"Das ist auf alle Fälle mein Karriere-Höhepunkt", sagte Lobnig auf Anfrage der APA - Austria Presse Agentur. Seit Olympia-Rang sechs 2016 habe sie darauf hingearbeitet, dass sie diesmal besser abschneidet. "Gestern war die Angst so groß, dass es noch einmal so endet wie in Rio. Ich war so k.o. nach dem Rennen (Semifinale, Anm.). Aber ich habe alles darangelegt, dass ich wieder fit werde. Ich habe mir gedacht, das ist im Endeffekt nur ein Kopfrennen, wer da vorne ist. Es war einfach Zeit, abzuliefern."

Lobnig, Europameisterin 2016 und dreifache EM-Zweite sowie zweifache WM-Dritte, bescherte dem ÖOC die insgesamt sechste Olympia-Medaille im Rudern, die erste seit Silber für Arnold Jonke/Christoph Zerbst 1992 im Doppelzweier.