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Ab DonnerstagÖsterreich öffnet Grenzen zu allen Nachbarstaaten außer Italien

Schneller als angenommen stellt Österreich für fast alle Nachbarländer wieder vollständige Reisefreiheit her - so wie sie vor Corona gegolten hat.

CORONAVIRUS: BURGENLAND - OeSTERREICH OeFFNET GRENZEN ZU UNGARN
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Ab Donnerstag, dem 4. Juni entfallen von österreichischer Seite Grenz- und Gesundheitskontrollen gegenüber Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Nur zu Italien bleiben die Restriktionen zunächst aufrecht.

Für die Nachbarländer außer Italien gilt somit wieder die Vor-Corona-Situation - das heißt, es gibt bei der Einreise zurück nach Österreich keine Quarantäne oder Test-Erfordernisse mehr. Es wird erwartet, dass auch die von der Grenzöffnung betroffenen Nachbarländer ihre Einreiserestriktionen im Gegenzug aufheben. Da es sich um einzelstaatliche Maßnahmen handelt, verweist das Außenministerium auf die Länder selbst. Grundsätzlich hat Österreich mit Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein ja bereits eine vollständige Grenzöffnung ab dem 15. Juni und mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn für Mitte Juni vereinbart.

Di Maio sieht Dialogmöglichkeiten mit Österreich

Italiens Außenminister Luigi Di Maio hat sich am Mittwoch nach einem Telefonat mit Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) optimistisch gezeigt, dass Österreich den Beschluss, die Grenze zu Italien nicht zu öffnen, überdenken werde. Er sehe Dialogmöglichkeiten, so Di Maio. Österreich habe sich bereit erklärt, die epidemiologischen Daten des italienischen Gesundheitsministeriums zu prüfen.

"Schallenberg hat mir versichert, dass Österreichs Beschluss nicht endgültig ist", sagte Di Maio bei einer Pressekonferenz mit dem französischen Außenminister Jean-Yves Le Drian in Rom. Dabei handelt es sich um den ersten Besuch des französischen Außenministers nach Ende des Lockdowns in seinem Land.

Tourismusbranche freut sich auf ausländische Gäste

Die Grenzöffnung zu den Nachbarländern Österreichs erfreut die Tourismusbranche. "Die Rücknahme der Grenzkontrollen ist essentiell für unsere 90.000 Betriebe, denn erst mit den ausländischen Gästen können wir die notwendige Auslastung und damit einhergehende Wirtschaftlichkeit sichern", so Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus-und Freizeitwirtschaft in der WKÖ.

Lega-Parlamentarier protestieren gegen Österreich

Die Südtiroler und Trentiner Abgeordneten der oppositionellen Lega machen Druck auf die italienische Regierung, damit diese die Bemühungen zur Grenzöffnung mit Österreich verstärkt. Österreich habe wieder einmal Italien die Türe geschlossen, doch die Reaktion von Premier Giuseppe Conte sei zu schwach, kritisierten die Parlamentarier.

"Österreichs beleidigendes Verhalten ist für unsere Wirtschaft schädlich", hieß es einem Schreiben der sechs Parlamentarier am Mittwoch. "Trotz vieler Worte über die Bedeutung des Tourismus für Italien bleibt die Brenner-Grenze geschlossen. Das ist ein wahrer Schaden. Die Reisefreiheit muss wieder hergestellt werden", protestierten die Parlamentarier.

Nehammer weiter für Grenzschutz

Auch wenn die Corona-Maßnahmen nach und nach gelockert werden, will Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) die Grenzen weiterhin schützen. Mit seinen Amtskollegen entlang der sogenannten Balkanroute habe er eine "intensive Kooperation im Kampf gegen Schlepper und irreguläre Migration" vereinbart, wie Nehammers Sprecherin am Mittwoch der APA mitteilte.

Gemeinsames Ziel sei unter anderem, illegale Grenzübertritte durch "intensiven Austausch und Vernetzung" zu verhindern, so Nehammer nach Gesprächen mit den Innenministern von Serbien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Kroatien, Slowenien und Ungarn sowie mit dem Vizepräsident der EU-Kommission, Margaritis Schinas, und dem Erweiterungskommissar Olivér Várhelyi, in den vergangenen zwei Wochen. Er habe auch weitere Unterstützung Österreichs für den Grenzschutz angeboten, erklärte der Minister. Auch stehe eine Westbalkankonferenz "in der nächsten Zeit" im Raum.

Im April sank die Zahl der illegalen Grenzübertritte in die EU laut Grenzschutzbehörde Frontex um 85 Prozent - die niedrigste Zahl seit Beginn entsprechender Aufzeichnungen im Jahr 2009. Entlang der Westbalkanroute gab es um 94 Prozent weniger Aufgriffe. Wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte, habe sich der Modus der Schlepper geändert. Diese würden sich nun "verstärkt auf Güterzüge und Lastwägen fokussieren".

Die Öffnung sei daher ein "enorm wichtiger Schritt" für die Betriebe. Wie Außenminister Alexander Schallenberg am Mittwoch mitteilte, sind ab morgen alle Grenz- und Gesundheitskontrollen gegenüber Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn eingestellt. Die Ausnahme bleibt vorerst noch Italien, nächste Woche soll die nächste Evaluierung erfolgen. Nocker-Schwarzenbacher hofft diesbezüglich, dass es auch hier bald Klarheit gibt.

In der Sommersaison würden rund 70 Prozent der Nächtigungen von ausländischen Gästen stammen, so Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des WKÖ-Fachverbandes Hotellerie. Mit der Grenzöffnung habe nun nicht nur die Ferien- auch die Stadthotellerie "Hoffnung auf einen gelungenen Sommer". Für Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der WKÖ, sei die Grenzöffnung "ein Schritt in die richtige Richtung." Reiseveranstalter und auch die Kunden würden nun "rasch Planungssicherheit benötigen".

Für Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) bringt die Grenzöffnung Sicherheit. "Unsere Tourismusbetriebe und unsere Gäste brauchen Planungssicherheit. Die Öffnung von Grenzen zu unseren Nachbarstaaten ab 4. Juni gibt diese Sicherheit", so Köstinger laut einem Statement.

Um im Gegenzug auch die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten, kündigte die Ministerin "regelmäßige Testung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Betrieben", an. Diese sollen ab Juli flächendeckend starten.

Ein Überblick: DEUTSCHLAND, SCHWEIZ und LIECHTENSTEIN:

An der Grenze zu den drei deutschsprachigen Nachbarländern wurden nur mehr Stichprobenkontrollen durchgeführt, dennoch war bisher ein triftiger Grund für ein Passieren der Grenze nötig. Darunter fallen Besuche von Lebenspartnern und Verwandten und wichtige familiäre Anlässe wie Hochzeiten, Begräbnisse oder religiöse Feiern. Auch Besitzer von Landwirtschafts-, Jagd- oder Forstflächen sowie Personen, die Tiere versorgen müssen, dürfen einreisen. Die Quarantänepflicht entfällt. Auch wenn die Einreise aus den drei Ländern nach Österreich ab Donnerstag frei möglich sein soll, bleiben die dortigen Beschränkungen aufrecht. Eine vollständige gegenseitige Öffnung der Grenzen ist für den 15. Juni geplant. Das Berliner Kabinett hat grundsätzlich beschlossen, die weltweite Reisewarnung ab dem 15. Juni für die Mitgliedstaaten der EU, Großbritannien, die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein aufzuheben und durch Reisehinweise zu ersetzen. Voraussetzung sei, dass es keine Einreiseverbote und großflächigen Ausgangssperren mehr gebe.

Schweiz öffnet Grenze zu Österreich am 15. Juni

Nach dem Beschluss der österreichischen Bundesregierung, die Grenz- und Gesundheitskontrollen unter anderem zur Schweiz, am 4. Juni aufzuheben, bleiben die Eidgenossen dabei, ihrerseits die vollständige Grenzöffnung zu Österreich, Deutschland und Frankreich wie vorgesehen am 15. Juni zu vollziehen.

ITALIEN:

Italien hat mit dem heutigen Mittwoch seine Grenzen für alle Bürger der EU, der Schweiz, Großbritanniens und Norwegens geöffnet und auch innerstaatlich die Reisebeschränkungen komplett aufgehoben. Österreicher können ab sofort nach Italien reisen, ohne sich danach für zwei Wochen in Quarantäne begeben zu müssen. Allerdings will Österreich noch nicht mitziehen, es gilt weiterhin eine Reisewarnung des Außenministeriums für ganz Italien. Italien-Rückkehrer müssen weiterhin einen negativen PCR-Test vorweisen oder für zwei Wochen in Quarantäne. Österreich erwägt eine selektive Öffnung für italienische Regionen, die wieder niedrige Infektionszahlen aufweisen. Nächste Woche soll die Lage evaluiert werden.

SLOWENIEN (und KROATIEN):

Auch Slowenien wartete bereits auf einen Zeitplan für die Öffnung der Grenze zu Österreich. Nun fallen auch alle Reisebeschränkungen für Slowenien. Hintergrund war bisher die Befürchtung, dass Italiener über Slowenien nach Österreich einreisen könnten. Slowenien hat seine Grenzen Mitte Mai kurzfristig für alle Nachbarländer geöffnet, diese Maßnahme aber binnen weniger Tage wieder zurückgenommen. Seit Dienstag wurden die Einreisebeschränkungen für Bürger aus EU- und Schengen-Staaten deutlich gelockert. Touristen können ohne Quarantänepflicht einreisen, wenn sie eine entsprechende Reservierung vorweisen. Das gleiche gilt auch für Besitzer von Immobilien, Booten oder Flugzeugen in Slowenien. Auch die Durchfahrt durch Slowenien ist auflagenfrei.

Die Weiterreise nach Kroatien ist für Österreicher und Einreisende aus neun weiteren EU-Staaten mit niedrigen Infektionszahlen seit Ende Mai möglich. Allerdings gilt bei einer Rückkehr nach Österreich weiterhin die Quarantänepflicht oder es muss ein negativer Coronatest vorgelegt werden.

TSCHECHIEN:

An der Grenze zwischen Österreich und Tschechien finden nur mehr Stichprobenkontrollen statt. Alle Grenzübergänge sind wieder geöffnet. Bis Mitte Juni gelten aber weiterhin strenge Einreisebeschränkungen nach Tschechien, ausländische Touristen dürfen bisher nicht einreisen. Geschäftsreisende und Tschechen müssen bei ihrer Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen oder in Heimquarantäne. Ausnahmen gibt es für den Berufs- und Pendlerverkehr, bei berücksichtigungswürdigen familiären Gründen und zur Versorgung von Tieren. Eine vollständige gegenseitige Grenzöffnung ist für Mitte Juni geplant.

SLOWAKEI:

Auch die Grenze zur Slowakei soll Mitte Juni wieder vollständig geöffnet werden. Österreich führt zuletzt nur mehr Stichprobenkontrollen an der Grenze durch, alle Grenzübergänge sind wieder geöffnet. Die Slowakei führt aber weiterhin Grenzkontrollen durch und die strengen Einreisebeschränkungen gelten weiterhin. In die Slowakei dürfen weiterhin nur Personen mit Aufenthaltsbewilligung, engen Familienangehörigen in der Slowakei oder Personen mit entsprechender Arbeitgeberbestätigung und Personal diplomatischer Vertretungen einreisen.

Alle Personen, die in die Slowakei einreisen, müssen außerdem eine 14-tägige Pflichtquarantäne in einem staatlichen Quarantänezentrum antreten. Seit vergangener Woche gibt es die Möglichkeit einer Heimquarantäne, wenn diese durch eine Smartphone-App elektronisch überwacht wird. Die Heimquarantäne gilt dann auch für alle weiteren Haushaltsmitglieder in derselben Unterkunft. Vor der Einreise ist eine Online-Registrierung beim slowakischen Außenministerium erforderlich.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht gibt es für Personen mit Wohnsitz in der Slowakei, wenn sie weniger als 48 Stunden in Österreich verbracht haben.

UNGARN:

Auch die Einreisebeschränkungen zu Ungarn sollen Mitte Juni Geschichte sein. Bisher gibt es weiterhin Grenzkontrollen, Österreich kontrollierte nur mehr stichprobenmäßig. In Ungarn gilt ein striktes Einreiseverbot für alle, die nicht ungarische Staatsbürger oder Bürger des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) - das sind die EU-Staaten sowie Norwegen, Island und Liechtenstein - mit ungarischer Aufenthaltsgenehmigung sind. Für alle Personen, die einreisen, gilt eine generelle 14-tägige Quarantänepflicht. Für Pendler und den Transitverkehr gelten Ausnahmebestimmungen.

Österreich öffnet die Grenzen: (Fast) wieder Normalität

Italien

Italien, das massiv auf die Einnahmen durch den Sommertourismus angewiesen ist, hat selbst seine Grenzen wieder für Urlauber geöffnet. Seit 3. Juni gilt für Menschen aus den anderen EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz wieder die Reisefreiheit. Eine zweiwöchige Quarantäne für Ausländer, die nach Italien reisen, wurde entsprechend abgeschafft. Auch die Italiener selbst erlangten ihre Reisefreiheit innerhalb des Landes zurück. Der Beschluss Österreichs, umgekehrt keine Auflockerung zu gewähren, stößt in Italien auf Kritik. Für österreichische Rückkehrer aus Italien gelten weiter strenge Coronabestimmungen mit dem Vorweis eines negativen PCR-Test oder zwei Wochen Quarantäne.

(c) AP (Karl-Josef Hildenbrand)

Deutschland

An der Grenze zu Deutschland wurden zuletzt nur noch Stichprobenkontrollen durchgeführt, dennoch war ein triftiger Grund für ein Passieren nötig (etwa Verwandtenbesuche und wichtige familiäre Anlässe). Seit heute gibt es keine Grenzkontrollen mehr bei der Einreise nach Österreich. Eine vollständige gegenseitige Öffnung der Grenzen ist für den 15. Juni geplant – dann können auch Österreicher wieder uneingeschränkt nach Deutschland reisen.

(c) dpa-Zentralbild/Bernd W�stneck (Bernd W�stneck)

Schweiz

Zuletzt wurden nur noch stichprobenartige Kontrollen durchgeführt, ab heute gehört auch die Schweiz zu den Ländern, aus denen man ohne Einschränkung nach Österreich einreisen darf. Eine vollständige gegenseitige Öffnung der Grenzen ist nach heutigem Stand für den 15. Juni vorgesehen, bis dahin gelten umgekehrt bei der Einreise in die Schweiz die dortigen Vorschriften, die zuletzt deutlich gelockert wurden. Die Schweizer selbst haben ihre Grenze zu Italien noch nicht geöffnet.

(c) AP (Gian Ehrenzeller)

Liechtenstein

Österreich belässt es bei Stichproben, Ungarn kontrolliert noch sehr streng: Wer nicht aus der EU bzw. dem EWR ist, darf nicht einreisen. Für alle anderen gilt eine generelle 14-tägige Quarantänepflicht. Für Pendler und den Transitverkehr gelten Ausnahmebestimmungen. Auch in diesem Fall sollen die Einschränkungen ab dem 15. Juni wieder aufgehoben werden.

(c) BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC (DRAGAN TATIC)

Slowenien

Nach Dissonanzen zwischen Österreich und Slowenien (wegen der Sorge, Italiener könnten so nach Österreich reisen) fallen nun alle Beschränkungen für Bürger aus EU- und Schengen-Staaten. Touristen können ohne Quarantänepflicht einreisen, sofern sie eine Reservierung haben. Das Gleiche gilt für Besitzer von Immobilien oder Booten in Slowenien. Auch die Durchfahrt ist auflagenfrei. Was bleibt, sind Kontrollen zu Migration und Terrorgefahr.

(c) AP (Sasa Kavic)

Ungarn

Österreich belässt es bei Stichproben, Ungarn kontrolliert noch sehr streng: Wer nicht aus der EU bzw. dem EWR ist, darf nicht einreisen. Für alle anderen gilt eine generelle 14-tägige Quarantänepflicht. Für Pendler und den Transitverkehr gelten Ausnahmebestimmungen. Auch in diesem Fall sollen die Einschränkungen ab dem 15. Juni wieder aufgehoben werden.

(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

Slowakei

Auch hier sollen die Grenzen am 15. Juni aufgehen. Bis dahin sind zwar bereits alle Übergänge offen, die Slowakei kontrolliert aber genau. Nur ein eingeschränkter Personenkreis darf einreisen und muss sich jedenfalls für 14 Tage in ein staatliches Quarantänezentrum begeben. Seit Kurzem erlaubt eine App die Heimquarantäne, das betrifft dann aber alle dort Lebenden. Vor jeder Einreise ist eine Online-Registrierung beim slowakischen Außenministerium erforderlich.

(c) AFP (JOE KLAMAR)

Tschechien

Alle Übergänge sind offen, allerdings wird an den Grenzen stichprobenartig kontrolliert. Die strengen Einreisebestimmungen sind derzeit nämlich noch aufrecht, sie sollen aber am 15. Juni enden. Als Tourist kann man im Augenblick also nicht einreisen. Geschäftsreisende und Tschechen müssen bei ihrer Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen oder in Heimquarantäne. Ausnahmen gibt es für den Berufs- und Pendlerverkehr und für Reisende, die wichtige familiäre Gründe anführen.

(c) AP (Ronald Zak)

Kroatien

Kein direkter Nachbar Österreichs, aber im Sommer enorm beliebt: Kroatien öffnet seine Grenze für zehn EU-Länder – darunter auch Österreich. Einreisende müssen Kontaktdaten und Angaben zur Unterkunft abgeben – eine Anmeldung über Online-Formular ist schon vor der Reise möglich. Für Rückreisende gilt im Augenblick noch die Quarantänepflicht.

(c) AFP (SAVO PRELEVIC)

Griechenland

Griechenland, kein Nachbarland, aber eine wichtige Urlaubsdestination: Hotels sind seit 1. Juni wieder offen, bei einer Einreise auf dem Luftweg werden aber bei ausgewählten Flügen alle Passagiere auf Covid-19 getestet. Bei einem negativen Ergebnis muss man in eine 7-tägige, bei einem positiven Test hingegen in eine 14-tägige Hausquarantäne. Dies gilt noch bis 15. Juni.

(c) AP (Petros Giannakouris)
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Kommentare (99+)
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samro
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belastet

@uhbp
die realitaet ist dass es nicht um die belasung des jewiligen ortes geht.
auch italien reist im land und da kommen auch die aus den belasteten orten.

Tyche
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Super …

dass es endlich einen Impfstoff gegen Corona gibt und fast schon ganz Österreich immunisiert ist!

Zumindest deuten sämtliche gegenwärtige Lockerungsmaßnahmen – und wenn man so unterwegs ist und die Leute beobachtet - darauf hin – oder?!

Balrog206
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Huuuhhhh

Achtung corona könnte ums Eck kommen !!

Anndrea
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Kroatien

Lieber Kanzlerdarsteller, liebe Tourismusminister-Darstellerin, lieber Außenminister!
Warum schikaniert ihr die Österreicher, die in Kroatien Urlaub machen wollen?

minerva
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aber hauptsache...

die deutschen können bei uns urlaub machen - deutschland 8700 + kroatien 103 Todesfälle

untertweng
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Wie soll das gehen

Slo - Kroatien und umgekehrt ist kein Problem | ich frag mich wie Sie in Österreich wissen wollen das ich in Kroatien war ... due Slowenen werden mich wohl nicht verraten 🤣

wald10
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Urlaub

Alle reden nur über Urlaub, Urlaub, Urlaub, als ob es nicht wichtigeres gäbe....

carlottina22
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Natürlich

gibt es Wichtigeres als Urlaub, was die Grenzöffnungen betrifft. Z.B, dass sich Menschen wiedersehen können, die nun doch schon beinahe ein Vierteljahr getrennt sind, z.B. , dass berufliche Reisen wieder möglich sind. Und deshalb bin ich sehr froh, dass die Reisefreiheit wieder ermöglicht wird. Dass sich Tausende auf den Weg in den Urlaub machen werden ist ein anders Kapitel. Ich werde es nicht tun.

samro
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reisen

@carlottina22
sehen sie an den antworten ier dass es um menschen geht die getrennt waren oder um geschaeftsreisen?
im geschaeftsleben geht heute sehr viel uebers netz das ist weniger das problem.
hier gehts aber eher um den individualurlaub und daher das groesste kapitel.

lombok
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Es gibt Wichtigeres ...

... aber auch Unwichtigeres!

FerdinandBerger
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Ichh fahr eh immer über Laibach

nach Triest, mir also Wurscht.

samro
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eigenverantwortung

ja gratuliere. so schlau sind schon viele. aber gehtmehr um eigenverantwortung und die fuer die gesellschaft.

UHBP
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@sam...

Du meinst sicher die Eigenverantwortung die Kurz und sein Gefolge im KlWaTal an den Tag gelegt hat, oder?
Kein Abstand, Bad in der Menge, aber Schuld waren lt. Kurz ja die einfachen KlWaTaler, die nicht wissen wie groß eine Babyelefant ist. Das Kurz, der LH von Vorarlberg und der Staatssekretär es auch nicht wussten, sagt aber auch viel.

samro
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kleiwalsertal

@uhbp
wenn sie das kleinwalsertal nehmen. ok.
und wie ist das mit den touristen inden jeweiligen destinationen die sich dort treffen?
hat dann das kleinwalsertal noch immer die gleichen zahlen wie italien?

Pekoe
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Echt Österreich!

Alle können in Österreich Urlaub machen ohne Corona Test und ohne 14tägige Quarantäne.
Österreicher die aus Kroatien kommen müssen dies sehr wohl .
Hoch lebe Österreich!

Beson
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Nicht ganz

Wenn man über ein Nachbarland einreist ( mit dem Auto) ist es kein Problem. Nur direkt ( mit dem Flugzeug) Problem. Macht das ganze nicht verständlicher, ist aber angeblich so (Auskunft einer Person, die sich beim BMI erkundigt hat).

Phil113
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Kroatien Rückkehr über Slowenien Auto

Hab ich das richtig verstanden hier in den Kommentaren?
Man kann von Kroatien über Slowenien, mit dem Auto, in Österreich einreisen ohne in Quarantäne zu müssen??
Nur Einreise von Kroatien nach Österreich mit Flugzeug ist mit 14 Tage Quarantäne verpflichtend?
Kann mir das jemand bestätigen oder sogar aus Erfahrung kommentieren bitte?! Danke liebe Leut

jaenner61
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es ist unglaublich

es gibt immer was zu meckern und zu sudern. ich bin nur neugierig was diese leute nach beendigung der maskenpflicht bzw nach der öffnung italiens zu kritisieren haben? 🤔

scionescio
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The Show must go on ... noch eine kleine Schmähparade für die Fanboys, damit es nicht so aussieht, als ob der Herr Kurz sich was von der EU sagen lässt ...

... und nächste Woche ist dann plötzlich alles super in Ordnung und die Grenzen werden geöffnet - obwohl heute Italien schon besser dasteht als Deutschland!
Zumindest bekommt der Kanzlerdarsteller noch eine PK und damit Auftrittschance mehr ... was für ein lächerliches Kasperltheater (aber von Graz aus ist man über Slowenien eh schneller an der Adria als über Kärtnen ...)!

wollanig
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Scio,

der Gebildete der nichts versteht. Auch was....
Ach ja, deine geographische Performance ist beeindruckend. 😂

scionescio
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@wollanig: Ich verbringe gut 30 Wochenenden im Jahr an der Adria und habe alle möglichen Routen mehrfach ausprobiert...

... und wenn ich Adria schreibe, meine ich auch Adria (für die Fanboys: das Meer) und nicht Lignano, Caorle, Bibione & Co.
Das Problem mit den Fanboys ist, dass sie nicht sinnerfassend lesen und von ihrer eigenen Vorstellung & Voreingenommheit ausgehen und damit regelmäßig eine Themenverfehlung haben - oder glaubst du immer noch, dass du über Kärnten schneller an der ADRIA bist?

samro
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we

@scionescio
sie sind aber nicht einer der genossen der jetzt ein boot an der adrria hat oder?

wollanig
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Na

da bestätigt es sich doch wieder.

erstdenkendannsprechen
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italien steht nicht besser da als deutschland, keineswegs?

haben sie märchenstunde?
deutschland - aktuell infiziert: 8.306, neuinfizierte heute: 326
italien - aktuell infiziert: 39.997, neuinfizierte heute: 318

italien hat insgesamt bei 233.836 positiv getesten 33.601 tote (heute 55, was die niedrigste zahl seit langem ist)
deutschland hat insgesamt bei 184.214 positiv getesteten 8.680 tote (heute 56, was aber ein ausreißer nach oben ist)

fälle pro einwohner:
italien: 3.855
deutschland: 2.253

ich mag italien auch lieber als deutschland, aber deswegen lüge ich nicht gleich herum.

styrianprawda
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@erstdenkendannsprechen

Sie sollten erst denken, dann posten.
"fälle pro einwohner:
italien: 3.855
deutschland: 2.253"

Fällt Ihnen nichts auf?

samro
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gegenwehr

@erstdenkendannsprechen
warum nicht?
mal reden und probieren vielleicht gehts rein.

lombok
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Wir sollten das große Italien endlich endlich nicht als Ganzes sehen!

Wir wissen doch alle mittlerweile, dass man Italien nicht wegen der Dramatik eines einzigen Bundeslandes verurteilen darf. Die Bundesgrenzen sind völlig egal.

Ich freue mich auf meinen Caorle Urlaub heuer noch mehr als sonst. Und im September geht es wieder auf Costa-Kreuzfahrt ab Venedig - mittlerweile fix.

samro
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costa kreuzfahrt

@ lombok
solange wir auf staatskosten dann icht wieder ein paar heimholen duerfen, die ja nicht wussten auf was sie sich einliesen ist das den meisten komplett wurscht hier. und solange man kein virus einschleppt gleich auch noch dazu.

rolandul
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So ist es

fahre ich eben über Slowenien nach Bella Italia!

samro
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slowenien

@rolandul
gratuliere.
sind schon ein paar hier. vielleicht koennts eine reisegemeinschaft eingehn?

samro
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besser

@scionescio
ich habe es gestern schon mal gepostet. aber gern nochmal repeat:

italien
und die aerzte in italien beklagten im tv dass viele tote nicht in der statistik sind weil sie daheim sterben.
samstag klz:
111 Gestorbene wurden am Samstag verzeichnet, am Vortag waren es noch 87 gewesen, teilte der italienische Zivilschutz mit.

Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Italien vor über drei Monaten stieg somit auf insgesamt 33.340, jene der aktiv Infizierten lag bei 43.691. Am Samstag wurde 416 Neuinfektionen verzeichnet.

Die Zahl der Covid-19-Patienten in Italiens Spitälern sank auf 6.680, jene der Patienten auf den Intensivstationen fiel auf 450, das sind 25 weniger als am Vortag. In Heimisolation befanden sich noch 36.561 Personen.

deutschland: infoquelle ntv
aktive infektionen: 8583
Am Pfingstsonntag lag die Zahl der Neuinfektionen noch bei 306, am Samstag waren es 372.

also wo steht italien jetzt besser da?

jleix
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Unser ....

Statistikexperte! In Italien die Quelle vergessen und in Deutschland ntv, ein weltweit anerkanntes statistisches Institut zitieren ;-) Sie wollen den Eindruck erwecken nur mit Fakten zu handieren. Wenn Sie aber auf diesem Niveau bleiben, sollten Sie es nochmals überdenken.

samro
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quelle

@jleix
die zahlen sind ja von denen gefakt und bei den offiziellen stellen andere?
ich habe sie sehr wohl auch bei anderen nachgesehen. entschuldigung dass ich nicht zeit habe alle zu nennen.

jleix
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Wenn man nicht ...

die Zeit hat sollte man es bleiben lassen. Offensichtlich haben Sie aber genug Zeit auf alles zu antworten was nicht Ihrem Geschmack entspricht.

Ob die Zahlen bei ntv gefakt sind oder nicht, obliegt nicht der Entscheidung Einzelner, aber auf anerkannte Quellen zurückzugreifen schon.

Offensichtlich verstehen Sie nicht warum es geht und das ist im höchsten Grade gefährlich.

styrianprawda
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@samro

Und die daheim Verstorbenen sind natürlich alle ausschließlich "AN" Covid-19 gestorben.
Oder vielleicht nicht mal "mit", sondern an anderen Krankheiten, die, hätten sie sich in ein Krankenhaus getraut, evtl. nicht lethal geendet hätten?

erstdenkendannsprechen
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hab das beispiel bergamo eh schon oft zitiert:

in der provinz bergamo starben im märz 5.400 menschen. das sind neunmal so viel wie im durschnitt im märz sterben. nur ein teil (ich glaub 2.300) offiziell an covid. weil die anderen einfach nicht getestet wurden oder daheim starben. natürlich gab es auch welche, die an anderen dingen starben, die nicht behandelt werden konnten (manche haben sich sogar in ein krankenhaus getraut, aber sie konnten dort nicht adäquat behandelt werden).
die mehrzahl von all diesen starb nach meinung von ärzten aus der region an covid - das nie diagnostiziert wurde. lagen halt zuhause mit symptomen.
aber wahrscheinlich hätten sie sie fragen sollen, styrianprawda, damit sie ihnen erklären können, wie die realität in ihrer gemeinde/stadt/provinz wirklich aussieht.

styrianprawda
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@erst...was?

Aber Sie waren vor Ort!

Miraculix11
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Italien steht besser da

Und zwar genau bei den Zahlen die Du auslässt: Wenn man die letzten 10 Tage anschaut habe die Italiener weniger Neuinfektionen jeden Tag als Deutschland. Nach Deutschland würde jeder fahren, nach Italien nicht :-)

erstdenkendannsprechen
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auch das stimmt nicht. machen sie das bewusst?

25.5.: italien: 531
deutschland: 342
26.5.: italien: 300
deutschland: 461
27.5.: italien: 397
deutschland: 499
28.5.: italien: 584
deutschland: 607
29.5.: italien: 593
deutschland: 557
30.5.: italien: 516
deutschland: 567
31.5.: italien: 416
deutschland: 275
1.6.: italien: 333
deutschland: 200
2.6.: italien: 200
deutschland: 271
3.6.: italien: 318
deutschland: 326

es steht 5:5

samro
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werte

@erstdenkendannsprechen
zahlen sind doch egal. hauptsache mal eine behauptung aufstellen und warten vielleichthat man ja glueck und die anderen scheren sich eh nichts dann bleibts stehn. und sonst? auch egal.

samro
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aktiv

die aktiv infizierten gesehen???????????????????????????????

keckemaus
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ich fahre nach Sardinien,

da gibt es seit 1 Woche keine Neuinfektionen - ich bin dann also sicherer als in Österreich ;)

styrianprawda
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@keckemaus

Aber so was auch!
Da bringen Sie das Virus doch hin!
;-)

erstdenkendannsprechen
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kommt drauf an,

wer da sonst noch hinfährt.

samro
12
2
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super

@keckemaus
land gefaellt mir allerdings kenne ich zwei meiner bekannten die in korsika sardinien waren und dann mit einer schweren hepatitis kaempfen. eine person davon fast auf leben und tod.
daher war ich dann skeptisch.

styrianprawda
1
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@samro

Und ich kenne etliche Menschen, die Ö auf Urlaub waren und dort krank wurden. 0:-)

jleix
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Sensationell ...

zuesrt großartig Statisken zitieren und dann auf Einzelfälle zurückgreifen. Ich bin sprachlos. Offensichtlich fühlt sich jeder der 2.5 Stunden Statistik oder etwas als dieses angekündigt war als Vollzeitexperte.
Nicht falsch verstehen, aber jemand der nur ein einziges mal seine Argumentation mit Einzelfällen untermauert, sollte niemals und wirklich niemals das Wort Statistik in den Mund nehmen.

samro
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statistik

@jleix
was hat das mit statistik zu tun?
sie haben das wohl eine falsche vorstellung.
aber kann jeder hinfahren wo er mag. corona gabs nie fuer manche und anderes auch nicht.

die laenderstatistiken lassen sich halt nicht verschweigen von italien und deutschland. bloed gelaufen. jetzt brauchens nicht weiter sauer sein.
relax und nicht sprachlos sein. einfach nachdenken und dann wieder sammeln.

markoth
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Italien

hat deshalb mehr aktiv infizierte, da man 2 negative abstriche liefern muss, um als gesund zu gelten, in A und D wird nur geschaetzt, d.h. jede neuinfektion wird 14 tage nach registrierung als gesund ausgetragen... nach deutscher berechnung gaebe es in italien so gegen 8-9000 aktive faelle. quellen: RKI, ital. zivilschutz und ital. printmedien! dies sollte objektiv beruecksichtigt werden, die reisehinweise des RKI sind auch dahingehend ausgefallen: d.h. jeder deutsche darf sich mittlerweile in der ges. EU bewegen (inkl UK) ohne anschliessend in Quarantaene zu muessen, JA, er darf anschliessend auch nach Oesterreich kommen!

samro
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tests

@ markoth
xmal bemaengelt dass die pfleger und saemtliche 2 tests brauchen negativ. wie sollte das dann gehn?

markoth
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teststandards

ich sagte doch, lest die standards auf der homepage des RKI oder der AGES, es gibt in A keinen kontrolltest, es sei denn man arbeitet im gesundheitssystem oder man hat schlichtweg weiter krankheitssymtome oder soll aus dem krankenhaus entlassen werden. routine sind die kontrollen bei heimquarantaene EBEN NICHT! darum sind die genesen auf der homepage des RKI auch immer nur geschaetzt. weiter werde ich nicht drauf eingehen, kontrolliert die quellen, sie sind fuer jedermann zugaenglich!

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