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250 Migranten landen in Lampedusa - Bürgermeister in Not

250 Migranten an Bord von acht Booten sind auf der süditalienischen Mittelmeerinsel Lampedusa eingetroffen. Der Bürgermeister ließ den Hotspot der Insel schließen, in dem zurzeit 950 Personen untergebracht sind. "Man kann nicht tausend Personen in einer Struktur einpferchen, in der es eigentlich nur Platz für 95 gibt", protestierte Salvatore Martello nach Medienangaben.

© APA (AFP)
 

"Ich begreife nicht, warum der italienische Premier Giuseppe Conte nicht den Ausnahmezustand auf der Insel aufruft. Seit Juli sind über 5.000 Personen an Bord von 250 Booten eingetroffen - mehr als 2011 als die Regierung den Ausnahmezustand auf Lampedusa ausrief", klagte Martello. Migranten, die von nun an Lampedusa erreichen, werden im Hafen warten, bis sie nach Sizilien geführt werden. Bürger auf Lampedusa befürchten, dass die Migranten Covid-19-Träger sind. Bisher wurde laut Martello jedoch kein einziger Coronavirus-Fall auf der Insel gemeldet.

Kommentare (1)

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KaterBruno
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2
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Bürgermeister in Not

SALVINI den 2.Prozeß machen, weil er die illegale Migration
stoppen wollte. Jetzt, wo alles über die Ufer tritt, auf einmal
Hilfeschreie an die ital. Regierung und sofort den Notstand ausrufen. Wie schon einst Heinrich von Kleist treffend den
Spruch tätigte: "Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht".
In diesem Fall ist die Migrationspolitik der Europäischen
Union gemeint.