Omikron-VarianteErster Verdachtsfall in Österreich nach Rückkehr von Südafrika-Reise

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation als "besorgniserregend" eingestuft. Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest. Die Ereignisse des Samstags zum Nachlesen.

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Das Wichtigste im Überblick

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die neue Corona-Variante B.1.1.529 alias Omikron als "besorgniserregend"  eingestuft.
  • Diese Klassifizierung ist laut WHO-Definition ein Signal, dass eine Variante ansteckender ist oder zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Außerdem besteht bei "besorgniserregenden Varianten" die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen, Medikamente oder Corona-Maßnahmen weniger wirksam sind.
  • Auch wenn die Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe bei der neuen Corona-Variante Omikron nach bisher bekannten Daten geringer sein könnte: Die Impfung bleibt auch in diesem Fall die beste Option, betonen Experten.
  • Die Europäische Kommission, Österreich, Deutschland und einige andere Staaten kündigten am Freitag an, Einreisen aus dem südlichen Afrika einschränken oder untersagen zu wollen.
  • Die Variante hat bereits mehrere europäische Länder erreicht.
  • Außenministerium ruft zur Rückkehr aus südlichem Afrika auf.

DER SAMSTAG ZUM NACHLESEN

20:50 Uhr: Erster Omikron-Verdacht in Österreich

Am späten Samstagabend bestätigte das Land Tirol, dass auch in Österreich ein erster Verdachtsfall aufgetaucht sei. Ein positiver PCR-Test im Bezirk Schwaz zeigte Auffälligkeiten, die Kontaktpersonen wurden eruiert und abgesondert. Die betreffende Person sei vor wenigen Tagen von einer Südafrika-Reise zurückgekehrt und zeige keine Symptome. Die zweite Corona-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff liege neun Monate zurück. Die Testprobe werde nun an die AGES nach Wien für eine entsprechende Sequenzierung übermittelt, erläuterte Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes Corona. Dort werde die Viruszusammensetzung genau beleuchtet. Mit einem endgültigen Ergebnis wird in wenigen Tagen gerechnet.

Rizzoli empfahl "Personen, die aus den definierten Ländern (Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini; Anm.) in den vergangenen 14 Tagen eingereist sind, vorsorglich einen Covid-PCR-Test vorzunehmen".

20:40 Uhr: Niederländische Behörden gehen von Dutzenden Fällen aus

Nach bestätigten Fällen in Deutschland, Italien und Großbritannien teilten am Samstagabend auch die niederländischen Behörden mit, dass Dutzende Flugpassagiere aus Südafrika vermutlich die Omikron-Variante in sich tragen. Man sei sich diesbezüglich "zu 95 Prozent" sicher, weil erste Schnelltests von der Delta-Variante abweichende Ergebnisse gezeigt hätten. Gewissheit soll es am morgigen Sonntag geben. Bei insgesamt 61 Fluggästen war das Coronavirus festgestellt worden. Alle positiven Passagiere wurden in einem Hotel am Flughafen Schiphol isoliert

21:10 Uhr: Flugzeugpassagier in Mailand positiv getestet 

Am Abend teilten die italienischen Behörden mit, dass ein Flugpassagier in Mailand positiv auf die Omikron-Variante getestet worden war. Der Passagier sei "vor einigen Tagen" aus Mosambik eingereist und positiv getestet worden, meldete die Nachrichtenagentur ANSA. Er sei im süditalienischen Kampanien ansässig.

Besorgniserregende Varianten

Laut WHO wurde B.1.1.529 in Südafrika mittels genetischer Analyse entdeckt, die vom 9. November stammt. Insgesamt ist die Variante bisher weniger als 100 Mal genetisch nachgewiesen worden. Sie weist viele Mutationen auf, die aus Sicht von Wissenschaftern möglicherweise zu einer leichteren Übertragung führen können. Nach Angaben der WHO wird es jedoch noch Wochen dauern, bis klar wird, welche genauen Auswirkungen die Mutationen haben.

Bisher hatte die internationale Gesundheitsbehörde vier "besorgniserregende Varianten" ("variants of concern") identifiziert: Alpha, Beta, Gamma, sowie Delta, die wegen ihrer hohen Übertragbarkeit zur vierten Pandemie-Welle beigetragen hat. Zusätzlich sind zwei "Varianten unter Beobachtung" ("variants of interest") gelistet, die um den vorigen Jahreswechsel in Südamerika aufgetreten waren.

18:41 Uhr:  Zwei Fälle in München bestätigt

Die jüngste Variante des Coronavirus hat nun auch Deutschland erreicht. Wie der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Samstag mitteilte, sei die Omikron-Mutation bei zwei Personen in München festgestellt worden. Sie seien am Mittwoch mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen, sagte Holetschek. Zuvor hatte es bereits einen Verdachtsfall in Frankfurt am Main gegeben.

Die beiden Personen in München seien seit Donnerstag nach einem positiven PCR-Test in häuslicher Isolation, hieß es vom bayerischen Gesundheitsministerium. Genauere Erkenntnisse zu dem hessischen Verdachtsfall sollte es am Montag geben. Dann werde mit der vollständigen Sequenzierung gerechnet, teilte das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main am Samstag mit.

18.35 Uhr: Großbritannien verhängt Quarantäne für alle Einreisenden

Großbritannien versucht der Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron mit drakonischen Maßnahmen beizukommen. Wie der britische Premierminister Boris Johnson am Samstagnachmittag in London mitteilte, wird für alle Einreisenden eine verpflichtende Quarantäne verhängt. Sie müssen am zweiten Tag nach ihrer Einreise einen PCR-Test machen und bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses in Quarantäne gehen, sagte Johnson.

Der britische Premier äußerte sich, nachdem bei zwei Reiserückkehrern aus dem südlichen Afrika die Omikron-Variante nachgewiesen worden war. Die spanische Regierung hatte daraufhin ihrerseits die Einreisebestimmungen für Briten verschärft. Ab Mittwoch dürfen nur noch vollständig immunisierte Personen aus Großbritannien nach Spanien einreisen, ein negativer PCR-Test reicht nicht mehr.

18:01 Uhr Impfpflicht gefordert

Die rasante Ausbreitung der Corona-Ansteckungen in Deutschland mache "ein sofortiges Gegensteuern dringend erforderlich", empfehlen indes die Fachleute der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina. Sie sind für Kontaktbeschränkungen ab Anfang der Woche, und diese Zeit müsse "für eine massive Erstimpfungskampagne und Auffrischungsimpfungen genutzt" werden. Zudem plädiert die Akademie für die Einführung einer stufenweisen Impfpflicht. Der deutsche Grünen-Bundestagsabgeordnete Janosch Dahmen befürchtete, dass wegen beschränkter Krankenhauskapazitäten Hunderte Intensivpatienten verlegt werden müssen. "Weil der Bedarf so eklatant ansteigen könnte, werden möglicherweise auch Verlegungen in EU-Nachbarstaaten notwendig", sagte der Gesundheitspolitiker der "Welt am Sonntag".

16.59 Uhr: Chaos rund um Südafrika-Rückkehrer am Airport Schiphol

Stundenlang eingepfercht in einem unbelüfteten Raum, viele Reisende ohne Mund-Nasen-Schutz - am Amsterdamer Flughafen Schiphol haben sich nach Berichten von Passagieren in der Nacht auf Samstag verstörende Szenen abgespielt. Die Insassen von zwei aus Südafrika gelandeten Maschinen wurden wegen der in ihrem Abflugsland zuerst festgestellten neuen Corona-Variante abgefangen und getestet.

Nach Stunden war klar, dass 61 von rund 600 Passagieren Corona-positiv sind - ob die sogenannte Omikron-Variante darunter ist, wird noch geprüft.

 

16.42 Uhr: Experten: Impfung ist auch bei Varianten besser als keine

Auch wenn die Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe bei der neuen Corona-Variante Omikron nach bisher bekannten Daten geringer sein könnte: Die Impfung bleibt auch in diesem Fall die beste Option, wie Experten betonen. "Alle Menschen, die sich impfen lassen, fangen nicht bei null an, wenn sie sich mit einer neuen Variante infiziert haben", betonte Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), am Samstag in Berlin bei einem virtuellen Bürgerdialog.

Sie hätten auf jeden Fall schon einen gewissen Impfschutz. Das sei entscheidend zu wissen.

Zwar gebe es bei Omikron viele Veränderungen an Stellen, an denen gerade die besten Antikörper binden können, sagte Leif Erik Sander, Immunologe an der Charité Berlin. "Aber unser Körper bildet eine Unmenge an verschiedenen Antikörpern." Hinzu kämen spezielle Zellen der Immunabwehr, die in der Regel ganz andere Stellen erkennen als die Antikörper. "Also wir haben immer ein Netz und einen doppelten Boden."

Gerade bei der zellulären Immunität sei er sehr optimistisch, dass sie auch bei Omikron greife - und das sei die, die den Körper schütze, wenn das Virus in die Lunge eindringe und dort zu schwerem Lungenversagen führen könnte. "Darum sind wir optimistisch, dass wir mit so einer neuen Variante nicht bei null anfangen."

Das Level an Immunität könne durch die Booster-Impfungen generell noch einmal sehr stark angehoben werden - was auch gegen Varianten helfe, führte der Infektionsimmunologe weiter aus. "Die Booster bleiben wichtig, gerade auch bei den Varianten." Für eine genaue Einschätzung speziell zu Omikron fehlten bisher noch Daten - noch sei daher auch unklar, ob eine Anpassung der Impfstoffe nötig werde.

 

15.27 Uhr: Zwei Fälle der Variante in Großbritannien entdeckt

In Großbritannien sind zwei Corona-Fälle mit der als besorgniserregend eingestuften Omikron-Variante entdeckt worden. In den englischen Städten Nottingham und Chelmsford sei jeweils ein Fall festgestellt worden, teilte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Samstag mit. Beide Fälle sollen miteinander in Verbindung stehen und auf Reisen in den Süden Afrikas zurückzuführen sein. Die betroffenen Personen und ihre Haushalte befänden sich in Quarantäne. Außerdem werde man in den Gegenden verstärkt testen, kündigte Javid an. Großbritannien setzt nun weitere afrikanische Länder - darunter Malawi, Mosambik und Angola - auf die sogenannte rote Liste. Damit wird für Rückkehrer eine zehntägige Hotel-Quarantäne Pflicht.

14.14 Uhr: Lauterbach glaubt an Wirkung der Impfung

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat angesichts der aktuellen Corona-Lage und des Auftretens einer möglicherweise noch gefährlicheren Variante des Virus weitere Einschränkungen gefordert. Er geht aber auch davon aus, dass die Impfung gegen Omikron wirkt.

13.51 Uhr: Britischer Experte: Vakzine sollten gegen Variante schützen

Der Mitentwickler des AstraZeneca-Impfstoffs, Andrew Pollard, geht davon aus, dass ein neuer Impfstoff gegen die Omikron-Variante des Coronavirus bei Bedarf "sehr schnell" entwickelt werden könnte. Er glaube, dass die vorhandenen Vakzine gegen die zuerst in Südafrika entdeckte neue Variante funktionieren sollten, sagte der Leiter der Oxford Vaccine Group am Samstag der BBC. Dies werde sich aber erst nach weiteren Untersuchungen in den kommenden Wochen herausstellen.

"Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung zu einem Neustart einer Pandemie kommt, wie wir ihn letztes Jahr (mit der Delta-Variante) erlebt haben", sagte Pollard. Aber falls erforderlich, seien "die Verfahren zur Entwicklung eines neuen Impfstoffs zunehmend gut geölt, sodass man bei Bedarf sehr schnell handeln könnte".

13.10 Uhr: Außenministerium ruft zur Rückkehr aus südlichem Afrika auf

Außenminister Michael Linhart (ÖVP) hat österreichische Reisende im südlichen Afrika am Samstag dringend dazu aufgerufen, nach Hause zurückzukehren. "Die Lage spitzt sich merklich zu, immer mehr Flughäfen in Europa sperren Flüge aus Südafrika und den anderen betroffenen Staaten. Ich appelliere dringend an unsere Österreicherinnen und Österreicher nachhause zu kommen, bevor es nicht mehr möglich ist", so der Außenminister in einem der APA übermittelten Statement.

Der Stand der beim Außenministerium Reiseregistrierten in Botswana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika habe sich seit Freitagnachmittag von gut 170 auf über 200 erhöht. Das Außenministerium werde nun auch den Reiseregistrierten, die in den vergangenen Wochen aus einem der betreffenden Länder zurückgekehrt sind, den Aufruf schicken, sich PCR testen zu lassen, teilte das Außenamt mit.

12.53 Uhr: Reger Zuspruch bei heimischer Afrika-Rückkehrer-Hotline

Die Telefon-Hotline der AGES für Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika erfährt regen Zuspruch. Wie es aus dem Gesundheitsministerium hieß, haben sich bisher 300 Personen unter 01/26 75 032 gemeldet. Dort erhalten sie Informationen, wohin sie sich wegen eines behördlichen PCR-Tests wenden können, damit sie auf die neu aufgetauchte Variante des Coronavirus B.1.1.529, Omikron genannt, getestet werden können. Bisher gab es in Österreich keinen Verdachtsfall auf die Mutation.

12.22 Uhr: Verdachtsfall auch in Tschechien

Auch in Tschechien besteht der Verdacht, dass die Variante bereits aufgetreten sein könnte: Wie das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit mitteilte, sei eine Person betroffen, die sich in Namibia aufgehalten hatte. Weitere Tests würden aber erst noch unternommen.

11.00 Uhr: Verdacht auf Variante bei Reiserückkehrer in Deutschland

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" in Deutschland angekommen. Das teilte der Grünen-Politiker am Samstag auf Twitter mit. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika seien mehrere für Omikron typische Mutationen gefunden worden.

10.35 Uhr: Reisende aus südlichem Afrika sollen in Niederlanden testen

Die niederländische Gesundheitsbehörde hat alle seit dem vergangenen Montag aus dem südlichen Afrika eingereisten Personen aufgefordert, sich umgehend auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Aufforderung erging am Samstag, nachdem am Vortag auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol bei 61 von rund 600 Passagieren aus Südafrika eine Corona-Infektion festgestellt worden war. Ob es sich dabei um die neue Omikron-Variante (B.1.1.529) handelte, war zunächst noch unklar.

Die in Amsterdam getesteten Reisenden waren mit Maschinen der Fluggesellschaft KLM aus Kapstadt und Johannesburg gekommen. Für alle positiv getesteten Reisenden gelte eine Quarantäne-Pflicht, erklärte Gesundheitsminister Hugo de Jonge. Zudem haben die Niederlande Nicht-EU-Bürgern die Einreise aus Ländern des südlichen Afrika untersagt. Dies gilt für Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Südafrika und Swasiland, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Niederländer dürfen bisher noch ins südliche Afrika fliegen, müssen sich aber nach der Rückkehr in Quarantäne begeben. KLM fliegt zunächst weiter nach Südafrika.

9:10 Uhr: Infizierte in Hongkong mit ungewöhnlich starker Viruslast

Die zwei bestätigten Omikron-Infizierten in Hongkong weisen offenbar eine sehr schnell ansteigende Viruslast auf. Die PCR-Tests der zwei Männer, die wenige Tage zuvor noch negativ ausgefallen waren, enthielten einen Ct-Wert von 18 und 19. "Das ist wahnsinnig hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zwei bei den letzten PCR-Tests noch negativ waren", schreibt der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der lange Zeit an der Universität Harvard forschte.

Es sehe so aus, als ob die Variante dem Impfschutz tatsächlich entgehen könnte, mutmaßte Feigl-Ding weiter. Laut Angaben der Hongkonger Regierung wurde die Omikron-Variante des Coronavirus von einem Reisenden aus Südafrika eingeschleppt, der sich seit seiner Ankunft am 11. November in einem Quarantäne-Hotel befand. Am 13. November wurde er dann positiv getestet.

Es wird davon ausgegangen, dass der Mann trotz strenger Isolation einen 60-Jährigen im gegenüberliegenden Zimmer des Quarantäne-Hotels angesteckt hat. Dieser wurde am 18. November während seines vierten PCR-Tests positiv getestet. In beiden Fällen wurde bei einer späteren Genomsequenzierung deutlich, dass sie sich mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert hatten.

Einer Stellungnahme der Hongkonger Regierung zufolge soll der Einreisende aus Südafrika möglicherweise keinen ausreichenden Mundschutz getragen haben, als er seine Hoteltür beim Entgegennehmen von Essensbestellungen geöffnet habe. Dies sei womöglich der Grund für die Infektion trotz Quarantäne-Isolation.

8:00 Virologe Nowotny: Omikron in ein, zwei Wochen in Österreich

Norbert Nowotny erwartet, dass die neue Corona-Variante Omikron "in ein, zwei Wochen, etwa in der Range" auch in Österreich ankommen wird. Grund dafür sei, dass das veränderte Virus sich schon einige Zeit in Südafrika ausgebreitet hat und möglicherweise durch Touristen nach Europa gebracht wurde, ein Fall in Belgien ist ja bereits nachgewiesen, so der Experte am Freitag in der "ZIB Nacht".

Nowotny begründete seine Besorgnis damit, dass mehr als 30 Varianten im Spike-Protein akkumuliert seien. Eine erhöhte Ansteckung sei wahrscheinlich. "Wir sehen das schon in Südafrika, dass es Gegenden mit erhöhtem Infektionsgeschehen gibt." In Sachen größerer Gefährlichkeit lasse sich noch nichts sagen, dies werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.

Was die Wirksamkeit der derzeitigen Impfstoffe betrifft, wäre es laut dem Virologen möglich, dass deren Wirksamkeit gegen Omikron etwas reduziert ist. Der Vorteil der RNA-Seren sei jedoch, dass man diese relativ leicht und schnell anpassen könne, so Nowotny.

Kommentare (99+)
compositore
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Da wird doch nicht

ein Tiroler noch schnell seinen Golfurlaub in Südafrika verbracht haben, ehe das (sein) Hotel zur Wintersaison wieder geöffnet werden darf? (Es gilt die Unschuldsvermutung.) 🏌️

Mein Graz
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@compositore

Der musste doch noch schnell die vom Staat (also vom Steuerzahler) erhaltene Unterstützung des letzten Lockdowns aufbrauchen.

EGDUSV

diss
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Die Österreicher, die nach Südafrika auf

Urlaub fahren und uns diese Viren einschleppen, gehören 1 Monat eingesperrt.

diss
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Die Österreicher, die nach Südafrika auf

Urlaub fahren und uns diese Viren einschleppen, gehören 1 Monat eingesperrt.

feringo
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Lage in japan

Ein Bericht über die Covid-19-Lage in Japan unter dem Titel "Hat sich die Delta-Variante in Japan selber zerstört?" ist sehr interessant. Möchte dazu anführen, dass ich kein Impfgegner bin. Der Link dazu erscheint extra, falls er von der KlZtg frei gegeben wird.

GanzObjektivGesehen
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Möglicherwiese, vielleict, aber,, aber, dennoch.

Lassen sie den Bericht junge Impfskeptiker lesen und sie werden versuchen das Virus bei Impfparties zum Mutieren zu überreden, damit es sich selbst zerstört.

Man kann auch „Mein Kampf“ lesen ohne das die Welt untergeht. Aber in den falschen Händen…..

feringo
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@GanzObjektivGesehen : Möglicherw...

Ihren Vergleich bei diesem kleinen Hoffnungsschimmer finde ich angesichts der noch undefinierbaren Variante Omikron etwas eigenartig. Soll man Tatsachen etwa nicht beachten? Gerade das wird Impfgegner auf den Plan rufen. Und bis zu einer etwaigen automatischen Neutralisierung des Virus ist die Impfung sowieso unabkömmlich. Der eingefleischte Impfgegner lässt sich mit nichts überzeugen.

feringo
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@feringo Lage in Japan

Link zum Bericht der Covid-19-Lage in Japan: "Hat sich die Delta-Variante in Japan selber zerstört?"
https://www.dw.com/de/hat-sich-die-delta-variante-in-japan-selber-zerst%C3%B6rt/a-59934084

Guccighost
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Der kleine Wirt

Muss zusperren aber die Afrikaner dürfen vorher ungetestet einreisen ein Wahnsinn.

andrea1901
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Pünktlich

zur Weihnachtszeit wird Angst und Panik, dank unserer Bundesregierung, Experten undMedien, geschürt. Event201 und Covid21 bestätigen sich.

Hako2020
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Sind

jetzt wieder die Ungeimpften daran schuld das eine
neue Mutation eingeschleppt wurde?

checker43
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Hako

Die sind schuld, dass die Krankenhäuser gut belegt werden. Mit der neuen Mutation wird das noch stärker der Fall werden als bisher.

Ifrogmi
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Wir sperren uns weg...

... und dann gibt es da welche die in Zeiten wie diesen nach Afrika und retour fliegen müssen?
Noch blöder geht es wohl nimmer.

Captain Einsicht
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Jo mei

Bisch a Tirola, bisch a Schpreda!

VH7F
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Omikron: noch ansteckende? noch harmloser im Verlauf?

Impfung noch wirkungsloser? Dürfte Delta sehr schnell ersetzen?

Flogerl
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Quelle ?

Oder wissen Sie wie üblich mehr als alle Wissenschaftler zusammen ?

waggef
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Juhuu!!

Die Tiroler wieder voran!! Hauptsache, Impfung verweigern!

Hardy1
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Die Omikron Variante....

...ist bereits in ganz Europa unterwegs, also ist es völlig belanglos wo es in Österreich zuerst auftaucht. Es wird uns überrollen und wenn es wirklich so viel ansteckender ist, wird jeder von uns damit in Berührung kommen....als Corona-Leugner, Verschwörungsphantast und Ungeimpfter würde ich mich nicht mehr wohl in meiner Haut fühlen....weil diese glauben es noch nicht: Geimpft, Genesen oder Gestorben......

dont.wonder
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Mit Covid-Förderungen Golfen in Südafrika

Irgendwo müssen ja die Tiroler Hoteliers ihre Covid- Förderungen ausgeben.

VH7F
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Wieder ein Golfer aus Tirol?

Eine wirkungslose Impfung? Schade, dass wir keinen Tegnell haben. Mit unserem Personal wird das nichts mehr, die feiern lieber Party im Fernsehen.

pecunianonolet
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impfung ist nicht wirkungslos

aber wenn Sie ungeimpft auf der ICU nach Luft röcheln wird ihnen kein Mensch nachweinen.

peter800
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.. Hmm Nachrichten Sperre?

.. Findet das außer mir keiner komisch das gestern erstmalig von beuen Virus aus Südafrika berichtet wird was dort schon seit anfang Nov grassiert und innethalb von 24 h übetschlägt sich alles.. Es kann mir doch keiner sagen das niemand das gewusst hat.. Und niemand darüber berichtet hat..und dann zufällig gibts davor massives boosten seit 2 wochen in ganz europa...

Fs86
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Naja mache warten 36Std auf eine PCR Testauswertung aber des neue Virus wird sofort erkannt?

Mein Graz
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@Fs86

Unterschiedliche Labors, unterschiedliche Verfahren.

Und schon hast des Rätsels Lösung.

Gedankenspiele
10
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Ernsthafte Frage

Weiß jemand warum in Österreich aus virologischer Sicht immer Tirol der Spezialist für die besonderen Fälle ist.
Es war Tirol, wo Corona erstmals auftrat, diverse Varianten erstmals dedektiert wurden, wo ein Skigebiet besonders negativ auffiel, wo mit Hilfe der EU ein ganzer Bezirk durchgeimpft werden musste.

Das kann ja kein Zufall sein. Was machen die da in Tirol?

markus144
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Weil Tirol bzw. Platter alles richtig macht...

Günther Platter ist absolut nicht kritikfähig und schafft es nicht zu den Fehlern zu stehen, die gemacht wurden und wiederholt und wiederholt und wiederholt sie immer wieder.
Alles für's Skifahren, dann sind wir eigentlich fertig
Und wie war das noch mit den PCR Testungen, die von einem Urologen mit Berufsverbot durchgeführt wurden und noch dazu mit falschen Ergebnissen.

(Natürlich nur meine persönliche Meinung)

 
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