.
Wer jetzt da unten ist soll auch da unten bleiben, sorry!

dude
7
48
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Gerade gestern wurde hier in der Kleinen Zeitung...

... zurecht sehr kritisch über den Kleinen Grenzverkehr - und somit die Lockdown-Flucht - nach Italien und Slowenien berichtet, über's Pizzaessen in Tarvis und die Cremeschnitten in Bled. Eigentlich illegal, weil in Ö Lockdown herrscht. Die Fahrt bis zur Grenze und vor allem über die Grenze hinaus würde das klassische "Beine vertreten", "Frische Luft schnappen", "den Hund Gassi führen" bei weitem übersteigen!
Wie ist das dann mit Fernreisen nach Südafrika? Ob das im Sinne des Gesetzgebers den Lockdownbestimmungen entspricht? Ich wage zu bezweifeln!
Aber wahrscheinlich wird auch hier wieder mit zweierlei Maß gemessen und der Arnoldsteiner der auf einen Cappuccino nach Tarvis fährt, angezeigt, während die Winzer und Hoteliers ihre Südafrika-Reise unbehelligt durchführen!

wollanig
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Mutationen

dienen dem Virus um sich besser verbreiten zu können und er wird dadurch meist infektiöser, da er versucht Hindernisse zu umgehen. Aber er will sich auch dem Wirt anpassen, da es ihm klarerweise nichts bringt, wenn er ihn umbringt. Genau das war auch bei Delta der Fall. Unsere Probleme liegen in der starken Verbreitung und dadurch hohen Zahlen und in Folge dessen Überlastung in den Kliniken. Keinesfalls wurde der Virus aber an sich tödlicher. Diese Evolution eines Virus wurde auch am Anfang der Pandemie angesprochen, jetzt aber offenbar nicht mehr erwähnt. Und so entwickelt es sich auch bei der neuen Mutante. Die Zeit bis zu einem Virus wie viele muss eben mit Impfungen überbrückt werden. Aber Panik ist nicht angebracht.

feringo
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:@wollanig : Mutationen

Die Ausführung "Mutationen dienen dem Virus um sich besser verbreiten zu können und er wird dadurch meist infektiöser" ist irre führend.
Ein Virus mutiert nicht zielgerichtet, sondern rein zufällig. Erst wenn ein zufällig mutiertes Virus schneller vermehrt wird als andere anders mutierte Viren, gibt es sehr viele von denen, die schneller vermehrt werden. Ob es dabei für den Menschen gefährlich ist spielt dabei nur dann eine Rolle, wenn der infizierte Mensch stirbt und die Viren nicht mehr vermehren kann.

Jelineck
4
27
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Bitte

Zuerst in Quarantäne, erst dann heimfliegen.

Captain Einsicht
4
44
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...

Bei unserer lockeren Quarantänekultur ist es 100% sicher, dass diese Variante auch zu uns kommen wird

Zeitgenosse
12
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Heute haben tausende gegen

Corona Maßnahmen verstoßen und keiner tut was dagegen, brüllen ohne Masken ohne Abstand durch die Stadt.

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