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Sicherheitsschule wird doch nicht eingestellt

Die Heeres-Sicherheitsschule in Wiener Neustadt dürfte doch umgesetzt werden. Das ist laut FPÖ das Ergebnis eines Treffens der Wehrsprecher der Parlamentsparteien mit Verteidigungsminister Thomas Starlinger am Freitagvormittag. Minister Starlinger bestätigte in einer Aussendung, dass die Schule wie ursprünglich geplant ihren Betrieb mit September aufnimmt.

© APA
 

Ferner sei vereinbart worden, dass ein etwaiger Neubau und der laufende Betrieb im Vollausbau das Budget des Bundesheeres nicht belasten dürften, so Verteidigungsminister Starlinger in der Aussendung weiter. Es sei ein gemeinsamer Entschließungsantrag der Parteien im Nationalrat geplant. In der kommenden Woche lädt Starlinger die Eltern und Schüler ins Ministerium, um sie persönlich über die neue Entwicklung zu informieren, hieß es.

Zudem sollen die Wehrsprecher künftig monatlich zu einem Jour-Fix kommen. Dabei sollen alle Anliegen der Parteien zum Thema Landesverteidigung besprochen werden - unter besonderer Berücksichtigung der "Grundsätze der Sparsamkeit und der Effizienz", wie es hieß. Der Wehrsprecher der Liste JETZT war beim Gespräch terminlich verhindert. Er wurde vom Verteidigungsminister über das Ergebnis telefonisch informiert.

Im Gegenzug habe man sich darauf geeinigt, den Minister bei der Forderung nach mehr finanziellen Mitteln zu unterstützen, sagte FPÖ-Wehrsprecher Reinhard Bösch der APA. "Wir versuchen gemeinsam einen Antrag auf die Beine zu stellen, für die Sicherstellung ausreichender Budgetmittel im Bundesheer und für die Weiterentwicklung dieser Schule im Besonderen", erklärte er die Einigung.

Der Wiener Neustädter Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) zeigte sich erfreut über den Erhalt der Sicherheitsschule. "Das ist eine sehr positive Meldung für die Bildungslandschaft in der Stadt. Schön, dass sich der Einsatz von Eltern, Jugendlichen und gewählten Mandataren ausgezahlt und für ein Umdenken beim Verteidigungsminister gesorgt hat", teilte der Stadtchef am Freitag mit.

Vergangene Woche hatte Starlinger das Aus für die Schule, ein Projekt seines Vorgängers Mario Kunsak (FPÖ), verkündet. Grund dafür seien "die fehlenden finanziellen Mittel von rund 30 Millionen Euro, die für die Einsatzfähigkeit des Österreichischen Bundesheeres dringend erforderlich sind, um auch künftig die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung gewährleisten zu können". Das rief den Protest der Eltern der betroffenen 53 Schüler hervor, die sich in einem Offenen Brief an den Ressortchef wandten. Auch ÖVP, FPÖ und SPÖ sprachen sich am Mittwoch im Nationalrat in einem unverbindlichen Entschließungsantrag dafür aus, das Projekt Sicherheitsschule Wiener Neustadt weiterzuführen.

Kommentare (1)

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georgXV
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1
Lesenswert?

unsere Zwergenarmee leistet sich 160 (mehr oder weniger) Generäle und Brigadiere !!!

na da bin ich aber froh, daß der ein oder andere dieser Generäle / Brigadiere wieder etwas zu tun hat !!!

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