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ÖVV-Herren wahrten in Silver League Chance auf Pool-Sieg

Österreichs Volleyball-Herren dürfen in der European Silver League weiter auf den Sieg in Gruppe A hoffen. Am Mittwoch setzte sich die Truppe von Trainer Michael Warm im Sportpark Graz gegen Ungarn mit 3:1 (-19,26,19,23) durch und könnte mit einem klaren Erfolg im "Rückspiel" am Samstag (17.30 Uhr) in Budapest Griechenland noch von Platz eins verdrängen.

 

"Dieser Sieg ist uns nicht am Tablett serviert worden", meinte Warm im ORF. Der Deutsche meinte nicht nur den ersten Satz, in dem man fast immer in Rückstand lag, sondern etwa auch den mühevollen Schlussdurchgang. Selbst im zweiten Satz, der quasi die Wende brachte, liefen Alexander Berger und Co. lange Zeit einem Vier-Punkte-Rückstand nach, ehe man nach mehreren Satzbällen den Sack zumachen konnte.

"Wir hatten am Anfang ein bisschen die Handbremse drinnen", meinte Warm, der aber vor allem das Positive mitnehmen wollte: "Wir haben gesehen, dass wir einen breiten Kader haben, und wir haben gesehen, dass wir die Nerven behalten können." Der Ärger über einen "hergeschenkten" Satz halte sich hingegen in Grenzen. Dieser könnte aber Österreich den Gruppensieg und die Teilnahme am Final Four kosten. Griechenland, das am Mittwoch Bosnien-Herzegowina 3:0 abfertigte, ist punktegleich mit Rot-Weiß-Rot.

Bereits zuvor verloren die Damen ebenfalls in Graz ihr vorletztes Spiel in der Golden League gegen Ungarn mit 0:3 (-25,-16,-16). Schon vor dem abschließenden Auftritt in Budapest am Samstag (15.00) ist für die Truppe von Trainerin Svetlana Ilic damit Platz drei in Gruppe B fix.

"Das geht viel besser. Wir haben unser Potenzial nicht abrufen können. Unser Service war nicht so gut wie zuletzt", sagte Ilic. "Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, brauchen wir noch mehr Spiele auf diesem Niveau. Ich bin noch immer zufrieden, weil ich weiß, was mein Team in diesen Wochen geleistet hat."

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