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''Gelbwesten''Chaos in Frankreich: 264 Verletzte bei Protesten

Nach Angaben des Innenministers gab es mehr als 1700 Festnahmen. Rund 136.000 Demonstranten nahmen an den Protesten teil.

© APA (AFP)
 

Bei den neuen Protesten der "Gelbwesten" in Frankreich sind nach Angaben der Regierung mehr als 1700 Menschen festgenommen worden. Insgesamt habe es landesweit 1723 vorläufige Festnahmen gegeben, teilte das Innenministerium in Paris am Sonntag mit. Allein in der Hauptstadt setzte die Polizei laut Präfektur 1082 Protestteilnehmer vorläufig fest.

1220 in Gewahrsam genommen

Für 1220 der Betroffenen wurde anschließend eine Ingewahrsamnahme angeordnet. In Frankreich können Betroffene bis zu 48 Stunden auch ohne richterlichen Beschluss in Gewahrsam genommen werden, bei schweren Verbrechen bis zu vier Tage bei Terrorismus bis zu sechs Tage.

39 Polizisten verletzt

Bei den Protesten war es am Samstag erneut zu Ausschreitungen gekommen. 264 Menschen wurden den Angaben zufolge landesweit verletzt, darunter 39 Sicherheitskräfte. Im ganzen Land gingen zum Auftakt des vierten Protestwochenendes gegen steigende Lebenshaltungskosten und die Politik von Präsident Emmanuel Macron nach Angaben des Ministeriums rund 136.000 Menschen auf die Straße.

Eva Twaroch (ORF) berichtet aus Paris

Meiste Gewalt in Paris

Die meiste Gewalt gab es in der Hauptstadt Paris. Dort zündeten Demonstranten Barrikaden und Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Blendgranaten ein.

Gelbjacken: Proteste am Samstag in Paris

Die Proteste am Samstagvormittag

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Schließt das Jahr 2018 an das "Revolutionsjahr" 1968 an?

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Premier setzt auf Dialog

Der französische Premierminister Edouard Philippe setzt auf Dialog mit den Demonstranten der sogenannten "Gelbwesten"-Bewegung. "Der Dialog hat begonnen und muss fortgesetzt werden", sagte Philippe am Samstagabend nach den jüngsten Ausschreitungen in Paris und anderen Städten. Präsident Emmanuel Macron werde sich äußern "und Maßnahmen vorschlagen, die diesem Dialog Nahrung geben" sollen.

Philippe dankte bei einem Besuch im Innenministerium den Sicherheitskräften. Die Beamten waren diesmal allein in der Hauptstadt mit einem Großaufgebot von 8000 Kräften im Einsatz. Landesweit waren insgesamt 89.000 Sicherheitskräfte auf den Straßen unterwegs.

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo beklagte am Samstagabend "Szenen des Chaos" in ihrer Stadt. Opfer der Ausschreitungen seien vor allem die Händler, die Schäden seien "unermesslich". Viele Geschäfte und Sehenswürdigkeiten hatten am Samstag geschlossen, nachdem es am Wochenende zuvor zu bürgerkriegsähnlichen Szenen in Paris gekommen war.

Kommentare (12)

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diss
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Die "Politischen Eliten" sind dafür verantwortlich!

Wenn man in erster Linie Politik für die Gewinnoptimierung von Großkonzernen betreibt und die Menschen weiterhin verarmen, dann wird sich das langfristig rächen!
Ich hoffe, es wird eine europaweite Ausbreitung geben.

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Ali68159
1
1
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Welche Eliten?

Das ist meiner Meinung nach nicht richtig. Diese angeblichen "politischen Eliten" gibt es nicht (mehr). Die Leute, die auf den Wahlzetteln oder den Plakaten in den Straßen auftauchen, sind leider nur noch Marionetten, Abziehbilder, bezahlte Schönredner. Politik wird vom Geld gemacht, und zwar vom großen Geld, also von Leuten, die so viele Milliarden Dollar oder was auch immer besitzen, dass es ihnen schon peinlich ist, wenn ihr Name in diesen Who-is-who-Listen auftauchen. Und diesen Leuten ist es dann auch egal, ob dieser Planet aufgrund ihrer krankhaften, nicht zu stillenden Geldgier früher oder später den Bach runter geht, das ist m.E. nämlich jetzt schon eine unwiderlegbare Prophezeiung . Das einzige, was mich daran zumindest ein wenig tröstet, ist die Tatsache, dass sie selbst und ihr Nachwuchs denselben Bach runter gehen werden.

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checker43
4
5
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Es

braucht keine Ausschreitungen, man muss nur anders wählen. Dazu hat man die Demokratie. Zur Zeit hat Österreich eine demokratisch zustandegekommene Regierung. Wem die zu konzernfreundlich ist, kann sich das nächste mal anders entscheiden.

Und der Spritpreis wird mit oder ohne Macrons Steuern steigen. Was macht der Mob dann? Plündern, bis die Regierungen Sprit subventionieren?

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Reipsi
2
5
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Vollkommen richtig

muss man alles kaputtmachen , auch von Menschen die vielleicht für ihr Auto gespart haben , oder Geschäfte Scheiben einschlagen und PLÜNDERN . Das ist Protestieren ? Was sind das für Mensch die so denken ?

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gerbur
1
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@checker43

"Zur Zeit hat Österreich eine demokratisch zustandegekommene Regierung. " - Sie haben es erkannt, wobei ich die Betonung auf "zur Zeit" legen möchte!

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umo10
2
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Fremdes Eigentum zerstören

Man kann darüber denken wie man will, aber wie kommen diese Chaoten dazu Zivilisten, Passanten zu verletzen, Schmerzen zufügen, die ein Leben lang beeinträchtigen; Eigentum, dass man mühevoll aufgebaut hat, anzuzünden?
Das ist einfach nur unvernünftig, zutiefst verabscheuungswürdig; was ist das für eine primitive streitkultur?!

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woelffchen
12
5
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Macron geh einfach und lass das Volk in Ruhe

Unzumutbar ist dieser Herr, der gegen sein eigenes Volk mit Gewalt vorgeht und die Reichen schützt. Da braucht er sich nicht wundern, wenn das Volk protestiert.

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checker43
1
10
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Sie

verteidigen gewalttätige Ausschreitungen, bei denen Eigentum Dritter beschädigt wird? Ich erinnere Sie das nächste mal daran, wenn die Antifa mal wieder wütet.

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gerbur
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3
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@checker43

solche Ausschreitungen sind systemimmanent, wenn die politische Elite das "Gspür"verloren hat. Ein friedlicher Sitzkreis oder tonnenweise Unterschriftenlisten in Kartons, die man am Eingang zum Präsidentenpalast deponiert, beeindrucken die Regierenden nicht. In Frankreichs Bevölkerung rumort es im Untergrund gewaltig, egal ob links, rechts oder mittig, es rebellieren auch nicht die von ganz unten oder die von ganz oben, nein die "breite Masse" hat den kapitalismushörigen Macron satt. Der sich abzeichnende Wandel könnte auch Deutschland nach Abgang Merkels erfassen, wenn AKK ihre streng konservative Ausrichtung nicht zügeln kann.

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HerrschendeLeere
6
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Monsieur Macron, der Retter Europas und des Weltklimas,

versteckt sich gerade unter Mama`s Bett. Er hätte den Leuten lieber von Anfang an sagen sollen, wer für seine tolle Weltrettungsprogramme zahlen wird.

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maddogglucky
18
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Chaos ?

135 Verletzte und 1395 Festnahmen bei einer Riesen-Demo mit mind. 125000 Menschen ?
Das liegt noch immer im Promillebereich und sehe da "noch" lange kein Chaos.
Wird hier wieder maßlos übertrieben um die wahren Anliegen der Gelbwesten zu diskreditieren ?

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gerbur
2
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@maddoglucky

Es gibt ein historisches Ereignis in Graz, welches den Vorgängen in Paris ähnelt. 7.Juni 1920 "Kirschenrummel" mit 12 Toten. Auch damals mischten sich unter die Demonstranten (zunächst nur Hausfrauen) , die gegen die überhöhten Preise auf dem Bauernmarkt protestierten , bald teils antijüdisch gesinnte Krawallmacher. Zusätzliches "Pech": ein reaktionärer Kommandant der Gendarmerie, der auf Unbewaffnete feuern ließ. Und wie in Paris kam auch in Graz die Weisung die Preise zurückzunehmen zu spät.

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