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Sillschlucht in InnsbruckSchwer Gestürzte mit Zug geborgen

Im Bereich der Sillschlucht in Innsbruck sind in der Nacht auf Sonntag unabhängig voneinander zwei Deutsche im Alter von 31 und 25 Jahren aus großer Höhe abgestürzt und haben sich dabei schwerste Verletzungen zugezogen.

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 Der 31-Jährige fiel gegen 1.30 Uhr aus etwa zehn Meter Höhe von einer Felskante auf Sandboden, der 25-Jährige stürzte wenig später an derselben Stelle ab. Beide Männer waren zunächst nicht ansprechbar gewesen, sie wurden mit dem Zug in die Klinik eingeliefert.

Noch während der 31-Jährige mit einer ÖBB-Lok aus der engen Sillschlucht abtransportiert wurde, kam laut Polizei der zweite Ruf an die Einsatzkräfte, weil mittlerweile auch der 25-Jährige abgestürzt war. Er wurde ebenfalls mit der ÖBB-Lok aus der Schlucht geführt. Beide Männer erlitten schwere Verletzungen an der Wirbelsäule, der 31-Jährige zusätzlich am Kopf, der 25-Jährige am linken Arm.

Der Zugverkehr durch die Sillschlucht musste während der Bergung der beiden Verunglückten eingestellt werden. Nach Angaben der Polizei war das auch deshalb notwendig, weil sich zu jener Zeit trotz Ausgangsbeschränkung viele Menschen auf dem Weg aus der Schlucht befanden.

Illegale Raves im Sommer

Eine ähnliche Sperre habe es bereits im Sommer letzten Jahres gegeben, als eine Gruppe von Partygästen aus der Sillschlucht auf den Gleisen der Brennerbahnstrecke spaziert war, sagte ÖBB-Sprecher Christoph Gasser-Mair gegenüber dem ORF Tirol. Über 1000 Menschen hatten damals illegal in der Schlucht gefeiert.

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