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Kreuzfahrtschiff-Mitarbeiter in Italien infiziert

Die italienische Kreuzfahrtindustrie, die auf einen baldigen Neustart nach mehreren Monaten Stillstand hofft, ist mit neuen Schwierigkeiten konfrontiert. Drei Crewmitglieder an Bord der Schiffe "Costa Deliziosa" und "Costa Favolosa", die sich im Hafen der Stadt Civitavecchia nördlich von Rom befinden, sind positiv auf das Coronavirus getestet worden.

© APA (Archiv/AFP)
 

Die Reederei "Costa Crociere", Betreiberin der Schiffe, verfolge die Entwicklung der Lage und sei in engem Kontakt mit den zuständigen Gesundheitsbehörden, hieß es seitens der Kreuzfahrtgesellschaft aus Genua. Die drei Infizierten seien unter Quarantäne und in guter Verfassung, hieß es. Die Reederei halte sich streng an die Sicherheitsprotokolle. An Bord der beiden Schiffe befinden sich zurzeit keine Passagiere, sondern nur einige hunderte Crewmitglieder.

"Costa Crociere" hat seine Kreuzfahrten bis 15. August ausgesetzt. Zudem wurden für die ganze Sommersaison Kreuzfahrten in Nordeuropa abgesagt. Die Gesellschaft arbeite mit den Behörden an der Entwicklung von Gesundheitsprotokollen für einen schrittweisen Neustart der Kreuzfahrten sobald wie möglich, teilte das Unternehmen mit.

In Italien gibt es 39 Kreuzfahrthäfen. Jener mit den meisten Passagiere war vor Beginn der Coronavirus-Pandemie der Hafen von Civitavecchia mit rund 2,5 Millionen Passagieren pro Jahr, gefolgt von Venedig mit 1,5 Millionen Passagieren. Beliebte Kreuzfahrthäfen sind auch Neapel und Genua.

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