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Schieder kritisiert "Scheinduell" Karas-Vilimsky bei EU-Wahl

Der SPÖ-Spitzenkandidat für die Europawahlen Andreas Schieder kritisiert ein "Scheinduell" zwischen seinen Kontrahenten Othmar Karas von der ÖVP und Harald Vilimsky von der FPÖ. Schieder sagte bei einem Brüssel-Besuch, "trotz Vorzugsstimmenshow droht die Kandidatur von Karas nicht mehr als ein proeuropäisches Feigenblatt für die antieuropäische Politik von Sebastian Kurz zu werden".

© APA
 

Wenn sich Karas hier nicht klar emanzipiere, sei schon derzeit absehbar, dass "wer Karas wählt, wählt Kurz". Die Differenzen zwischen Karas und Vilimsky sieht Schieder nicht wirklich. "Die schwarz-blaue Regierung steht für denselben Inhalt und der Innenminister stellt die europäische Menschenrechtskonvention und den Rechtsstaat in Frage".

Dagegen sei für ihn "Europa eine Herzensangelegenheit. Deshalb will ich Europa verändern", so Schieder. Er trete für ein Europa ein, das optimistisch, fortschrittlich und sozial sei. "Zusammenhalt und Sicherheit statt Spaltung und Hetze. Die Jobs der Zukunft, statt die Verwaltung der Vergangenheit. Nachhaltigkeit und Fairness, statt Umweltzerstörung und Ausbeutung. Nur eine starke Sozialdemokratie kann das schaffen", so der wahlkämpfende SPÖ-Europaspitzenmann.

Schieder und die SPÖ-Delegationsleiterin im EU-Parlament Evelyn Regner bezeichneten mehr Verteilungsgerechtigkeit, den Kampf gegen Steuerflucht und den Klimawandel als Schwerpunkte. "Wenn es bei der Steuergerechtigkeit weiter hakt, dann könne Europa nicht funktionieren". Europa dürfe nicht weiter ein Selbstbedienungslagen für Konzerne sein, wo sie sich die niedrigsten Steuern, die billigsten Sozialabgaben und die schwächsten Arbeitnehmerrechte aussuchen können", betonten beide unisono.

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