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Duterte wettert gegen UN-Bericht zum Anti-Drogen-Krieg

Wegen eines geplanten Berichts zur Lage in den Philippinen hat Präsident Rodrigo Duterte den UN-Menschenrechtsrat angegriffen. "Diese Hurensöhne verstehen nicht, dass wir hier ein Problem haben", sagte er am Freitag (Ortszeit) in einer Rede vor Gefängnisbeamten.

© APA (AFP)
 

Der Rat hatte am Donnerstag mit knapper Mehrheit beschlossen, wegen des Anti-Drogen-Krieges mit Tausenden Toten eine umfassende Untersuchung bei der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, in Auftrag zu geben.

"Diese Trottel, sie verstehen die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Probleme der Philippinen nicht", sagte Duterte. Er kritisierte insbesondere auch Island, das die Resolution eingebracht hatte. "Welches Problem hat Island? Nur Eis", sagte er. Deshalb habe man dort auch keine Probleme mit Kriminalität.

Im sogenannten Krieg gegen illegale Drogen, den Präsident Rodrigo Duterte nach seiner Wahl 2016 ausgerufen hatte, wurden nach offiziellen Zahlen bereits mehr als 6.600 Menschen getötet. Andere sprechen von bis zu 27.000 Toten.

18 der 47 Ratsmitglieder hatten für die Resolution gestimmt. 14 stimmten dagegen, und 15 enthielten sich.

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