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Heftige Diskussion Lehner: "Rote Selbstverwaltung" schuld an ÖGK-Defizit

Kaum gegründet, sorgt die neue "Österreichische Gesundheitskasse" bereits für große Aufregung. Zur Verteidigung rückt nun der Vorsitzende des Dachverbands aus.

© APA
 

Der Vorsitzende im Dachverband der Sozialversicherungsträger, Peter Lehner, macht für die steigenden Defizite in der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) "die Beschlüsse der roten Selbstverwaltung" verantwortlich. Die Reform mit der Zusammenlegung der Träger sei "definitiv nicht" schuld an den Verlusten, sagte Lehner im Gespräch mit der APA. Hilfe von außen für die ÖGK lehnt er ab.

Vor der Fusion sei von den Gebietskrankenkassen "sehr willkürlich ohne Rücksicht auf die Budgets Geld ausgegeben" worden, kritisierte Lehner. Das zeige, wie wichtig die Reform gewesen sei, um einen Gesamtblick auf die Kassen zu haben. Die Fusionskosten bezeichnete der Dachverbands-Chef als "minimal", diese seien für die Verluste nicht verantwortlich.

Allerdings seien vor der Fusion Beschlüsse gefasst worden, die viel Geld kosten. Als Beispiel nannte er den noch von der Wiener Gebietskrankenkasse abgeschlossenen Ärztevertrag, der wesentlich höher ausgefallen sei als in anderen Bundesländern. Das habe Druck für die anderen erzeugt, dem nachzuziehen.

Die von Arbeitnehmervertretern geforderte Hilfe von anderen Trägern über einen Strukturausgleich oder von der Regierung lehnt der Obmann der Selbstständigenversicherung SVS ab. Das Problem zu lösen sei "Aufgabe der Selbstverwaltung in der ÖGK". Er habe großes Vertrauen in die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Diese würden die richtigen Schritte setzen, um Synergieeffekte zu erzielen, die den nötigen finanziellen Spielraum wieder bringen, zeigte sich Lehner überzeugt.

Laut der am Donnerstag veröffentlichten Gebarungsvorschau erwartet die ÖGK heuer einen Verlust von 175,3 Millionen Euro. Bis 2024 soll demnach das jährliche Defizit auf 544 Millionen Euro steigen. Kumuliert bedeutet das einen Bilanzverlust in fünf Jahren von insgesamt 1,7 Milliarden Euro. Die SVS hat ihre Gebarungsvorschau noch nicht veröffentlicht.

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Danke für Ihr Verständnis.

fortus01
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das ist ja mit Abstand

das Mieseste, das die nunmehr, dem VfGH sei Dank, paritätisch besetzten Verteter der AG, und somit der türkisen Vasallen von sich gegeben haben.
Der Große Messias verspricht Einsparungen durch die Zusammenlegung von einer Milliarde Euro für die Patienten, wie wir jetzt wissen eine Lüge mehr im Wahlkampf, die in Wiklichkeit eher ein sattes Minus werden wird.
Und nun kommt der neue Chef des Dachverbandes, immerhin ein Experte mit einem Abschluss als Touristikkaufmann und Fremdenverkehrskaufmann, also ein echter Fachmann auf dem Gebit der Sozialversicherung und erklärt, die bisherige Führung ist Schuld an der Misere!
Das ist also der neue Weg - Entmachtung der Versicherten, für die das System gemacht wurde, und wenn die große Reform nix wird, haben wir den Schuldigen auch gleich bei der Hand.
Das ist das System Kurz!
Keiner seiner Wähler soll sich in einigen Jahren beklagen, wenn die Leistungen Schwächer und die Beiträge höher werden, Hauptsache sein Kernklientel ist mit den Krankenanstalten extra gut versichert!

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schulzebaue
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Vor einigen Monaten

Ist die Anhebung der Honorare für Ärzte noch als unbedingt notwendiger Schritt zur Attraktivierung des niedergelassenen Bereiches gefeiert worden.

Und jetzt soll er die Wurzel allen Übels sein.

Zunehmend bleiben Kassenstellen unbesetzt und der Krankenkasse kann das nur recht sein weil jede nicht besetzte Stelle keine Kosten verursacht und die Patienten zu den Wahlärzten treibt.

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Lamax2
12
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Wien als Klotz

Die steirische GKK und womöglich auch so manch andere Länder- Kassa waren angeblich vor dem Zusammenschluss positiv. Von den Wienern ist bekannt, dass sie ohne Rücksicht Geld ausgeben, denn alle anderen werden es schon ausgleichen. Ich glaube auch, dass da ein riesen Klotz das ganze "neue Boot" runterzieht.

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heri13
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Die Türkise lügnerbande ist zum kotzen.

Der Blender schafft an und die Lakaien führen aus.
Wir Bürger zahlen die Gaunereien.

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crawler
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Naja,

wenigstens verständliche Aktion wenn man liest wie Funktiomäre großzügig die Kasse klingeln haben lassen. Dass sie sich jetzt, wo ihre Pfründe am versiegen sind, aufregen ist verständlich. Es bestätigt sich aber immer wieder: Politische Funktionäre in solchen Funktionen haben meist wenig Ahnung von realer Geschäftsführung. Eigenes Geld würden sie sicher nicht mit beiden Händen ausgeben. Ein gutes Beispiel ist da auch das Krankenhaus Nord.

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voit60
11
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was sind das nur für rückgratlose Menschen

die auf Bestellung solche Lügengeschichten abliefern.

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pietrok5
11
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Ist doch logisch !

Angenommen ein Unternehmen erwirtschaftet über Jahre einen Überschuß. Dann wird das Unternehmen neu aufgestellt und plötzlich gibt es Millionen Verluste. An den Verlusten sind natürlich diejenigen schuld, die zuvor den Überschuß erwirtschaftet haben. Das ist die Logik von Sebastian K. und seinen Parteifreunden.

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Balrog206
4
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An

Höhere Zuzahlungen haben’s aber nicht gedacht , wenn die schon an Überschuss erwirtschaften !! Sind ja kein Sparverein !

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martin8330
11
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und wieder...

so ein türkisser Märchenerzähler der emporgehievt wurde in seiner Karriereleiter.
Wir haben Euch nicht belogen schuld sind natürlich die anderen.
Aber anscheinend glauben noch immer genug Wähler an Märchen.

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Kariernst
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Schöne Fake News

Immer sind es dann die anderen die Schuld sind was für ein Fake legen sie Beweise vor oder schweigen sie bitte Fakt ist und das kann man als Bürger auch nachlesen das alle Kassen voher ein Plus und nach der großen Reform sind nun enorme Schulden vorhanden mehr Posten für Günstlinge und Türkise wurden geschaffen deswegen ist nun ein großes Minus vorhanden alle bedienen sich ungeniert aus dem Steuertopf

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paddington1
7
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war vorhersehbar

Eigentlich war immer klar: für die positiven Auswirkungen klopft man sich selbst auf die Schulter, an den negativen sind die Anderen schuld. Tja, so lässt es sich leicht regieren.

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Lodengrün
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Er

hätte wirklich in der Gastronomie bleiben sollen. Er sagt das was er sagen muss und wofür er bezahlt wird. Der Wert der Meldung hat keine Substanz.

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SoundofThunder
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Bis vor kurzem saßen die Kassen auf einem Guthaben von 110 Millionen Euro

Und jetzt scheint auf einmal ein Saldo von 176 Millionen Euro auf. Und bis 2024 544 Millionen Euro? Und wo ist die Patientenmilliarde? Eine billigere Ausrede kann man sich nicht mehr einfallen lassen von Österreichs Verlogenster Partei.

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tannenbaum
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Ich

habe mich eh schon gewundert, dass der vorangegangene Bericht zu diesem Thema so lange online bleiben durfte. Mit dieser Überschrift kann das Versagen der ÖVP wenigstens ein bisschen der SPÖ angelastet werden! Wäre Interessant, wer hier interveniert hat! Wenigstens wird in der Kleinen noch ein bisschen von diesen Skandal berichtet! In der völlig von der FPÖ zur ÖVP gewechselten Krone liest man zu diesem Thema kein einziges Wort!

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Armergehtum
11
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Das nächste Meisterstück von Schwarz/Blau, welches Milliarden verschlingt

Nach der Hypo, den Eurofightern, ECards mit Fotos die Kassenzusammenlegung.
Ein Desaster nach dem anderen und alle paar Jahre kommen die Blauen durch die Schwarzen in die Regierung und kosten dem Steuerzahler zig Milliarden. Danke allen Wählern!

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Nixalsverdruss
70
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Es ist zum Kotzen!

Die SPÖ-Funktionäre und Kampfposter sollen sich endlich mit der Oppositionsrolle abfinden, die ihnen Pamela Rendi-Wagner eingebrockt hat.
Es kostet mich wirklich einen Lacher, dass diese Altfunktionäre nur ihre Felle dahinschwimmen sehen.
Bravo, weiter so!
Wenn diese Typen hier noch lange so posten, werde auch ich bei den nächsten Wahlen zum Trotz die ÖVP oder GRÜN wählen...

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knapp
13
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Und schon wieder nur SPÖ Bashing.

Schreiben sie irgendwann mal etwas vernünftiges zu den Berichten hier? Außer Andersdenkende schlecht zu machen können sie nix! Das einzige, wo ich ihnen zustimme ist die Aussage: "es ist zum kotzen... " - nämlich ihre von Hass und Verachtung strotzenden Texte!!

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Nixalsverdruss
25
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@ knapp -

Danke, sie haben mich überzeugt!

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knapp
2
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Ich glaube sie können nichts anderes.

Außer andere zu beleidigen, süffisante Ansagen zu machen ("danke, sie haben mich überzeugt!") usw. haben sie absolut nix am Kasten. Und ja ich bleibe dabei, aus ihren Texten spricht Hass und Verachtung. Mit ihnen zu diskutieren geht nicht, weil sie es nicht können oder wollen oder beides. Sie langweilen mich, trolli. May god bless you.

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Nixalsverdruss
15
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@knapp: Sie werfen mir Hass und Verachtung vor?

SoundofThunder: ... Und wo ist die Patientenmilliarde? Eine billigere Ausrede kann man sich nicht mehr einfallen lassen von Österreichs Verlogenster Partei...
Lodengrün: ...Er hätte wirklich in der Gastronomie bleiben sollen. Er sagt das was er sagen muss und wofür er bezahlt wird. Der Wert der Meldung hat keine Substanz.
Armergethum: ...Das nächste Meisterstück von Schwarz/Blau, welches Milliarden verschlingt nach der Hypo, den Eurofightern, ECards mit Fotos die Kassen-zusammenlegung.
Ein Desaster nach dem anderen und alle paar Jahre kommen die Blauen durch die Schwarzen in die Regierung und kosten dem Steuerzahler zig Milliarden. Danke allen Wählern!

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cockpit
1
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nixals...

ohhhh wie lieb!
mimimimimimi…...

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vati60
11
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Hr. Lehner

Sollte sich Schämen die Kassen die vor der Fusion im Durchschnitt Positiv Bilanziert haben so zu diffamiren, es ist nur armselig. Man braucht nur fragen wer hat ihn auf diesen Posten gehieft?

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tannenbaum
15
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Genau!

Jetzt sind die Sozialdemokraten schuld, dass der schwarze Messias aus einen satten Plus in ein massives Minus verwandelt hat! Geht’s noch? Aber der Wähler „einfachen Gemüts“ wird eh mit Freude die Zeche dafür bezahlen!

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BernddasBrot
8
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Lehner ist bereits im ZENTRUM

als Apparatschik aufgetreten . Der Schmäh den anderen es in die Schuh zu schieben , wird immer noch gebraucht . Ähnlich wie die Fine mit den 160 Dienstautos , die abgeschafft gehören. Dann stellte es sich heraus , es sind größtenteils Medikamenten - und Krankentransporter.....

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freeman666
74
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Dass die rote Wiener GKK das Projekt torpediert,

war ja klar.
Muss ein letztes geiles Gefühl sein mit fremden Geldern ein an sich gutes Projekt zu stören.
Politisches Kleingeld auf Kosten der Steuerzahler, ist ja das typische tägliche Vorgehen der SPÖ.
Muss schlimm sein, wenn man den Verlust der Macht nur mehr mit Frust und destruktiven Handlungen kompensieren kann.

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fersler
6
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@66 und FBH

natürlich ist einzig und allein die Wiener GKK schuld, dass das jährliche Defizit auf 544 Mio (!!) steigt.

Selten so einen Unsinn gehört.

Fakt ist, dass man die 'Patientenmilliarde' groß hinausposaunt hat und die handelnden Kompetenzasketen dabei offensichtlich die Vorzeichen Plus und Minus verwechselt haben.

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