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Caps legen im EBEL-Finale dank Overtime-Spezialist Olden vor

Mit einem Kraftakt und dank der Abschlussqualitäten von Sondre Olden sind die Vienna Capitals erfolgreich ins Finale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gestartet. Die Wiener steckten am Sonntag gegen den KAC die kurze Regenerationspause von nur 40 Stunden weg und gewannen durch einen Treffer des Norwegers in der Verlängerung 3:2. Am Dienstag (19.15) will der KAC mit Heimvorteil zurückschlagen.

© APA
 

Während die Kärntner über eine Woche Vorbereitungszeit hatten, waren die Caps erst am Freitag in einem wahren Thriller gegen Salzburg aufgestiegen. Mit Fortdauer der Partie machte sich das auch bemerkbar. Der Rekordmeister holte einen 0:2-Rückstand auf und hatte zu Beginn der Verlängerung durch Nick Petersen die große Chance auf den Sieg, doch der KAC-Star scheiterte an Torhüter J.P. Lamoureux.

Auf Olden war dagegen einmal mehr Verlass. Der 26-jährige Stürmer war kurz nach Weihnachten aus der "Konkursmasse" von Zagreb verpflichtet worden und mauserte sich im Play-off zum Mann für die wichtigen Tore. Schon gegen Salzburg wurde er zweimal in der Overtime zum Matchwinner, am Sonntag behielt er nach starker Vorarbeit von Emilio Romig wieder die Nerven.

"Er kann aus nichts etwas machen. Das war ein hochklassiger Schuss von einem hochbegabten Spieler", lobte Trainer Dave Cameron. Der Kanadier war mit dem Ergebnis und großteils der Leistung der ganzen Mannschaft zufrieden. "Wir hatten eine sehr guten Start und waren von Anfang an bereit. Mit undiszipliniertem Spiel haben wir sie vom Haken gelassen. Abseits von den Strafen bin ich sehr glücklich", erklärte Cameron.

Ganz anders die Stimmungslage bei Petri Matikainen. "Ich bin nicht glücklich, wie wir heute gespielt haben. Wir waren nicht diszipliniert genug und hatten viele Scheibenverluste. Um das Team zu sein, das wir sein wollen, war das nicht genug", ärgerte sich der KAC-Trainer. "Unsere Erwartungshaltung ist so hoch, da können wir nicht zufrieden sein", sagte der Finne, der den Rekordmeister zum 31. Titel führen will.

Matikainen sprach von Rost, der sich nach neun Tagen Spielpause angesetzt hatte. Auch Patrick Harand sah das so. "Wir waren ein bisschen rostig, es war eine zu lange Pause. Wien war gleich im Spiel drin, aber wir haben uns gut zurückgekämpft und hätten die Partie am Schluss für uns entscheiden können", sagte der Verteidiger.

Harand ortete noch viel Luft nach oben. "Wir haben noch viele Sachen zu verbessern. Heute war der Zug zum Tor nicht da, und teilweise waren wir zu soft vor dem eigenen Tor", meinte er und gab gleich eine Kampfansage ab: "Jetzt sind wir im Rhythmus, jetzt fahren wir zurück nach Klagenfurt und da werden wir eine Antwort geben."

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