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Nach wie vor Mängel beim Brandschutz in der Wiener Hofburg

Beim Brandschutz in der Wiener Hofburg gibt es nach wie vor Mängel. Darauf hat der Rechnungshof in einem am Freitag veröffentlichten Follow-Up-Bericht hingewiesen. Demnach hat die Burghauptmannschaft von 14 Empfehlungen des Vorberichts "Brandschutz in öffentlichen Gebäuden" fünf umgesetzt, weitere sechs teilweise und drei gar nicht.

© APA
 

Einschränkend ist zu bemerken, dass der Follow-Up-Bericht den Zeitraum 2015 bis 2018 umfasst. So wurde empfohlen, 13 Brandschutztüren einzubauen, was die Burghauptmannschaft bis zum Frühjahr 2019 zugesagt hatte. Ob das mittlerweile geschehen ist, war zunächst auf APA-Anfrage nicht zu eruieren.

In einer Aussendung zu dem Follow-Up-Bericht war davon die Rede, dass bei Begehungen gemäß den "Technischen Richtlinien Vorbeugender Brandschutz" 55 Mängel festgestellt wurden. So hätten die Überprüfungen der Feuerlöscher und einer Brandmeldeanlage, Kennzeichnungen und Schlüssel für die Feuerwehr gefehlt; Brandschutztüren seien defekt oder nicht funktionsfähig gewesen, Fluchtwege verstellt und Zugänge nicht möglich gewesen.

"Um einen ordnungsgemäßen Zustand sicherzustellen und im Sinne der Gewährleistung der Brandschutzsicherheit in der Wiener Hofburg, sollte die Burghauptmannschaft aktiv auf die Mängelbehebung durch die Nutzer (z.B. Fristsetzung und Abverlangen der schriftlichen Meldung der erfolgten Behebung) hinwirken", hieß es. Der Rechnungshof empfahl darüber hinaus, "auf eine entsprechend ausreichende Objektkontrolle in der gesamten Wiener Hofburg zu achten". Nicht zuletzt: "Außerdem sollten rasch die erforderlichen baulichen Maßnahmen gesetzt werden, um das Brandschutzkonzept vollständig umzusetzen."

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