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Mehr als 100 Tote nach Zyklon "Amphan" im Golf von Bengalen

Die Zahl der Toten nach dem schweren Zyklon "Amphan" in Indien und Bangladesch ist am Samstag auf mehr als 100 gestiegen. Mehr als eine Million Häuser wurde zerstört, wie die Behörden mitteilten. Rund 15 Millionen Menschen sind von einem der stärksten Stürme der jüngeren Geschichte in der Region betroffen. "Amphan" war am Mittwoch im Norden des Golfs von Bengalen auf Land getroffen.

© APA (AFP)
 

Er zerstörte Häuser und Ernten, entwurzelte Bäume, setzte weite Landstriche unter Wasser und unterbrach vielerorts die Strom- und Wasserversorgung. In der Metropole Kolkata, Hauptstadt des schwer getroffenen indischen Bundesstaates Westbengalen, gab es am Samstag Protestkundgebungen. Tausende Menschen gingen aus Protest gegen die nach ihrer Auffassung langsame Reaktion der Behörden auf die Auswirkungen von "Amphan" auf die Straße.

Die Demonstranten forderten angesichts weiterhin überschwemmter Gebiete und Stromausfällen ein schnelleres Handeln der Behörden, um die 15-Millionen-Einwohner-Metropole wieder zum Alltag zurückzubringen. Nach Polizeiangaben beteiligten sich rund 5.000 Menschen an verschiedenen Demonstrationen in der Stadt. Augenzeugen sprachen von deutlich mehr Teilnehmern.

Der Name "Amphan" kommt aus dem Thailändischen und bedeutet Himmel. Die Küsten Indiens und Bangladeschs werden immer wieder von verheerenden Zyklonen heimgesucht.

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Morioka
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Das ist schon die 3. Katastrophe ...

Zuerst Covid, dadurch bedingt die Ströme der Migranten, und nun noch der Taiphun, und zu allem Überfluss besteht auch die Gefahr des Ausbruchs von Seuchen, soviel Unglück innerhalb einer so kurzen Zeitspanne ist kaum fasslich ...

Die Menschen, die nun auf der Strasse stehen, haben keine Unterkunft mehr, also müssen sie sich zwischen Pest und Cholera entscheiden: Shelter aufsuchen, die überlaufen sein werden, und damit eine Ansteckung riskieren, wodurch der unkontrollierten Verbreitung sprichwörtlich Tür und Tor geöffnet sind; Oder es Allein schaffen, weil ohnehin keine Hilfe zu erwarten steht, bei den ärmeren und völlig verarmten Teilen der Gesellschaft - wozu auch die Arbeits-Migranten zählen. Die haben keinen Zugang zu Lebensmitteln, Material, um sich eine Unterkunft aufzubauen, und kaum Chancen in eine sichere Region zu kommen.

Für PM Modi ist es ein weiterer Schlag, aber auch erneut eine Chance, sich zu beweisen. Bisher hat er ja bewiesen, dass er gerade in Krisen über sich hinauswächst, und die Dinge anpackt. Die Region - da sie ohnehin in weiten Teilen wieder aufgebaut werden muss, würde sich die Ausrichtung hin zu einer 'smart/green city' anbieten. Dafür ist natürlich erforderlich, weitere Zusatz-Pakete auf den Weg zu bringen, mehrere lakh crore, die an erster Stelle in Katastrophenhilfe fliesst, und in zweiter Linie in den Wiederaufbau, sobald das möglich ist. Aber auch dass wird sich wohl noch stämmen lassen, bei den Krediten für MSME, usw.

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