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Strache nutzte Adresse in Klosterneuburg offenbar für Klage

In der Debatte um den Wohnsitz von Heinz-Christian Strache ist ein neuerliches Indiz dafür aufgetaucht, dass Strache seine Wohnadresse in Klosterneuburg womöglich nicht nur für Wochenendausflüge nutzt. Ganz im Gegenteil: Er hat diese für eine Klage gegen den vom SPÖ-Klub betriebenen Blog "kontrast.at" verwendet, wie selbiger am Freitag berichtete.

© APA
 

Schon seit Tagen wird darüber diskutiert, wo der ehemalige FPÖ-Chef wirklich wohnhaft ist. Strache behauptet, im 3. Wiener Gemeindebezirk zu wohnen und in Klosterneuburg nur am Wochenende zwei Tage mit seiner Familie zu verbringen. Er muss in Wien wohnhaft sein, um bei der Wien-Wahl antreten zu können. Die Kleinpartei "Wandel" hat das als erstes angezweifelt und eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht. Inzwischen hat auch Straches ehemalige Partei angegeben, dass Strache mit seiner Ehefrau seit Jahren in Klosterneuburg lebt. Selbst Straches Mutter hat im Zuge der Casinos-Ermittlungen ausgesagt, dass ihr Sohn "seit mindestens 19 Jahren" nicht an der als Hauptwohnsitz angegebenen Adresse in Wien-Landstraße wohnhaft ist.

Die Klage gegen kontrast.at bezieht sich auf einen Bericht über Straches Spesen-Affäre. Als Wohnadresse gibt er dabei nicht die Adresse seiner vermeintlichen Wiener Wohnung an, sondern eine Straße in Klosterneuburg. Datiert ist das Schreiben, das auf der Homepage von kontrast.at () zu sehen, ist mit 21. Juli 2020.

Kommentare (7)

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petrbaur
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macht nix herr strache

klosterneuburg braucht sicher auch mal wieder einen neuen bürgermeister

sistra
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Man kann es drehen und wenden wie man will, aber

in Anbetracht der Bestimmungen des Meldegesetzes, ist der Hauptwohnsitz keinesfalls Wien. Deshalb ist auch die Kandidatur bei der Gemeinderatswahl in Wien zu versagen!

cockpit
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9
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Der weiß nicht mal,

wo er wohnt.

duge
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A b'soffene g'schicht

.

freeman666
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10
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Dann sollte die Entscheidung der Wiener Wahlbehörde relativ einfach sein.

Strache ist Niederösterreicher und somit passiv in Wien nicht wahlberechtigt.

hgw22
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Herr Strache,

wenn man sich so oft ins eigene Knie schiesst wie Sie,
tut's noch immer nicht weh?

guruguru
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Rückgrat

Ich glaube mich erinnern zu können, dass die Schmerzleitung beim Menschen über das Rückenmark erfolgt. Dieses Rückenmark wird vom Rückgrat, vulgo Wirbelsäule geschützt.
Wenn einer also kein Rückgrat besitzt, dürfte er vermutlich auch kein Rückenmark haben und somit recht schmerzfrei durchs Leben eiern ...