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Plácido Domingo erinnert in Madrid an Montserrat Caballé

Der spanische Opernstar Plácido Domingo (78) hat anlässlich seiner Rückkehr ans Madrider Teatro Real mit Giuseppe Verdis "Giovanna d'Arco" wehmütig an seine gestorbene Kollegin Montserrat Caballé erinnert. Zu Beginn seiner Karriere habe er 1972 mit der Sopranistin das eher unbekannte Werk Verdis aus dem Jahr 1845 erstmals gesungen , sagte Domingo am Freitag vor Journalisten im Madrider Opernhaus.

© APA (AFP)
 

"Es ist sehr schwierig, die Giovanna so zu singen wie Montserrat. Das war ein Beispiel für alle Sopranistinnen, die die Rolle nach ihr gesungen haben", würdigte er. Caballé, die wohl letzte große Operndiva, war im Oktober vergangenen Jahres im Alter von 85 Jahren in Barcelona gestorben.

Zum Abschluss der diesjährigen Opernsaison des Madrider Theaters wird Domingo ab Sonntag in drei konzertanten Aufführungen unter der Leitung des amerikanischen Dirigenten James Conlon die Bariton-Rolle des Vaters Giacomo singen. "Giovanna d'Arco" ist ein Frühwerk Verdis und wird weitaus seltener aufgeführt als Meisterwerke wie "Rigoletto", "La Traviata" oder "Aida". 1972 hatte Dominge die Tenor-Rolle von Giovannas Liebhaber Carlo gesungen.

Domingo versprach den Fans derweil, im kommenden Jahr wieder in seiner Heimatstadt Madrid aufzutreten, dann als Giorgio Germont in "La Traviata" - "wenn alles gutgeht und meine Stimmbänder mitmachen." 2020 feiert der Sänger den 50. Jahrestag seines Debüts am Teatro Real.

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