OeSV stellt Segel-Nationalteams für Olympia 2024 neu auf

Der Österreichische Segel-Verband (OeSV) wird die Kampagne für die Olympischen Sommerspiele 2024 mit einem neuformierten Nationalteam in Angriff nehmen. Neben bewährten Kräften setzt der Verband auf dem Weg nach Paris auch auf neue Klassen und öffnet sich dadurch den Änderungen im Olympia-Programm.

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© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Der neue Kader, der in dieser Woche erstmals zum Kick-off im Bundesleistungszentrum Neusiedl am See zusammentraf, umfasst 17 Athletinnen und Athleten, die in sechs Bootsklassen um das begehrte Nationenticket für Österreich segeln werden. Neben den Klassen 49er, 49erFX, Nacra17 und 470er schickt der Verband auch im Laser Standard und in der Formula Kite Teams ins Rennen.

Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Tanja Frank setzt ihre Karriere fort und wechselt für ihre dritte Kampagne wieder als Vorschoterin in den Nacra17. Ihre dritte Olympia-Teilnahme will sie mit Steuermann Lukas Haberl schaffen. Der 22-Jährige fand über die 470er-Klasse vor etwa einem Jahr den Weg in den Nacra17. Das Duo will bis zum Ende des Jahres noch viel Zeit am Wasser verbringen und trainieren, um "zusammen im Boot zu harmonieren".

Die WM im Oman Mitte November war für Frank/Haberl kein Thema. Laura Farese und Matthäus Zöchling brechen hingegen am 31. Oktober Richtung WM-Schauplatz auf und vertreten Rot-Weiß-Rot dort in der Nacra17-Klasse, wo der Einzug ins Medal Race das Ziel ist.

Die männliche Skiff-Klasse 49er wird mit Benjamin Bildstein/David Hussl, Keanu Prettner/Jakob Flachberger und Niclas Lehmann/Niklas Haberl besetzt. In der Klasse 49erFX peilen Laura Schöfegger/Lisa Farthofer den Quotenplatz an. In der ab sofort mixed ausgetragenen 470er-Klasse starten die Talente Rosa Donner/Sebastian Slivon, am Laser Standard nimmt der bald 20-jährige Clemens Kübber teil. In der neu ins Olympia-Programm aufgenommenen Formula Kite gehen Alina Kornelli und Valentin Bontus ins Rennen um den Quotenplatz.

Neben den bereits definierten Teams besteht auch die Möglichkeit, dass weitere Athleten zum Zug kommen, so etwa Thomas Zajac, Barbara Matz, Lorena Abicht, Lara Vadlau und Lukas Mähr. "Wir führen mit allen fünf intensive Gespräche, sind in einer Planungsphase und sind positiv gestimmt, hier zeitnah zu einem Schluss zu kommen", erklärte Sportdirektor Matthias Schmid in einer Aussendung am Freitagabend. Man sei zuversichtlich, dass weitere Aktive eine erfolgreiche Kampagne starten können.

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