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Iran warnt nach Tanker-Angriff vor Konsequenzen

Nach dem Angriff auf einen iranischen Öltanker vor der Küste Saudi-Arabiens hat Teheran vor Konsequenzen gewarnt. "Piraterie und Boshaftigkeit in internationalen Gewässern" würden "nicht unbeantwortet bleiben", sagte der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, Ali Shamkhani, am Samstag. Es gebe zudem bereits "erste Hinweise" auf die Urheber des Angriffs.

© APA (AFP)
 

Der Tanker war dem iranischen Ölministerium zufolge am Freitag etwa 60 Seemeilen (rund 110 Kilometer) von der saudischen Hafenstadt Jeddah entfernt von zwei Raketen getroffen worden. Es sei jedoch niemand verletzt worden. Der angebliche Raketenangriff war der jüngste in einer Reihe von Vorfällen mit Öltankern im Zuge der Spannungen zwischen dem Iran und mehreren westlichen Staaten, allen voran den USA.

Der Öltanker "Sabiti" war am Freitag nach offiziellen Angaben vor dem saudi-arabischen Hafen Jeddah von zwei Explosionen erschüttert worden. Berichte, wonach die Angriffe von saudi-arabischem Boden aus verübt worden seien, wies die Nationale Iranische Tankergesellschaft zurück. Das iranische Staatsfernsehen hatte zunächst von einem möglichen "Terrorangriff" gesprochen.

Der iranische Staatssender IRIB hatte Bilder des Schiffes gezeigt, auf denen aber keine Schäden zu sehen sind. Nach Angaben der Abteilung für Öltanker im Ölministerium NITC wollte der Tanker seinen Kurs ändern und das Rote Meer verlassen. Schiff und Crew haben laut NITC nach den Explosionen keine Hilfe bekommen und die Schäden alleine behoben.

Durch den Schaden am Rumpf des Tankers war Öl ins Rote Meer gelaufen. Inzwischen habe die Besatzung den Schaden repariert, teilte die staatliche Tankergesellschaft mit.

Nach dem angeblichen Raketenangriff bot Saudi-Arabien dem Schiff seine Hilfe an. Der Tanker habe sich per E-Mail mit einem Notruf an die saudische Küstenwache gewandt und dabei von einer Beschädigung am Bug berichtet, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur SPA am Samstag einen Sprecher der saudischen Grenzschutzbehörde.

Das Schiff habe seine Fahrt aber fortgesetzt und sein System zur Übermittlung von Standortdaten zudem abgestellt. Teheran äußerte sich zunächst nicht zu dem Hilfsangebot.

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