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Mindestens 16 Soldaten bei Überfall in Mali getötet

Bewaffnete haben bei einem Überfall auf einen Armee-Stützpunkt in Mali mindestens 16 Soldaten getötet und fünf Fahrzeuge zerstört. Ziel des Angriffs in der Nacht auf Sonntag war das Dorf Dioura in Zentral-Mali. "Ich bin derzeit im Stützpunkt und hier liegen viele Tote. Wir haben bisher 16 gezählt", sagte der Ratsherr Youssouf Coulibaly Reuters in einem Telefoninterview.

 

In Mali haben die Angriffe seit 2012 zugenommen. In dem Jahr hatten Islamisten und mit ihnen verbündete Tuareg-Rebellen den Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht und stießen auf die Hauptstadt Bamako vor. Gestoppt wurden sie durch einen Militäreinsatz unter Führung Frankreichs. Die deutsche Bundeswehr ist seit 2013 mit rund 1.000 Soldaten in Mali zur Stabilisierung des Landes im Einsatz. Das österreichische Bundesheer nimmt mit 29 Soldaten an der EU-Trainingsmission für die malischen Streitkräfte (EUTM) und mit vier Soldaten an der Mission der Vereinten Nationen (MINUSMA) teil.

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