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Greenpeace setzte Plastikmonster vor Nestle-Zentrale

Eine Protestaktion von 65 Greenpeace-Aktivisten aus sieben Ländern, darunter auch aus Österreich, hat dem Nahrungsmittelkonzern Nestle in Vevey in der Schweiz ein Plastikmonster aus gesammelten Verpackungen vor seinen Hauptsitz gesetzt. Die Verpackungen aus Wegwerfplastik hatte die Umweltschutzorganisation aus dem Meer gefischt oder an den Stränden der Philippinen aufgesammelt.

© APA (KEYSTONE)
 

Aus dem Mist wurde ein 20 Meter langes drachenartiges Monster konstruiert und ging laut den Umweltschützern in einer Aussendung somit "zurück zum Verursacher". "Nestle, Schluss mit Wegwerfplastik" lautete die Forderung an das Unternehmen, die auch als Transparent von Greenpeace-Kletterern am Konzerngebäude befestigt wurde.

Nestle sei vor kurzem bei verschiedenen Müll-Sammelaktionen in den Philippinen und weltweit als einer der größten Plastikverschmutzer identifiziert worden, hieß es in der Aussendung. Der Konzern hätte vergangenes Jahr 1,7 Millionen Tonnen Wegwerfplastik produziert - Tendenz steigend.

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