AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Sarrazin präsentierte BuchStrache: ''In 150 Kindergärten sollen Kinder zu Märtyrern erzogen werden''

Im Rahmen der Präsentation des Sachbuches "Feindliche Übernahme" des umstrittenen deutschen Autors Thilo Sarrazin in Wien erklärte er, dass die Wahl das Potenzial habe, eine "Kehrtwende" zu schaffen.

Strache: ''In 150 Kindergärten sollen Kinder zu Märtyrern erzogen werden''
Strache: ''In 150 Kindergärten sollen Kinder zu Märtyrern erzogen werden'' © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Der FPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl im Mai, Harald Vilimsky, sieht eine "Fraternisierung mit dem Islam bei vielen Gruppen innerhalb der europäischen Institutionen". Im Rahmen der Präsentation des Sachbuches "Feindliche Übernahme" des umstrittenen deutschen Autors Thilo Sarrazin am Donnerstag in Wien erklärte er, dass die Wahl jedoch das Potenzial habe, eine "Kehrtwende" zu schaffen.

Die FPÖ ist laut Vilimsky bereits in Österreich erfolgreich gegen den politischen Islam vorgegangen, Europa sei die "nächste Stufe": "Dasselbe wollen wir auf europäischer Ebene machen, das ist komplexer und schwieriger. Die Mächte, die dort gegen einen antreten, sind dunkler und stärker, aber die Chance ist da", betonte Vilimsky, der mit seiner Fraktion darauf hofft, bei der Wahl "zweitstärkste Kraft" zu werden.

Türkei-Beitritt

Der Europapolitiker kritisierte zudem, dass die Europäische Volkspartei (EVP) und die Europäischen Sozialdemokraten (SPE) dem Abbruch der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei nicht zugestimmt hätten. Mit der Türkei als EU-Mitglied hätte Europa eine "muslimische Schlagseite". Die oft kritisierten einfachen Antworten auf komplexe Fragen durch die FPÖ seien zudem notwendig: "Die Antworten müssen einfach sein (...), sonst passiert überhaupt nichts." Ziel sei es darum, die Einwanderung "auf null zu reduzieren" und diejenigen, die sich nicht integrieren wollten, "in ihre Ursprungsländer zurückzubekommen". "Wir wollen keinerlei Form des Islamismus dulden", betonte er.

"Keine Religion des Friedens"

Sarrazin stellte den Inhalt seines Buches vor, der den westlichen Staaten durch den demografischen Wandel in rund "40 Jahren" mehrheitlich muslimische Bevölkerungen voraussagt, da muslimische Familien mehr Kinder als die übrige Bevölkerung bekämen. Der Islam sei nicht nur eine Religion, sondern auch eine politische Ordnung, die "Meinungsfreiheit und Demokratie behindert". Er sei "beim besten Willen keine Religion des Friedens", hielt Sarrazin fest.

Dies dürfe man jedoch nicht auf einzelne Muslime beziehen, sondern nur auf die Mehrheit der Gläubigen. Tatsächlich könnten nur Muslime dieses Problem beheben, indem sie eine aufgeklärte Form des Islam unterstützten. Diese Bemühungen gingen jedoch nur von einer kleinen Minderheit aus. Sarrazin forderte darum, besonders die Emanzipation muslimischer Mädchen und Frauen in den Schulen zu fördern. "Echte Gleichberechtigung würde den Zusammenbruch des Islam auslösen", erklärte er. Es sei die "Aufgabe des säkularen Staates", das "Bezugssystem zwischen Religion und Familie (...) aufzubrechen".

Meistverkaufte Sachbuch

"Man kann Ihnen nicht genug für Ihre Arbeit danken", lobte Vilimsky den Autor. "Feindliche Übernahme" sei im vergangenen Jahr das meistverkaufte Sachbuch Deutschlands gewesen. "Die Zahl der verkauften Bücher zeugt vom Aufklärungsbedarf bei den Menschen", sagte Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ). "Wir stehen vor der entscheidenden Frage der Rettung oder des Untergangs Europas", fügte er hinzu.

150 islamische Kindergärten

Strache erklärte, dass es in Wien bereits "150 islamische Kindergärten" gebe, "wo mit Hasspredigten die Kinder zu Märtyrern erzogen werden sollen". Die Entwicklungen in der Türkei seien beispielhaft dafür, wie schnell sich ein Staat muslimisch radikalisieren könne. Für ihn gehe es darum, die "aufgeklärte Gesellschaft zu retten". Angriffe durch Terroristen richteten sich auch immer gegen die westlichen Werte, die "sturmreif geschossen" werden sollten.

Die Autorin Laila Mirzo erklärte, dass der Islam keine Religion wie andere sei, sondern vielmehr eine "politische Bewegung", die sich nun "Europa vornehmen" wolle. "Der orthodoxe Islam ist unvereinbar mit unserer Kultur", sagte sie. "Terror und Gewalt sind keine Perversion des IS, sondern Kernstücke des Islam", unterstrich sie.

Kommentare (4)

Kommentieren
fortus01
3
3
Lesenswert?

ja, und in

150 Ortsgruppen der FPÖ wird rechtsnationales Gedankengut verbreitet und gepredigt.
Ziel ist die (neuerliche) Unterwanderung der Gesellschaft mit nationalitischem, rechtsextremen Gedankengut und die Vorbereitung einer "starken" Führungsstruktur zum Schutz des Abendlandes, einschließlich der Zerschlagung der EU.

Antworten
schadstoffarm
15
8
Lesenswert?

du Strache du

Witzfigur. Keine Ahnung von Aufklärung und wahrscheinlich deswegen 3x Papa geworden.

Antworten
SoundofThunder
8
10
Lesenswert?

😎

Dunkle Mächte!!! Die dunkle Seite der Macht! Und der Strache sagt dass es allein in Wien 150 islamistische Kindergärten gibt! Na dann soll er mal anfangen zum aufzählen. Mit Adresse! Was er behauptet muss man kontrollieren!

Antworten
schadstoffarm
10
12
Lesenswert?

Jahrelang

führte "Mein Kampf" die Charts an. Nicht alles was Gekaufte wird auch gelesen.

Antworten