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Handel erwartet Rekord an Ausgaben zum Valentinstag

Die Österreicher geben heuer pro Kopf im Schnitt 72 Euro für Valentinstagsgeschenke aus. Das hat der Handelsverband gemeinsam mit der Marktforschungsagentur Mindtake Research und der Preisvergleichsplattform idealo.at erhoben. Das sind um zwölf Euro mehr als im Vorjahr und "ein neuer Rekord", hieß es am Mittwoch. Die Händler dürfen den Angaben zufolge Mehreinnahmen von rund 110 Millionen Euro erwarten.

© APA
 

Wie 2020 sind auch heuer Blumen und Pflanzen mit 55 Prozent besonders beliebte Präsente zum Valentinstag, gefolgt von Schokolade, Pralinen und anderen Süßigkeiten mit 35 Prozent. "Zu den Top-Überraschungen zählen außerdem Gutscheine, nicht materielle Geschenke wie Ausflüge, Alkohol, Kosmetikprodukte und Parfums sowie Selbstgekochtes und Restaurantbesuche", berichtete Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

In Wien liegt die durchschnittliche Summe für Valentinstagsausgaben bei 86 Euro, in Niederösterreich und im Burgenland bei 55 Euro, während es in Oberösterreich und Salzburg 65 Euro sind. "Am großzügigsten zeigen sich heuer erneut die Vorarlberger und Tiroler, hier werden sogar Geschenke im Wert von 100 Euro besorgt", sagte Will.

Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung bestellt Valentinsgeschenke dieses Jahr online. Die Steigerung von knapp ach Prozent lässt sich auf die Corona-Krise zurückführen. Ein weiteres Drittel greift für Valentinstags-Einkäufe auf klassische Geschäfte in der Umgebung zurück und 13 Prozent zieht es ins Shopping-Center. Wie in den vergangenen Jahren verzichtet gut ein Drittel komplett auf Aufmerksamkeiten zum Valentinstag. 

30 Prozent der 500 repräsentativ Befragten (18 bis 69 Jahre) gaben an, am liebsten ihre Partnerin oder den Partner zu beschenken. Bei Ehepaaren gibt allerdings nur ein Viertel Geld für den Valentinstag aus. Dafür werden wiederum viele Mütter gerne überrascht (jede/r Fünfte tut das).

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