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Wieder mehr als 20.000 Migranten in griechischen Hotspots

Erstmals seit Herbst 2018 ist die Zahl der Migranten in den Registrierlagern auf den griechischen Inseln im Osten der Ägäis wieder auf mehr als 20.000 gestiegen. Das geht aus einer Statistik des griechischen Ministeriums für Bürgerschutz hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Im April war die Zahl der dort lebenden Menschen auf 14.000 zurückgegangen.

© APA (AFP)
 

Athen hatte seit Oktober 2018 Tausende Migranten zum Festland gebracht. Auch damals harrten 20.000 Migranten in diesen Lagern aus und die Lage war explosiv. Es war mehrmals zu Ausschreitungen in den Hotspots gekommen. In den vergangenen Monaten gab es wieder einen verstärkten Zustrom von Migranten, die aus der Türkei übersetzen, hieß es aus Kreisen der Küstenwache. Binnen 24 Stunden bis Dienstagfrüh setzten demnach mehr als 170 Migranten aus der Türkei zu den griechischen Inseln oder zum Festland über. Vor der griechischen Hafenstadt Alexandroupolis griff die Küstenwache 46 Migranten auf. Sie waren von der nur wenige Kilometer entfernten türkischen Küste gestartet. Vor der Insel Lesbos wurden 131 Migranten entdeckt.

Die konservative Regierung unter Premier Kyriakos Mitsotakis plant das Asylverfahren zu beschleunigen und schneller Migranten in die Türkei zurückschicken, die kein Asyl in Griechenland bekommen. Ein im März 2016 geschlossener Flüchtlingspakt EU-Türkei sieht vor, dass die EU alle Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken kann.

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