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Dutzende Tote bei ethnischen Auseinandersetzungen im Tschad

In der Republik Tschad im Zentrum Afrikas sind in dieser Woche dutzende Menschen bei ethnischen Auseinandersetzungen getötet worden. Präsident Idriss Déby Itno sprach am Freitag vor Journalisten in der Hauptstadt N'Djamena von mindestens 37 Toten, in einem Krankenhaus wurde die Zahl der Toten mit 44 angegeben.

 

Die aktuellen Auseinandersetzungen entwickelten sich seit Montag in der östlichen Provinz Ouaddai. Dabei standen sich arabische Viehzüchter und sesshafte Landwirte gegenüber.

Die Besitzer von Schusswaffen schreckten nicht vor ihrem Einsatz zurück, wenn die Polizei eingreife, beklagte Déby. "Wir müssen gegen diejenigen einschreiten, die Waffen tragen und Menschen umbringen." Im vergangenen Monat hatte Déby, der schon fast drei Jahrzehnte im Amt ist, vorgeschlagen, wieder Militärgerichte einzusetzen, um der Gewalt zu begegnen. In der Provinz Sila wurden laut Déby seit Anfang des Jahres bei ähnlichen Konflikten mehr als 40 Menschen getötet.

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