Zahl der Studierenden wuchs um 3,1 Prozent

Die Zahl der Studierenden an den Hochschulen ist nach einigen Jahren mit rückläufiger Entwicklung im Studienjahr 2020/21 um 3,1 Prozent auf 388.000 gewachsen. Dabei wurde laut Daten der Statistik Austria in allen Sektoren ein Anstieg verzeichnet. Am höchsten war er an den Privatunis (plus 15 Prozent) und den Pädagogischen Hochschulen (plus 13 Prozent), an den Fachhochschulen wurde ein Plus von sechs Prozent registriert, an den öffentlichen Unis von einem Prozent.

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© APA/HPI/Kay Herschelmann
 

Damit haben im ersten Wintersemester nach Ausbruch der Corona-Pandemie an den öffentlichen Unis um rund 3.300 Personen mehr als ordentliche Studenten inskribiert als im letzten davor. An den Fachhochschulen (FH) waren es in absoluten Zahlen um rund 3.500 Personen mehr, an den Pädagogischen Hochschulen (PH) um 2.100 und an den Privatunis um 1.800 - wobei der Zuwachs an den letzteren vor allem auf die neue Wien-Niederlassung der Central European University (CEU) zurückzuführen ist.

Damit studieren an den öffentlichen Unis derzeit 268.000 Personen als ordentliche Studentinnen oder Studenten und an den Fachhochschulen 58.800. An den Pädagogischen Hochschulen sind es knapp 19.000 an den Privatunis 14.000.

Nach Geschlechtern fiel der Zuwachs bei den Studentinnen mit vier Prozent stärker aus als bei ihren männlichen Kommilitonen (plus zwei Prozent). Die Zahl der ausländischen Studenten stieg mit knapp fünf Prozent stärker als die der inländischen mit knapp drei Prozent.

"Die Steigerung der Studierendenzahlen unterstreicht die Attraktivität der Hochschulen, denn es sind insbesondere die Studierenden aus dem Ausland, die vermehrt in Österreich studieren", meinte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in einer Aussendung. Die Steigerung zeige gleichzeitig, dass auch während der Pandemie ein erfolgreiches Studium möglich gewesen sei. "Jetzt gilt es, diese Attraktivität zu wahren und die Hochschulen auch im kommenden Semester offen zu halten."

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